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Die richtigen Worte finden

Dirty Talk: Wie funktioniert's? 20 Sätze für sexy Bettgeflüster

  • Aktualisiert: 16.12.2022
  • 05:31

Wer denkt, Dirty Talk bedeutet, dass einem bei jedem Konsonanten Kekskrümel aus dem Mund fliegen, der bleibt besser bei den Blümchen und den Bienchen. Alle anderen lesen bitte weiter und heizen ihr Sex-Leben an.

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Was ist Dirty Talk?

Es wird schmutzig! Und zwar in der Liebe und im Bett - oder wo auch immer du Lust auf deine:n Partner:in bekommst, deine gute Erziehung vergisst und dir erregende, erotische und zum Teil eben auch versaute Worte über die Lippen kommen - und womöglich nicht nur das. Kurz: Es geht darum, das Gehirn mit Verbalerotik zu schocken. Das hat nämlich gewisse Worte in einem anerzogenen Sprachzensor als verboten abgespeichert. Darunter fallen natürlich Begriffe aus der Sexualität und in diesem Kontext auch gewisse Doppeldeutigkeiten, wie zum Beispiel lecken, stoßen, tropfen. Wenn du verbotene Worte benutzt, und sogar noch durch ein Raunen oder Stöhnen verstärkst, werden diese Impulse ins Sexzentrum des Hirns gesendet, und die Hormone tanzen nackt an der Stange (noch eine Doppeldeutigkeit).

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Wie funktioniert Dirty Talk?

Das Schwierigste am Dirty Talk ist, dass es so einfach ist. Zum Beispiel so: "Ich will, dass du mich f*ckst!" oder "Steck mir deinen harten Schwanz in meinen Mund". Ist simpel, oder? Und gleichzeitig auch eine Überwindung, gerade am Anfang, wenn man das zum ersten Mal sagt. Beim Dirty Talk geht es oft um pornografische Inhalte, Reizworte, die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen und sofort unser Blut zum Brodeln bringen - jedenfalls wenn die Umgebung, der Kontext und die Person richtig sind. Aber: Es muss nicht wie im Porno ablaufen. Ein erotisch gerauntes: "Ich will dich jetzt tief in mir spüren", hat ebenso seine Wirkung. Gut sind außerdem auch stilvoll benutzte Doppeldeutigkeiten.

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Kann ich Dirty Talk lernen?

Kannst du. Wenn du es denn willst. Hast du es bisher noch nicht ausprobiert, dann kann das verschiedene Gründe haben. Vielleicht steht du einfach nicht drauf, und das ist voll okay. Oder aber, du traust dich nicht, verbal auszudrücken, was dich wirklich anmacht. In dem Fall brauchst du eine:n Partner:in, dem oder der du vertrauen kannst - oder vielleicht sogar jemanden, den du danach nie wieder siehst. So oder so: Wir geben dir Tipps, wie dein Dirty Talk nicht in die Hose geht.

Stufe 1: Finde heraus, worauf du wirklich stehst

Gerade, wenn du Dirty Talk noch nie ausprobiert hast, weißt du das vielleicht noch gar nicht. Die eine Person steht auf vulgäre Begriffe, andere beschreiben flüsternd, was sie gleich anstellen wollen. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst. Denn nicht jede Schweinerei bringt Männer und Frauen in Fahrt. Nichts ist schlimmer, als Sätze einzustudieren und diese nicht zu fühlen. Dann wird es schnell peinlich und ist die Stimmung ist schneller verfolgen als eine Flatulenz im Wind.

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Stufe 2: Taste dich durch Texten heran

Vielleicht beginnst du erstmal mit geschriebenen Nachrichten. Das ist eine gute Methode, um herauszufinden, ob er/sie überhaupt auf Dirty Talk drauf steht - und du. Oft reicht es dabei auch, einzelne Worte auszutauschen. Aus einem "gut" wird zum Beispiel ein "geil". Das klingt und wirkt dann schon ganz anders. Und dann einfach mal abwarten, was von der anderen Seite zurückkommt.

Stufe 3: Findet gemeinsam raus, welche Begriffe funktionieren

Die einen reden vom Vögeln, die anderen sprechen vom miteinander schlafen, oder Liebe machen. Dann gibt es die F*cker und bestimmt noch viele andere. Sehr wichtig beim Dirty Talk ist, dass ihr Begriffe benutzt, die für euch beide hot sind, oder zumindest akzeptabel. Nichts turnt mehr ab, als Worte, die euch zum Beispiel abstoßen.

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Deshalb: Spielt das Ampelspiel: Rot ist ein No Go, Gelb ist zwar nicht geil, aber okay, und Grün ist eine Punktlandung. Geht nach diesem Prinzip alle erdenklichen Begriffe für verschiedene Praktiken durch - ihr könnt dadurch sogar Praktiken selbst bewerten.

