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Erotisches vorspiel

Prostata-Massage

Für viele ist es immer noch ein Tabu-Thema: die Prostata-Massage. Doch wenn sich beide Partner wohl damit fühlen, kann der Mann dadurch seinen Orgasmus noch einmal ganz neu erleben. Die Prostata-Massage wird auch als "Griechische Massage" bezeichnet und lässt sich hervorragend ins Liebesspiel einbauen.

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Der P-Punkt: Was genau ist die Prostata?

Die Prostata gehört zu den Geschlechtsorganen eines Mannes. Sie ist eine circa kastaniengroße Drüse, auch Vorsteherdrüse genannt, die zwischen der Blase und dem Beckenboden liegt. In der Prostata wird ein Sekret gebildet, das zum Sperma gehört und die Samenzellen besser geschützt zur Eizelle bringt. Und die Prostata hat noch einen weiteren Vorteil: Sie gilt als besonders erogene Zone. Man kann sie mit dem G-Punkt der Frau vergleichen.

So funktioniert die Prostata-Massage

Bei einer Prostata-Massage wird die Vorsteherdrüse des Mannes stimuliert. Eine sehr intime Praktik, bei der nach Belieben direkt oder indirekt massiert wird. Durch diese prickelnde Art des Vorspiels kann dein Partner mitunter sogar zum Höhepunkt kommen, ohne dass du seinen Penis auch nur ein einziges Mal berührst.

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  • 15.12.2022
  • 06:31 Uhr

Die indirekte Massage

Bei der indirekten Prostata-Massage stimulierst du die Drüse, indem du leichten Druck auf den Damm ausübst. Du findest ihn zwischen After und Hodensack. Bei einigen Männern genügt bereits diese indirekte Form der Prostata-Massage, um ihn sexuell zu ganz neuen Höhenflügen aufsteigen zu lassen.

Die direkte Massage

Andere Männer wiederum bevorzugen die direkte Variante: Hierbei führst du einen Finger in das Rektum des Mannes ein und tastest in Richtung Blase. Der Schließmuskel muss sanft auf das Eindringen vorbereitet werden, damit der Mann keine Schmerzen nach der Prostata-Massage hat. Gleitgel ist dabei hilfreich. Die Prostata lässt sich leicht erfühlen, weil sie eine andere Härte hat als ihre Umgebung. Am besten stimulierst du die Prostata von innen, indem du mit dem Finger kreisende Bewegungen machst oder etwas Druck ausübst.

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Doch Vorsicht: Manch ein Mann kann mit der zusätzlichen Stimulation nicht gut umgehen. Für einige ist die direkte Prostata-Massage einfach zu intensiv.

Spezielle Massage für Männer

Weitere Tipps für die Prostata-Massage

Gerade weil die Prostata-Massage eine intime Angelegenheit ist, solltet ihr euch als Paar vorab gut aufeinander einspielen. Nur wenn beide Partner Lust auf diesen intensiven Part des Liebesspiels haben, kann das gemeinsame Erleben wirklich prickelnd werden.

  • Kein Zwang! Für manche Männer ist es zunächst ein befremdlicher Gedanke, wenn es darum geht, dass ihnen etwas ins Rektum eingeführt wird – und sei es nur der Finger eines anderen Menschen. Wenn er also darauf keine Lust hat, lasst es sein.
  • Sicher fühlen: Das Gerücht, das Anal-Penetration unhygienisch sei, hält sich hartnäckig. Um euch unter Umständen trotzdem wohler zu fühlen, könnt ihr vorher eine Analdusche verwenden.
  • Keine langen Fingernägel! Sonst besteht Verletzungsgefahr.
  • Sexspielzeuge verwenden: Wem die Penetration mit dem Finger zu intim ist, kann für die Prostata-Massage auch ein Sextoy zu Hilfe nehmen.
  • Der optimale Zeitpunkt für eine Prostata-Massage ist kurz vor dem Höhepunkt, da so der Orgasmus kurzfristig gesteigert wird.
  • Prostata-Massage plus Blowjob: Während der Penetration wird es reichlich schwierig, die Prostata des Mannes zu massieren. Deutlich besser funktioniert das Ganze zum Beispiel während eines Blow- oder Handjobs.

Am wichtigsten ist, dass ihr vorab miteinander darüber sprecht und keinen Druck aufeinander ausübt. Probiert euch aus und lasst die Prostata-Massage ganz natürlich in euer Liebesspiel einfließen, wenn ihr es beide möchtet

Ist eine Prostata-Massage gefährlich?

Die Prostata zu stimulieren, ist nicht gefährlich für den Mann. Wenn er nach der Prostata-Massage Schmerzen empfindet, liegt das unter Umständen daran, dass ihr zu wenig Gleitgel benutzt habt oder zu schnell vorgegangen seid.

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