Kürbis: Rezepte für leckere Gerichte von süß bis herzhaft

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Rezept

Kürbis-Kuchen

  • 18.08.2022
  • 16:17 Uhr

Multitalent Kürbis

Der Kürbis eignet sich für die Zubereitung verschiedenster kulinarischer Köstlichkeiten. Er ist sehr vielseitig einsetzbar - vorausgesetzt du hast eine Sorte gewählt, die gegessen werden darf. Weltweit gibt es über 800 Kürbissorten, doch weniger als die Hälfte davon ist genießbar. Bei den essbaren Kürbissen ist das Fruchtfleisch besonders gesund und versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen, Kalium, Kalzium und Zink.

Kürbis ist nicht nur Grundlage für süße Gerichte wie Kürbiskuchen, Kürbis-Brownies und Kürbiskonfitüre. Es lassen sich mit ihm auch herzhafte Speisen wie eine deftige Kürbissuppe, Kürbis-Risotto oder Kürbis-Tarte zubereiten.

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Backen mit Kürbis

Der Kürbis bietet viele Backmöglichkeiten. Egal ob knusprig oder cremig: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das Kürbisfleisch wird bei allen Backvorgängen entweder gerieben oder püriert und mit der Teigmischung vermengt.

Auf den Geschmack gekommen? Diese köstlichen Rezept-Ideen zum Backen mit Kürbis musst du probieren:

Welche Kürbisse eignen sich besonders zum Backen?

Ab in den Ofen mit dem Hokkaido-Kürbis. Er muss nicht geschält und kann für alle Kuchenarten verwendet werden.

Der Butternut-Kürbis hat einen buttrigen und nussigen Geschmack, ideal für Kürbisbrot.

Der Muskat-Kürbis sorgt für ein feinwürziges Aroma und gibt Gebäck eine fruchtige und leicht säuerliche Note.

Kochen mit Kürbis

Nicht nur im Ofen, im Kochtopf macht sich Kürbis ebenfalls gut. Er bietet sich für deftige Gerichte wie Strudel, Suppen und Lasagne an. Ideal dafür sind hier die gängigsten Kürbissorten, die es im Supermarkt gibt: Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis und Gelber Zentner.

Kann man beim Kürbis die Schale mitkochen?

Grundsätzlich kann man bei fast allen Kürbissorten die Schale mitkochen. Viele Köche behaupten sogar, dass darin viele Aromen versteckt sind, die sich durch das Mitkochen entfalten. Man muss jedoch beachten: Je härter die Schale ist, desto länger ist die Garzeit. .

  • Kürbissorten wie Hokkaido und Butternut können problemlos ungeschält bleiben.
  • Der Muskatkürbis lässt sich ebenfalls ungeschält genießen, jedoch ist seine Schale extrem dick und hart, weshalb sich die Garzeit in die Länge zieht.
  • Bei Spaghetti-Kürbissen kann man die Schale mitkochen. Jedoch ist es ratsam, das Fruchtfleisch danach auszulösen und die Schale nicht mitzuessen.

Kürbis zubereiten: Die besten Tipps & Tricks

Kürbis kann gebacken, gekocht und gebraten werden. Je nach Zubereitung entstehen farbenfrohe und gesunde Gerichte. Oft ist nicht nur die Schale eines Kürbisses hart, sondern auch sein Fruchtfleisch. Das erschwert die Weiterverarbeitung enorm. Um dem entgegenzuwirken, kann der Kürbis vorher erwärmt werden. Das gelingt am besten im Backofen, im kochenden Wasser oder in der Mikrowelle. Die jeweilige Kochzeit variiert je nach Kürbisart. Wer jedoch den Kürbis roh bearbeiten möchte, sollte ihn zunächst vom Strunk befreien. Dadurch rutscht er nicht weg.

Welcher Kürbis für welches Gericht?

Der Hokkaido-Kürbis ist aufgrund seines nussigen und süßlichen Geschmacks, der leicht an Maronen erinnert, eine hervorragende Wahl für Kürbissuppe, Gratin oder Kuchen.

Allroundtalent Butternut-Kürbis besticht durch seinen buttrigen Geschmack. Er wertet allerlei Gerichte auf und kann sogar roh verzehrt werden.

Patisson-Kürbisse schmecken eher neutral und erinnern geschmacklich an Artischocken. Sie haben sehr zartes Fruchtfleisch, sollten allerdings nicht roh verzehrt werden. Dennoch gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für Patisson-Kürbisse. Er kann gedünstet, gefüllt, frittiert oder auch gebraten werden.

Muskatkürbisse sind im Geschmack fruchtig, süß und nussig. Ihr Fruchtfleisch ist fest und saftig. Am besten sind Muskatkürbisse im Püree, als Konfitüre, im Kuchen, in der Suppe oder einfach aus dem Ofen.

Der Spaghetti-Kürbis hat eine ganz besondere Eigenschaft, die ihn von den anderen Kürbissorten unterscheidet: Sein Fruchtfleisch ist faserig. Deshalb eignet er sich für einen Salat, als im Ofen gebackenes Gericht oder Zutat im Risotto.

Minikürbis (Jack be Little): Der Minikürbis ist nicht nur eine wunderbare Zierde, sondern auch geschmacklich ein Highlight. Er kann roh gegessen werden und ist eine hervorragende Zutat für Süßspeisen wie Konfitüren und Kuchen, aber auch für Kürbissuppen.


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