Vibratoren und Orgasmen

Druckwellen-Vibrator: Orgasmus garantiert mit Womanizer, Satisfyer und Co.

  • Aktualisiert: 22.11.2023
  • 13:55 Uhr
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Lass es vibrieren! Warum dieses Sextoy so eine hohe Orgasmusquote hat.
Lass es vibrieren! Warum dieses Sextoy so eine hohe Orgasmusquote hat.© Westend61 GmbH

Über 90 Prozent Orgasmus-Wahrscheinlichkeit: So lautet die sagenhafte Erfolgsquote eines Sextoys, das vor fast zehn Jahren die Branche revolutioniert hat und bis heute Frauenherzen höher schlagen lässt. Die Rede ist von Druckwellenvibratoren. Wie sie funktionieren, was sie können und warum die Anschaffung dieses Toys sich lohnen könnte…

Wie funktioniert ein Druckwellenvibrator?

Druckwellenvibratoren gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Farben und Formen. Vom praktischen Reise-Mini bis zum Dual-Toy, das einen zusätzlichen G-Punkt-Stimulator besitzt. Die Sextoys haben immer eine Art "Spitze" aus Silikon mit einem Loch, manche Modelle haben Aufsätze in verschiedenen Größen, damit die Form garantiert gut passt. Das Loch wird über die Klitoris gelegt. Durch wechselnden Unter- und Überdruck wird die Klitoris dann stimuliert, eben durch kleine Druckwellen. Das funktioniert ganz ohne Berührung. Die Intensität lässt sich bei den meisten Modellen individuell einstellen. Geladen werden sie für gewöhnlich über ein magnetisches Kabel.

Im Clip: Sexfantasien -Kopfkino oder realer Wunsch?

Die Vorteile von Druckwellenvibratoren

Sind Druckwellenvibratoren wirklich so gut? Hier kommen ein paar überzeugende Fakten.

  • Keine Reizüberflutung: Das Problem bei Oralsex und Sextoys, die die Klitoris durch direkten Kontakt stimulieren, ist häufig die Überreizung. Irgendwann fühlt es sich nicht mehr gut, sondern beinahe schmerzhaft an. Kein Wunder, denn mit über 8.000 Nervenenden ist die Klitoris enorm empfindlich. Da Druckwellenvibratoren ohne direkten Kontakt funktionieren, bleibt die Überstimulation aus.
  • Da die Klitoris nicht überstimuliert wird, sind sogar multiple Orgasmen möglich.
  • Laut einer Studie vom Müttermagazin hatten acht von zehn Frauen innerhalb von zwei bis drei Minuten einen Orgasmus, sechs hatten einen multiplen Orgasmus.
  • Selbst Frauen, die zum Beispiel durch eine Krebstherapie, die Menopause oder nach einer Geburt Schwierigkeiten haben, zum Höhepunkt zu kommen, erreichen ihn in den meisten Fällen durch einen Druckwellenvibrator.
  • Viele Modelle sind wasserfest, du kannst dich also auch in der Badewanne oder unter der Dusche damit vergnügen.
  • In der Regel sind die Druckwellenvibratoren super leise - anders, als man es von herkömmlichen Vibratoren oft kennt.
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Womanizer: der erste Druckwellenvibrator

Im Jahr 2014 kam der erste Druckwellenvibrator auf den Markt. Die Ursprünge des "Womanizers" reichen bis in ein beschauliches Dorf in Niederbayern zurück. Der Erfinder Michael Lenke und seine Frau Brigitte beschlossen gemeinsam, dass es dringend Zeit war, den verstaubten Markt für Sexspielzeuge zu revolutionieren. Eine US-Studie hatte die Erfinder nämlich beunruhigt: Über 50 Prozent aller Frauen hatten demnach Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erreichen oder hatten ihn möglicherweise noch nie erlebt. Dies war oft auf mangelnde klitorale Stimulation zurückzuführen. Ein Jahr lang bastelte er an einem Prototypen, bis seine Frau überzeugt war. Nach der Markteinführung und dem enormen Erfolg zogen andere Sextoy-Anbieter nach. Heute findet man Druckwellenvibratoren in allen Formen und Farben und in unterschiedlichsten Preisklassen. Neben "Womanizer" gibt auch beliebte Modelle von "Satisfyer" und "Lelo".

Wie fühlt sich ein Orgasmus mit Druckwellenvibrator an?

Um es mit einem Wort zu beschreiben: intensiv. Ein Orgasmus durch Druckwellen ist nicht weniger gut als beim Geschlechtsverkehr oder mit herkömmlichen Vibratoren, manche Frauen empfinden ihn sogar als besser. Man kann sich die Stimulation ein bisschen vorstellen wie das Saugen beim Oralverkehr. Aber eben in genau dem Rhythmus und in der Stärke, die du brauchst, um (in Rekordzeit) zu kommen.

Wie reinigt man einen Druckwellenvibrator?

Du kannst deinen Druckwellenvibrator einfach mit einem Sextoy-Cleaner reinigen. Wenn er wasserfest ist, reicht meist auch eine kurze Reinigung mit lauwarmem Wasser aus - das Toy berührt dich ja kaum.

Wie hoch ist die Verletzungsgefahr mit einem Druckwellenvibrator?

Vor allem in der höchsten Stufe kann sich der Saugeffekt für manche Menschen zu intensiv und beinahe schmerzhaft anfühlen. Aber keine Sorge, der Druckwellenvibrator kann nicht so stark "saugen", dass es zu Verletzungen kommen kann. Bei fachgerechter Handhabung kann also rein gar nichts schief gehen. Vergewissere dich jedoch unbedingt, ob dein Toy wasserfest ist, bevor du es mit in die Wanne oder unter die Dusche nimmst.

Fazit: Lohnt sich der Kauf eines Druckwellenvibrators?

Unter den Sextoys wird der Druckwellenvibrator vielleicht sogar dein Favorit - vor allem wenn es dir darum geht, möglichst schnell und unkompliziert einen intensiven Orgasmus zu erleben. Du kannst den Vibrator natürlich auch mit deinem Partner oder deiner Partnerin gemeinsam nutzen. In Positionen, in denen du sonst vielleicht aufgrund mangelnder klitoraler Stimluation Schwierigkeiten hast, zu kommen (zum Beispiel beim Doggy Style) kannst du mit dem Druckwellenvibrator nachhelfen.

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