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Der perfekte Blowjob: Blas ihn um den Verstand

Blowjob: Tipps fürs richtige Blasen
Blowjob: Tipps fürs richtige BlasenFotolia

Der Blowjob ist eine Sex-Kunst für sich und perfekt für ein lustvolles Vorspiel. Ein Orgasmus ist dabei kein Muss, aber ein reizvoller Abschluss. Mit diesen Tipps wirst du zur Blowjob-Expertin und sein Höhepunkt ist garantiert.

Männer lieben den Blowjob – und Frauen, die ihn beherrschen. Die wichtigste Voraussetzung ist natürlich, dass du Spaß dabei hast, ihn oral zu verwöhnen. Mit der richtigen Technik schmilzt er dahin: Eine geschickte Zunge, weiche Lippen und auch viel Fingerspitzengefühl sind gefragt. Oralsex eignet sich super dazu, euch beim Vorspiel in Stimmung zu bringen. Du kannst den Blowjob aber auch als Main-Act zelebrieren und ihn bis zum Höhepunkt bringen.

Mit diesen Tipps wird dein Partner es jedes Mal als Sex-Highlight empfinden, wenn du ihm einen bläst. Es gibt ein paar Dinge, die du nicht tun solltest, aber dazu später. Jetzt verraten wir dir erst mal, wie der perfekte Blowjob gelingt. 

Dominanz verleiht Flügel

Ihm einen blasen, nur weil er darauf steht? No way! Tu es nur dann, wenn du es wirklich tun willst. Ohne Hingabe ist ein Blowjob wie ein Cappuccino ohne Milchschaum: fade. Ein Blowjob verleiht Männern ein gewisses Macht- und Dominanzgefühl. Und das törnt sie extrem an! Nichtsdestotrotz hast du die Kontrolle über ihn.

Sanft oder heftig, langsam oder schnell, oben oder unten – wie und wo du saugst, lutschst oder leckst, entscheidest du. Und zwar am besten anhand seines Erregungslevels und seines Stöhnens. Schaue ihm dabei immer wieder in die Augen, das stachelt seine Lust noch weiter an. Darüber hinaus verstärkt Blickkontakt das Gefühl der Intimität und Verbundenheit.

Paula Kommt: Ratgeber Grape
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  • 01:47 Min
  • Ab 16

Handjob und Blowjob verbinden

Auch wenn ein Blowjob hauptsächlich dazu dient, seinen Penis oral zu liebkosen, sorgt zusätzliche Handarbeit für einen Extra-Kick. Deswegen: Verbinde das Blasen mit einem Handjob. Während du also seine Eichel mit dem Mund verwöhnst, bearbeitest du gleichzeitig den Schaft mit deinen Händen.

Ein kleiner Abstecher zu den Hoden hat übrigens große Wirkung: Männer können es kaum erwarten, dort massiert zu werden. Aber sachte vorgehen und nicht zu starken Druck ausüben! Für den Handjob könnt ihr Gleitgel oder Massageöl mit ins Liebesspiel einbauen, denn je "rutschiger" es zugeht, umso erregender ist es für ihn.

Blowjob-Varianten für Experimentierfreudige

Wie für jede Sexpraktik gilt auch beim Blowjob: Immer das Gleiche wird früher oder später langweilig – Neues ausprobieren dagegen ist aufregend. Diese zwei Blowjob-Varianten kennt nicht jede:r:

  • Grapefruit-Blowjob: Vorab aus einer Grapefruit eine dicke Scheibe herausschneiden und in deren Mitte ein Loch säbeln, in das sein Penis passt. Wenn es dann soweit ist, wird das Früchtchen über sein bestes Stück gestülpt und auf und ab bewegt. Gleichzeitig kann frau sich mit ihrem Mund um seine Eichel kümmern. 
  • Frozen Fellatio: Wassereis, gefrorenes Obst oder einen Eiswürfel lutschen und anschließend seinen Penis in den Mund nehmen. Der Effekt: Erst wird ihm ein bisschen kalt und dann wird er ziemlich heiß.

Ein Blowjob ist kein Quickie

Ein schnelles Rein-Raus ist auch beim Oralsex nicht befriedigend. Ein richtig guter Blowjob braucht Zeit. Eine Studie mit 1.000 Teilnehmenden aus Europa und den USA ergab, dass das Blasen idealerweise rund zehn Minuten dauern sollte. Stell dir einfach vor, dass der Penis deines Liebsten eine köstliche Süßigkeit ist. Die würdest du doch auch so lange wie möglich genießen wollen, oder?

Neben der Eichel ist vor allem das Bändchen am Übergang zum Schaft besonders berührungsempfindlich, ebenso wie die Zone zwischen Po und Penis  – auch damit kannst du dich ausgiebig beschäftigen. Und wenn du merkst, dass er sich vor Lust windet, leg eine Blowjob-Pause ein. Der Orgasmus wird für ihn noch intensiver sein, wenn du ihn immer wieder hinauszögerst. Zur Abwechslung kannst du seinen Penis auch mal zwischen deinen Brüsten platzieren und ihn langsam reiben. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – und schon gar kein Zeitlimit.

No-Gos beim Blowjob

Das Blasen ist eine sensible Angelegenheit. Viele Frauen empfinden es zum Beispiel als unangenehm, wenn er seinen Penis zu rabiat oder zu tief in ihre Mundhöhle stößt. Und auch umgekehrt gibt es Dinge, die Männer bei einem Blowjob nicht erleben möchten.

Oberste Regel: Die Zähne dürfen nicht mitspielen. Im Einsatz sind vor allem die Lippen und die Zunge, andernfalls kann es für ihn äußerst schmerzhaft werden. Wenn der Mund zu trocken ist – auch das kann "autschen" –, hilft es, einen Schluck Wasser zu trinken.

Na ja, und Würgegeräusche zwischen den Beinen will man(n) auch nicht hören. Falls du beim Auf und Ab einen Würgereiz entwickelst, solltest du den Winkel verändern, in dem sein Penis in deinen Mund eindringt, oder vorübergehend nur mit der Hand weitermachen.

Und dann ist da noch die berühmte Frage: Schlucken oder Spucken? Nicht jede Frau hat Lust, Sperma zu sich zu nehmen. In dem Fall empfiehlt es sich, vorher ein Tuch bereitzulegen – und nicht etwa panisch ins Badezimmer zu rennen.

Der ultimative Tipp, um einen Fauxpas zu vermeiden: Wenn du bei allem, was du machst, auf seine Reaktion achtest, findest du ruckzuck heraus, was er mag und was nicht. Und dann kannst du ihn tatsächlich um den Verstand blasen.

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