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Jen-Mo-Punkt finden und aktivieren: Multiple Orgasmen für den Mann

  • Aktualisiert: 31.03.2023
  • 11:10 Uhr

Das Wichtigste in Kürze

  • Hinter dem Jen-Mo-Punkt steckt eine Sexpraktik aus der taotischen Kultur. 

  • Einmal, zweimal, dreimal... Die Technik ermöglicht auch Männern multiple Orgasmen - allerdings ohne Ejakulation. 

  • Den Lustpunkt zu aktivieren, will gelernt sein. Hier erfährst du wie. 

Auch Männer können mehrmals kommen. Es gibt einen Akupressur-Punkt, der zu Höhepunkten führt – aber ohne Ejakulation. So sind multiple Orgasmen und ein langes Liebesspiel möglich. Neugierig? Wo der Jen-Mo-Punkt liegt, woher die Sexpraktik kommt, welches Vergnügen der Lustpunkt bereitet – und was du dabei beachten solltest.

Was ist der Jen-Mo-Punkt? Die Sexpraktik aus der taoistischen Kultur

In taoistischen Kulturkreisen Chinas experimentierten Männer schon vor tausenden Jahren mit dem Jen-Mo-Punkt. Sie versuchten mit sanftem Druck auf den Akupressur-Punkt, ihre Ejakulation zu kontrollieren. Warum? Sie fürchteten ihre Lebensenergie zu verschwenden und wollten möglichst viel ihres kostbaren Samens aufsparen. Was sie dabei herausfanden: Die Technik ermöglicht auch Männern multiple Orgasmen.

Langer Sex und mehrere Höhepunkte - wie ist das möglich? Der Druck auf den Jen-Mo-Punkt sorgt für eine Injakulation, also einen trockenen Orgasmus. Bei Druck auf den Jen-Mo-Punkt kurz vor dem Orgasmus, zieht die Prostata den Samen in den Körper. Das Ejakulat tritt also nicht nach außen. Der Penis kann so trotz Orgasmus seine Erektion erhalten und steif bleiben. So sind mehrere Höhepunkte möglich. Der Mann kann also ohne Pause nochmal kommen.

Jetzt verstehst du wahrscheinlich auch, warum Jen-Mo-Punkt aus dem Chinesischen übersetzt so viel wie "Heiliger Punkt" bedeutet. In den USA spricht man auch vom “Million-Dollar-Punkt".

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So findest du den Jen-Mo-Punkt

Der Jen-Mo-Punkt liegt zwischen Hoden und Anus. Er befindet sich genau in der Mitte des Schammuskels. Vielleicht kennst du den Muskel auch als PC-Muskel. PC ist eine Abkürzung für den Musculus pubococcygeus. Diesen Muskel kannst du als Faserstrang fühlen. Männer spüren ihn auch beim Orgasmus: Dabei zieht sich der PC-Muskel mehrmals zusammen, bevor er erschlafft. In der Mitte des Schammuskels ist eine kleine Vertiefung. Das ist der Punkt, den du suchst.

Jen-Mo-Punkt aktivieren: Ooooh ja - so funktioniert's!

Gefunden? Alles klar. Dann gehen wir zum nächsten Schritt und erklären, wie du den Punkt aktivierst.

  • Der Jen-Mo-Punkt ist ein Akupressur-Punkt. Das heißt: Du aktivierst ihn über sanften Druck.
  • Der Mann selbst kann den Punkt drücken, wenn er sich befriedigt - oder beim Sex. Aber auch die Partnerin oder der Partner kann den Punkt beim Liebesspiel stimulieren. Sprecht miteinander, bevor ihr die Technik ausprobiert.
  • Benutze dafür deine Fingerspitzen. Tipp: Die Dreier-Kombi aus Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger bietet sich an. Deshalb heißt der Druck des Punktes umgangssprachlich auch “Drei-Finger-Sperre".
  • Das Timing ist entscheidend: Drücke den Punkt kurz vor dem Orgasmus und halte an, bis der Orgasmus vorüber ist.
  • Beim Orgasmus kontrahieren sich trotz Druck auf den Jen-Mo-Punkt die Muskeln - so wie sonst auch. Du erlebst ein High. Aber: Wenn du den richtigen Punkt erwischt hast, gelangt eben kein Samen aus dem Körper.
  • Übst du den Druck zu nah am Hoden aus, kann das Ejakulat in die Blase fließen anstatt zurück in die Prostata. Das gilt medizinisch als unbedenklich. Allerdings ist damit auch die Wirkung verpufft.

