Musik & Events

P!NK "Summer Carnival 2023" 2022
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P!NK kommt im Sommer 2024 wieder auf Deutschlandtournee

  • 20.10.2022
  • 17:48 Uhr
Die aktuellen Musik & Event-Highlights
James Arthur und seine „Bitter Sweet Love“
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James Arthur und seine "Bitter Sweet Love"

James Arthur hat anscheinend etwas, das viele Menschen auf der ganzen Welt berührt. Und man muss kein Sherlock Holmes sein, um festzustellen, dass es seine Stimme sein könnte. Schon 2012 begeisterte er damit das britische TV-Publikum, als er bei "The X Factor" antrat – und die Staffel am Ende recht locker gewann. Inzwischen hat der in Middlesbrough geborene Sänger und Songwriter weit über 25 Millionen Tonträger verkauft und sein größter Hit "Say You Won’t Let Go" hat allein bei Spotify rund 2,5 Milliarden Streams.  Im Januar 2024 erscheint der Nachfolger zum 2021er-Album "It All Makes Sense In The End”. Es ist sein insgesamt fünftes Studioalbum, wird 13 Songs enthalten, „Bitter Sweet Love" heißen und wurde produziert von Steve Solomon, der schon bei "Say You Won’t Let Go" am Mischpult saß. In einem Statement zu den Aufnahmen sagte James Arthur: "Je mehr Alben man macht und je mehr Erfolg man hat, desto größer ist der Druck, der auf einem lastet. Aber ich habe mich ganz ehrlich wieder wie ein Kind gefühlt und einfach die Musik gemacht, die ich liebe – ohne mich darum zu kümmern, es allen recht zu machen." Nach den Singles "Blindside" und "A Year Ago" hat James Arthur kürzlich die bewegende Ballade "Just Us" veröffentlicht. Der Track beginnt behutsam, nur mit Stimme und Klavier, ein Zwiegespräch zwischen James Arthur und seinem Instrument. Erst mit dem ersten Chorus kommen langsam weitere instrumentelle Verzierungen hinzu, bis "Just Us" in der zweiten Hälfte zu einer üppigen Pop-Nummer inklusive Gospelchor anschwellt. Trotzdem ist James Arthurs Stimme immer der Fixpunkt, weil es schlichtweg unmöglich ist, ihr die Show zu stehlen.  Lyrisch geht es in "Just Us" um nicht weniger als das Wichtigste im Leben: die große, wahre Liebe zu einem Menschen. James Arthur hat in einem Interview zugegeben, dass er genau davor lange Zeit weggelaufen sei. Womit er nicht der einzige Popstar sein dürfte. "’Just Us‘ ist ein Song, in dem ich gestehe, dass ich vor dem, was wirklich wichtig ist, davonlaufe und mich im Streben nach Bestätigung durch äußere Dinge verliere", erklärt James. "Es geht darum, dass ich lange Zeit einem hedonistischen hohlen Leben nachgejagt bin, anstatt den wahren Sinn des Lebens zu erkennen. Der natürlich darin besteht, uns selbst, unsere Partnerinnen und Partner, unsere Familien und unsere Freundschaften zu lieben und für sie da zu sein." Schöne Worte über einen wahrlich schönen Song …

  • 25.01.2024
  • 10:24 Uhr
P!NK Single "Trustfall"
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Tanzbar und mit 80er-Vibes: P!NKs neue Single "Trustfall"

Am 17. Februar erscheint das neunte Studioalbum von P!NK. "Trustfall" heißt es und wird natürlich eines der Pop-Spektakel des Jahres sein. Schon jetzt kann man den Titeltrack daraus hören, der vor allem mit Blick auf die letzte Single eine sehr überraschende Klangfarbe hat. War P!NK im Clip zum Empowerment-Song "Never Gonna Not Dance Again" noch mit Netzstrumpfhose, Hot Pants, rosa Glitzerbody, Goldketten, Stoff-Teddybär-Rucksack und Rollschuhe in einem knallbunten Supermarkt unterwegs, ist der cineastische Clip zu "Trustfall" von Georgia Hudson in den Farben der Nacht gehalten. Auch die Musik dazu klingt eher nach Club als nach Supermarkt-Radio. Was nicht wundert, wenn man weiß, wer hinter dem Track steht: Produziert wurde "Trustfall" vom GRAMMY-nominierten Elektronikkünstler Fred again.. und Johnny McDaid von Snow Patrol, die den Track mit P!NK zusammen schrieben. Vor allem erst genannter hat den aktuellen Clubsound mit Tracks wie "Marea (we’ve lost dancing)" geprägt – ein Lied, das allein bei Spotify kurz vor 180 Millionen Streams steht. Wie die drei in "Trustfall" einerseits mit den Synths an den prägenden Sound von Bands wie Depeche Mode erinnern, gleichzeitig mit dem treibendem Beats perfekt auf die Jetztzeit zielen und damit P!NK den Raum geben, über Vertrauen und zwischenmenschliche Safe Spaces zu singen – das hat eine ganz eigenen Klasse. "Trustfall" ist dabei die perfekte Metapher für dieses Thema. So nennt man die aus vielen "Team Building"-Seminaren bekannte Übung, bei der man sich mit geschlossenen Augen nach hinten fallen lassen muss – wo man dann hoffentlich von der Übungspartnerin oder dem Übungspartner aufgefangen wird.

