Wenn die Liebe kurz vor dem Aus steht

10 Signale für eine kaputte Beziehung

  • Aktualisiert: 17.02.2024
  • 10:00 Uhr

Meistens kommt eine Trennung nicht von heute auf morgen, sondern kündigt sich über längere Zeit an. Aber wie? Wir verraten dir, welche Zeichen auf ein baldiges Beziehungsende hindeuten - und was du tun kannst, um eure Liebe doch noch zu retten.

Warum gehen Beziehungen kaputt?

Wenn sich mal wieder eines der großen Hollywood-Traumpaare ganz überraschend trennt, steht auf den Scheidungspapieren als Grund oft "unüberbrückbare Differenzen". Tatsächlich zählen frisch Getrennte oft genau die Dinge auf, in denen man einfach total unterschiedlich war und weswegen die Beziehung unmöglich auf lange Sicht hätte funktionieren können.

Beziehungsexperten wissen aber, dass es nicht die Unterschiede sind, die ein Paar auseinander treiben. Vielmehr entscheidet die Art, wie man mit ihnen umgeht darüber, ob eine Liebe bestehen kann. Sie will immer nach Südostasien reisen, er an die Nordsee? Sie will feiern gehen, er zuhause bleiben und Serien streamen? Alles halb so wild, solange beide einander mit Neugier, der Bereitschaft auch mal etwas Neues auszuprobieren und der Fähigkeit zum Verzeihen begegnen. Macht sich aber Abwehr, Wut oder Trotz breit, ist die Beziehung eigentlich schon dem Untergang geweiht …

"Einer von uns oder beide war/en in der Beziehung unglücklich", ist der häufigste Trennungsgrund den Singles bei einer Umfrage der Dating-Plattform Parship angaben. Dafür kann es viele Ursachen geben, die von fehlender Kommunikation über unerfülltes Sexleben bis hin zu unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen reichen.

Aber woran erkennst du nun, dass ihr euch gerade knietief in einer Krise befindet?

1. Die (Vor-)Freude ist weg

Früher konntest du es kaum erwarten, dass dein:e Partner:in nach Hause kommt - und sei es nur von der Arbeit. Wenn du schon lange keine Vorfreude mehr auf euer nächstes Wiedersehen gespürt hast, sollten die Alarmglocken ganz laut schrillen.

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2. Aus "wir" wird "ich"

Ein Paar ist eine Einheit. Wenn aus "Wir bringen das Dessert mit" ein "Ich bringe Wein mit" ist das ein Zeichen dafür, dass aus einem Duo wieder zwei Solos werden.

3. Sex-Frust

Oder besser gesagt: Sex-Unlust! Vor allem wenn auf beiden Seiten das Verlangen nach Körperlichkeit - auch nach Händchenhalten oder kuscheln - für längere Zeit ausbleibt und das untypisch ist (es gibt schließlich auch Paare, die einfach super selten Sex haben und damit vollkommen zufrieden sind!), deutet alles darauf hin, dass ihr euch gegenseitig nicht mehr als sexuelle Wesen wahrnehmt, etwas essentiell Wichtiges für eine Paarbeziehung.

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4. Nonstop Streit

Jedes Paar streitet mal und viele bestimmt auch regelmäßig. Sorgen solltest du dir spätestens dann machen, wenn du wegen jeder Kleinigkeit direkt an die Decke gehst, dein Gegenüber vielleicht sogar mit Absicht missverstehst. Das passiert immer dann, wenn ein Paar einander nicht mehr zugewandt ist und immer vom Schlimmsten beim Anderen ausgeht.

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5. Me-Time bevor We-Time

Keine Frage: Jede:r braucht auch mal Zeit für sich! Blockst du aber Dates mit deiner Partnerin oder deinem Partner ab und freust dich sogar insgeheim, wenn er/sie ein Treffen absagt, dann läuft etwas gewaltig schief.