Risiken beim Jen-Mo-Punkt: Das solltest du beachten

Der Druck auf den Jen-Mo-Punkt ist keine Verhütungsmethode. Selbst, wenn der Mann keinen feuchten Orgasmus hat durch die Stimulation des Punktes, kann trotzdem samenhaltige Flüssigkeit beim Sex entstehen und in die Vagina der Frau gelangen.

Der chinesische Tao-Meister Mantak Chia schrieb mehrere Bücher über die Lebenskraft Chi und die sexuelle Kraft des Mannes. Dabei geht er auch auf das Liebesspiel und die Selbstmassage ein. Das Fazit des weltbekannten Autors: Er empfiehlt mittlerweile Vorsicht bei der Stimulation des Jen-Mo-Punktes und zeigt auch die Risiken auf. Er selbst habe die Technik häufig praktiziert - und sie habe bei ihm zu schwächeren Erektionen und Schmerzen im Beckenboden geführt. Es könne Energiestau auftreten mit unangenehmen Folgen.

Eine Pause vor der nächsten Runde Sex - warum das bei Männern so ist

Manchmal ist Sex so schön. Da rollt selbst nach dem Orgasmus direkt die nächste Welle der Lust an. Dann kann es aber sein, dass der Mann zwar will - aber noch nicht wieder kann. Eine Pause nach dem Höhepunkt ist normal. Bei manchen Männern dauert es 20 Minuten, bei manchen zwei Stunden, bei manchen sogar zwei Tage, bis sie nach dem Sex erneut eine Erektion bekommen können. Diese Pausen-Phase heißt Refrektärzeit. Wahrscheinlich ist sie hormonell bedingt.

Wann ein Orgasmus wieder möglich ist, variiert von Mann zu Mann. Viele Faktoren spielen eine Rolle: etwa das Alter. Ein 18-Jähriger kann meistens schneller wieder eine Erektion bekommen als ein 40-Jähriger. Das gilt natürlich nicht pauschal. Auch Faktoren wie Stress und die Lebensumstände spielen eine Rolle.

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Wie sorgt der Jen-Mo-Punkt für Multiple Orgasmen beim Mann? Diese Tipps helfen

Mehrere ekstatische Höhepunkte hintereinander: Dafür können Männer auf verschiedene Weise ihre Muskeln rund um das Glied - und damit auch den Jen-Mo-Punkt - trainieren.

  1. Beckenboden an- und abspannen: Ja, richtig gehört. Das ist nicht nur für Frauen nach der Schwangerschaft wichtig, auch Männer können ihre sexuelle Lust mit gezieltem Training steigern. Wie stark deine Beckenbodenmuskeln sind, kannst du testen: Unterbrich kurz den Urinstrahl beim Pinkeln. Es geht um die Muskeln, die du dabei anspannst. Übe über den Tag verteilt mehrmals, diesen Bereich an- und abzuspannen. Das geht ganz nebenbei im Alltag.
  2. Taschentuch-Heber: Lege dir ein Taschentuch auf den Penis, wenn er stimuliert ist. Jetzt spannst du deine Muskeln so an, dass sich das Taschentuch auf dem Penis auf und ab bewegt. Das ist Krafttraining für dein Glied.
  3. Start-und-Stopp: Diese Technik hilft Männern, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann sie kommen. Sie lernen ihren eigenen Körper besser kennen – und das auf schöne Art und Weise. So geht’s: Zögere den Orgasmus beim Liebesspiel heraus, indem du beispielsweise den Rhythmus änderst, die Stellung wechselst oder eine kurze Fühl-Pause ganz ohne Bewegung einlegst. Mit solchen Pausen lassen sich die eigenen Grenzen ausloten.
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