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Lingam-Massage: Tipps und Tricks

Man kann die Lingam-Massage buchstabengetreu befolgen oder auch einfach ein wenig von den Vorgaben abweichen, das liegt ganz im eigenen Ermessen. Wer sich mit der Thematik etwas eingehender beschäftigt, erkennt schnell, dass es auch hier um eine ganzheitliche sinnliche Erfahrung geht. Nachfolgend einige Tipps, wie die Lingam-Massage zum sinnlichen Höhepunkt im Vorspiel wird.

Die Lingam-Massage braucht Atmosphäre: Für diese Art von Stimulierung sollte der Raum gut vorbereitet sein. Alle Sinne sollen angeregt werden, dazu gehören der Geruchssinn, der Tastsinn, der Hörsinn und auch der Sehsinn – vielleicht auch noch der Geschmackssinn. Um den Partner in die richtige Stimmung zu versetzen, sollten weiche Anreize geschaffen werden:

  • Sanfte Musik (Ambi, Klassik, Jazz…)
  • Eine gedimmte Beleuchtung
  • Ein leichter Duft in der Raumluft
  • Angewärmtes Massageöl
  • Früchte, Wein oder ähnliches für die Zunge

Den Raum richtet die Frau für ihren Partner her und achtet darauf, seinen Geschmack genau zu treffen. Er soll sich schon vom ersten Moment an wohlfühlen und entspannen, noch bevor die Massage beginnt.

Sich Zeit nehmen für die Lingam-Massage: Will man das Lingam ausgiebig massieren, sollte kein Termin mehr folgen. Kein Zeitfenster vorgeben, sondern einfach beginnen und genießen, bis für beide Partner der Moment gekommen ist, aufzuhören. Eine gute Massage kann sich über mehrere Stunden hinziehen.

Die richtigen Griffe für die Massage des Lingam: Die richtigen Handgriffe erkennt man an der Lust des Partners. Sanftes Streicheln vom Penisschaft bis hinauf zur Eichel ist immer eine gute Idee. Auch die Hoden immer wieder sanft umschließen und gern die Fingerspitzen hin und wieder über den Mons pubis gleiten lassen. Das warme und wohlriechende Massageöl wird dem Partner auf der Haut gut gefallen und darf auch gern den After streifen.

Tantra und Co.: Liebeskunst nach alten Traditionen

Wer einmal eine Lingam-Massage getestet und Lust auf mehr bekommen hat, für den gibt es noch viele weitere anregende Rituale des Tantra. Dieses Werk ist seit vielen Jahren immer wieder neu aufgelegt und auch interpretiert oder erklärt worden, sodass man heute viele Publikationen rund um die antiken indischen Lehren der Liebeskunst erwerben kann. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann auch das Kamasutra zu Rate ziehen. Hier allerdings ist nicht jede Stellung oder jede Position für jedermann geschaffen – doch interessante Anregungen finden Liebende in diesem bebilderten Buch auf jeden Fall.

Lingam: Der Weg zum schnellen Orgasmus?

Das ist nicht das Ziel dieser "Massage". Vielmehr geht es um langsame, streichelnde Bewegungen, die mehr als einen Sinn anregen und das Verhältnis zwischen zwei Partnern noch intensivieren. Der Mann – im Fall einer homosexuellen Beziehung der Empfänger – überlässt seinen Körper dem oder der anderen und der gebende Partner nimmt sich die Zeit, den Körper seines Gefährten zu erkunden und zu verwöhnen. Kein schneller Akt und womöglich noch nicht einmal die finale Ejakulation sind das Ziel, viel mehr ein langer und intensiver Genuss für Körper, Geist und Sinne.

Wer einmal eine Lingam-Massage ausprobieren möchte, jedoch keinen Partner hat, findet problemlos professionelle Unterstützung. In spezialisierten Massagestudios kann eine solche Massage zu moderaten Preisen gebucht werden – eine ganzheitliche Erfahrung, die sich in jedem Fall lohnt.

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