6. Die Gefühls-Waage schlägt negativ aus

Ärgerst du dich häufiger über deine andere Hälfte, als dass du etwas Schönes fühlst? Paarpsychologen meinen, dass auf jedes negative Gefühl, das du für deinen Partner oder deine Partnerin empfindest, fünf positive folgen sollten, damit eine gute emotionale Balance gehalten werden kann.

7. Nicht mehr erste Anlaufstelle

Mit wem willst du als erstes sprechen, wenn es dir schlecht geht? Und wem erzählst du sofort davon, wenn dir etwas richtig Gutes passiert ist? Hast du jetzt eher an deine Freund:innen oder deine Eltern gedacht, als an deine:n Partner:in, ist das leider ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Basis eurer Beziehung kaputt ist. Entweder fehlt das Vertrauen oder die Intimität - oder sogar beides.

8. Es hat sich ausgelacht

So lange man zusammen lachen kann, ist noch nichts verloren. Fängt dein:e Partner:in aber an, dich zu nerven, und zwar so sehr, dass Humor gar keinen Platz mehr in eurer Beziehung hat, habt ihr ein richtig großes Problem, über das ihr unbedingt offen reden solltet.

9. Interessenskonflikt

Egal, wie unterschiedlich die Partner:innen eigentlich sind: Wenn zwei Menschen ineinander verliebt sind, suchen sie sich gemeinsame Interessen, Hobbys und Freund:innen. Entliebt man sich, konzentriert sich jeder wieder auf seine eigenen Interessen. Gemeinsamkeiten oder zusammen verbrachte Zeit werden dann immer weniger. Kennst du schon "Quiet Dumping"? Hier distanziert sich einer der Partner bereits emotional, ohne die Beziehung zu beenden.

10. Schlechte Zukunftsprognosen

Wenn du deine Augen schließt und dir vorstellst, wie dein Leben in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren aussieht - ist er/sie dann noch an deiner Seite? Lautet die Antwort "Nein", dann ist klar, dass diese Beziehung keine Zukunft hat.

Wie kann man eine kaputte Beziehung retten?

Logik hat meistens ja nicht besonders viel mit Liebe zu tun. Soll heißen: Nur weil du weißt, dass eure Beziehung mehr als ein gewaltiges Problem hat, bist du nicht automatisch auch emotional dazu bereit einen Schlussstrich zu ziehen. Musst du auch nicht! Wer dafür kämpft, hat immer eine Chance die Beziehung zu retten, vorausgesetzt die Liebe ist auf beiden Seiten noch da. Und die gute Nachricht ist: Jedes Paar kann aus einer Krise auch gestärkt hervorgehen, wenn beide bereit sind, an der Beziehung und an sich zu arbeiten. So kann es gelingen:

  1. Freiraum schaffen: Klingt paradox, aber wenn ihr Distanz zwischen euch zulasst, könnt ihr vielleicht wieder sehen, was ihr einmal am jeweils anderen so liebenswert gefunden habt. Hockt man 24/7 aufeinander rum, sieht man automatisch irgendwann nur noch das, was einen am anderen nervt.
  2. Zueinander finden: Wenn ihr Zeit miteinander verbringt, dann ganz bewusst und mit voller Aufmerksamkeit. Geht schick essen oder ins Museum - und lasst das Handy am besten Zuhause.
  3. Körperkontakt: Wann habt ihr das letzte Mal Händchen gehalten oder einen Guten-Morgen-Kuss verteilt? Über körperliche Nähe kann man sich auch emotional wieder annähern.
  4. Glückssuche: Mach dir immer wieder bewusst, dass dein Partner oder deine Partnerin nicht für dein Glück verantwortlich ist. Du musst dein Glück selbst in dir finden, damit es mit euch beiden doch noch klappen kann.
  5. Profi-Hilfe: Eine Paartherapie kann euch dabei helfen, Streitthemen zu klären und wieder ein schöneres Miteinander zu leben, wenn ihr das aus eigener Kraft nicht schafft. Allein schon der gemeinsame Wille eine Therapie zu machen, ist ein positives Signal und kann der Startschuss für einen Neuanfang sein!
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