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Feuerwerk der Gefühle

Orgasmus: Tipps & Tricks für deinen Höhepunkt

  • Aktualisiert: 19.01.2023
  • 17:29

Ja, na klar: Sex muss nicht immer mit einem Orgasmus enden. Umso schöner aber, wenn er es doch tut. Nur was genau passiert im Moment der Lust-Explosion - bei ihr und bei ihm? Du erfährst es hier. Und wir verraten dir auch, wie man einen (noch) besseren Orgasmus bekommt. Go for it!

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Eine Frage des Empfindens und der Definition: Was ist ein Orgasmus?

Der Gipfel der Lust, das Gefühl der Gefühle, Fallen und Fliegen gleichzeitig. Für den Orgasmus gibt es viele Umschreibungen. Die Altgriechen haben den Ausdruck aus den Wörtern für "heftige Erregung" und "glühen" zusammengesetzt, während im Französischen von "le petit mort", dem kleinen Tod, die Rede ist. Einigkeit herrscht beim Wesentlichen: Steigert sich die sexuelle Erregung, nimmt auch die Durchblutung der Geschlechtsorgane zu - bis ein körperlicher Reflex ausgelöst wird.

Die Muskeln im Beckenbereich ziehen sich rhythmisch zusammen, und die Spannung entlädt sich. Frauen können einen Feuchtigkeitserguss erleben, bei Männern kommt es üblicherweise zum Samenerguss. Was während des Höhepunkts im Gehirn los ist, lässt sich mit einem neuronalen Feuerwerk vergleichen. Danach: tritt Entspannung ein.

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Die besten Tipps für Sex und Erotik im Überblick. Infos zu Sex-Techniken, Sex-Trends, bei Problemen im Bett und mehr zum Thema Sex-Fantasien.

  • 22.11.2022
  • 14:15 Uhr

Der weibliche Orgasmus - ganz und gar nicht (so) kompliziert

Der Höhepunkt fühlt sich für jede Frau anders an. Die einen berichten von einem Pochen, andere von einem "Vulkanausbruch" oder "Flutwellen". Auf jeden Fall kann man sich den Orgasmus als eine Art Spannungsbogen vorstellen: Erst kommt die Erregung durch Berührungen der erogenen Zonen, intensives Küssen oder sexy Kopfkino. Puls und Blutdruck steigen, Schamlippen und Klitoris schwellen an, die Vagina wird feucht. Botenstoffe wie Dopamin und Oxytocin versetzen uns in einen Lustrausch. Und nach durchschnittlich 13 Minuten ist es dann soweit: Bäm! Der Orgasmus selbst kann bei Frauen bis zu einer Minute anhalten - und auch mehrere Orgasmen hintereinander sind drin.

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Allerdings kommen Frauen beim konventionellen Sex seltener als Männer. Das nennt sich "Orgasm Gap". Diese Unausgewogenheit rührt aber nicht etwa daher, dass der Körper der Frau so kompliziert ist und eben länger braucht. Bei der Selbstbefriedigung ist sie in der Regel nämlich genauso fix wie er. Bei der Lücke handelt es sich vielmehr um eine Wissenslücke: Nicht jede:r weiß über die Anatomie des weiblichen Körpers Bescheid.

Viele Frauen kommen beispielsweise nur dann, wenn (auch) die Klitoris stimuliert wird. Und das wiederum gelingt besonders gut in Stellungen wie Doggy Style, Löffelchen oder Reiter, in denen man(n) Hand anlegen kann. Einige Forschende übrigens behaupteten bis ins 20. Jahrhundert, dass Frauen gar keinen Orgasmus haben können. Dabei liegt der Rekord von weiblichen Orgasmen in einer Stunde bei 134 - Männern bringen es analog "nur" auf 16.

Neue Studie: Die besten Techniken für den weiblichen Orgasmus
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  • 01:42 Min
  • Ab 12

Kurz, aber spektakulär: der männliche Orgasmus

Es sind lediglich drei bis zwölf Sekunden und doch ist der Orgasmus für Männer das höchste aller Gefühle. Genau wie bei Frauen tut sich davor einiges: In der Erregungsphase führt der verstärkte Blutandrang in den Schwellkörpern des Penis zu einer Erektion, es wird vermehrt das männliche Sexualhormon Testosteron ausgeschüttet und so weiter. Ist der "Point of no return" erreicht, gibt’s für ihn kein Zurück mehr. Bis zu 500 Millionen Spermien werden in zwei bis sechs Milliliter Ejakulat "verschossen".

Danach muss er sich erstmal erholen: In der Refraktärphase ist ein weiterer Orgasmus körperlich nicht möglich. Also nix mit multiplen Höhepunkten. "Dafür" kommen Männer fast immer und sind auch meist mit der Intensität ihres Höhepunkts zufrieden. Ob Blowjob, Missionarsstellung oder Analsex - die Sexstellung macht dabei kaum einen Unterschied.

Bis zum "Schuss" dauert’s im Schnitt fünf bis sieben Minuten. Erfolgt die Ejakulation bereits nach sehr kurzer Zeit, hat man(n) es mit einem vorzeitigen Samenerguss zu tun. Nicht schlimm, nur wenn es regelmäßig vorkommt, sollte er das von einem Arzt oder einer Ärztin abklären lassen. Ansonsten: Bloß kein Stress!

Von klitoral über die Nippel bis anal: Es gibt verschiedene Orgasmus-Arten

Wie gesagt, die meisten Frauen kommen sicher ans Ziel, wenn die Klitoris stimuliert wird - per Penis, Finger oder Sextoy. Der vaginale Orgasmus entsteht durch die Stimulation des Inneren der Vagina, insbesondere des G-Punkts an der Vagina-Vorderwand.

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Besonders intensiv wird es, wenn klitoral und vaginal zusammentreffen - zu einem "Blended Orgasmus". Beim Squirten "ejakuliert" die Frau, wenn sie kommt. Dazu gehört aber auch Übung. Leichter geht’s zum Beispiel im Doggy Style. Apropos von hinten: Analsex ist zwar nicht jederfraus Sache, ein Orgasmus ist aber auch hierbei möglich. Für alle, die "Uuuh" und "Aaah" stöhnen wollen: Der U-Punkt befindet sich unterhalb der Klitoris um den Eingang der Harnröhre herum, der A-Punkt liegt zwischen dem G-Punkt und dem Gebärmutterhals. Manchmal reicht es sogar schon, die Nippel zu massieren. Oder sich scharfe Gedanken zu machen. Am besten, bevor man schlafen geht, dann wartet womöglich ein traumhafter Orgasmus.

Das männliche Pendant dazu ist der "feuchte Traum". Als G-Punkt des Mannes gilt die Prostata unterhalb der Harnröhre: Eine Massage dort wirkt wie Turbo. Beim Edging dagegen geht es nicht darum, straight zum Ziel zu kommen, sondern darum, immer wieder kurz vorher zu pausieren - also den Höhepunkt hinauszuzögern. Das Ende soll aber nicht weniger explosiv sein!

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