Stufe 4: Sprich aus, was du gerade denkst

Für die meisten Frauen und Männer ist Dirty Talk am Anfang eine Überwindung, die aber zu einer Bereicherung werden kann. Vielleicht möchtest du dich langsam rantasten, indem du ihm/ihr sagst, was dir gerade durch den Kopf geht, was du jetzt möchtest, oder was er/sie gut macht. "Du leckst so gut!", wird ihn/sie sicher noch mehr anturnen, und dich ganz sicher auch. Vorausgesetzt, dass du die Wahrheit sagst. Du darfst ihn/sie auch gerne auffordern, das zu tun, was du gerade unbedingt möchtest: "Leck mich zwischen meinen Beinen", "Schlaf mit mir", "Greif fester zu".

Stufe 5: Achte mehr auf deinen Ton als auf die Worte

Es gilt: Mach dir nicht den Druck, dass du zwingend Pornobegriffe verwenden musst - das ist ganz allein von deiner Neigung abhängig. Grundsätzlich gilt beim Sex-Talk: Der Ton macht die Musik, mehr als der Text. Heißt: Flüsternd, raunend, stöhnend zu sagen, dass du seine/ihre Zunge spüren oder mit ihm/ihr schlafen willst, wird das Ziel nicht verfehlen. Das ist allemal besser, als uninspiriert zum Ausdruck zu bringen, dass der Hengst dich besteigen soll.

Sexpositive und selbstbestimmt
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  • 05:37 Min
  • Ab 12

Stufe 6: Verteile ernst gemeinte Komplimente

Ebenfalls eine gute Methode, sich an Dirty Talk heranzutasten, ist, deinem Gegenüber (oder Untendrunter) Komplimente zu machen. Beginne vielleicht mit seinem/ihrem Körper und flüstere ihm/ihr ins Ohr, was du alles mit ihm/ihr anstellen möchtest. Gefällt dir sein Schwanz? Jetzt ist der Moment, es ihm zu sagen. So entsteht ein Fluss der Worte, über die du gar nicht lange nachdenken musst. Und nach und nach wirst du womöglich etwas versauter, ohne es zu merken.

Stufe 7: Sag klipp und klar, was du willst

Das Leben ist kein Konjunktiv, schon gar nicht beim Sex. Du möchtest gern dies, oder würdest gern das? Ersetze dieses Vokabular durch wollen und müssen. Du musst dich jetzt auf ihn/sie setzen, du willst, dass er/sie dir ein paar Schläge auf den Po verpasst. Das unterstreicht deine Begierde, deine Überzeugung, dass das mit euch jetzt so richtig abgeht.

Stufe 8: Jetzt gibst du den Ton an

Eine Stufe weiter werden aus deinem Wollen und Müssen klare Forderungen. Auch das gehört zum Dirty Talk. Du weißt, was du willst, wie du es willst und wann du es willst. Mittlerweile bist du so heiß auf ihn/sie, dass du ihn/sie nicht mehr fragst, ob er/sie mit dir schlafen will, sondern dass du ihm/ihr seinen/ihren Verstand nimmst, zum Beispiel durch ein bestimmtes: "Fick mich!" Bei einer Frage kommt er/sie ins Denken, bei einer Aufforderung ins Handeln.

Stufe 9: Du darfst auch gerne übertreiben

An diesem Punkt spielt dein Verstand vielleicht keine große Rolle mehr, und die Lust auf deine:n Partner:in überwiegt. Es kann sehr anturnend sein, wenn du die ganze Szenerie überspitzt. Heißt: Das ist der Sex (oder: Fick) des Jahrhunderts, der größte, dickste, schönste Schwanz, den du je im Mund gehabt hast, und du wurdest noch nie so ausgiebig und gut geleckt.

Erotische Sätze für deinen Dirty Talk - vor und beim Sex

Dirty Talk vor dem Sex:

  1. Ich trage gerade nichts drunter.
  2. Allein bei dem Gedanken an dich werde ich feucht.
  3. Heute habe ich den ganzen Tag daran gedacht, wie du mich von hinten nimmst
  4. Ich will dich spüren. Sofort!
  5. Du darfst gleich mit mir machen, was du willst.
  6. Ich will dich schmecken.
  7. Schau mir dabei zu, wie ich es mir mache.
  8. Gleich nehme ich ihn tief in meinen Mund.
  9. Ich kann es kaum erwarten, bis du in mir bist.
  10. Mein Po gehört nur dir.

Dirty Talk beim Sex:

  1. Fick mich!
  2. Stoß mich härter, tiefer!
  3. Es fühlt sich so geil an, wenn du in mir bist.
  4. Ich will dich gleich schmecken.
  5. Dein Schwanz ist so hart.
  6. Ich will, dass du in mir kommst.
  7. Steck ihn mir in den Po.
  8. Nimm mich von hinten und zieh an meinen Haaren.
  9. Wenn du so weiter machst, komme ich.
  10. Ich komme, oh Gott, ja!
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