  • 14.02.2023
  • 13:00 Uhr
Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour
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Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour

Wer sich die großen Namen im deutschen Schlager anschaut, landet schnell bei den nackten Zahlen. Denn die sind dabei immer wieder ziemlich eindrucksvoll. Nehmen wir den deutsch-südafrikanischen Howard Carpendale: Er hat in seinem Leben bis dato über 50 Millionen Tonträger verkauft, hat mit seinen größten Hits "Ti Amo", "Hello Again", "Nachts, wenn alles schläft" oder auch "Tür an Tür mit Alice" deutsche Musikgeschichte geschrieben und landete mit seinen Alben satte 17 Mal mindestens in den Top 10. Aber das ist eben nur die eine Seite der Medaille. Wer das Herz seiner Karriere schlagen sehen will, der muss auf seine Konzerte gehen, wo seit Jahrzehnten Frauen und Männer mit feuchten Augen auf die Bühne starren, während dieser noch immer recht frisch wirkende Barde seine romantischen, und manchmal ein wenig schlüpfrigen Lieder singt. Aber Carpendale beherrscht auch den melancholischen Rückblick: Vor allem das 2017 veröffentlichte "So long (bis irgendwann)" ist mit seinem folkigen Arrangement und den sanften Streichern in der zweiten Songhälfte ein spätes Glanzstück, das dem altersbedingten Karriere-Herbst mehr als würdig ist. Wer außerdem sein letztes Live-Album "Die Show meines Lebens (Live in Hamburg)" kennt, welches im März erschien und im Mai 2022 aufgenommen wurde, weiß: Auch seine Stimme ist immer noch fast so sanft wie in seinen ersten Jahren auf der Bühne.

  • 29.09.2023
  • 11:53 Uhr
Marius Müller-Westernhagen feiert mit „75Live“ seinen Geburtstag auf besondere Weise
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Marius Müller-Westernhagen feiert mit "75Live" seinen Geburtstag auf besondere Weise

Marius Müller-Westernhagen ist einer der außergewöhnlichsten Rockstars unseres Landes. Schauspieler ist er übrigens auch noch – besonders fantastisch natürlich in der Rolle des Dorn in der Verfilmung des Romans „Der Schneemann“ (1985) von Jörg Fauser. Aber man kennt ihn natürlich am ehesten von seinen zahlreichen, charismatisch ins Mikro geraspelten Hits wie „Willenlos“, „Freiheit“, „Sexy“, „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ oder „Wieder hier“. Zu seinen absoluten Hochzeiten, die er selbst im Rückblick als ein wenig größenwahnsinnig beschreibt, füllte er mit seinen Touren Stadien, ließ in seinen Videos sogar Polit-Prominenz auflaufen. Damals zählte auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder zu seinen Buddies, zu dem er heute keinen Kontakt mehr hat, den er aber – damals – für einen guten Kanzler und Freund hielt. Aber Marius Müller-Westernhagen wuchs irgendwann die Größe seiner Shows über den Kopf. In zahlreichen Interviews sagte er, dass er sich bewusst aus den Stadien zurückgezogen hat. Der FAZ erklärte er den Schritt sehr eindringlich so: „Ich fühlte mich gefangen in den Stadien. Das waren wagnerianische Inszenierungen mit mir als Heldentenor. Der Druck von allen Seiten: die Massen, die Plattenindustrie. Ich wurde zu einer Erfolgsmaschine. Dahin möchte ich nie wieder zurück.“ Stattdessen konzentrierte er sich auf die amerikanischen Roots seiner Musik – und stellte sich eine Live-Band mit zahlreichen US-Musikern aus Nashville, der Heimat der Blues-Musik, zusammen. Nun wagt sich Westernhagen aber zumindest wieder zurück in die größten Arenen des Landes. Mit der Tour „75Live“ will er seinen 75. Geburtstag und seine zahlreichen Hits zelebrieren – plus der Songs, die ihm persönlich am Herzen liegen. Diesen Gegenpol braucht es für ihn, denn die besagten Hits kann er inzwischen manchmal selbst nicht mehr hören. Der FAZ erklärte er dazu: „Es gibt Songs, die ich nur mit einer gewissen Ironie singen kann: "Willenlos", "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz". Aber die nicht zu spielen, geht auch nicht. Einfach aus Respekt vor dem Publikum. Beim Komponieren rutscht mir halt ab und zu ein Pop-Song raus.“ Vom 10. Mai bis zum 24. Mai 2024 wird Westernhagen live zu erleben sein – und damit auch dem Klagen, dass der Rock’n’Roll ja längst gestorben sei, entschlossen entgegentreten. »Rock’n’Roll stirbt wieder mal?«, fragt Westernhagen rhetorisch – und liefert die Antwort gleich mit: „Niemals, jedenfalls für mich nicht, solange ich meinen Fuß auf eine Bühne setzen kann oder darf, um schönen Lärm zu machen – und natürlich noch genügend Menschen kommen, die bereit sind, mir zuzuhören.“ 10.05.24 Dortmund, Westfalenhalle 12.05.24 Hannover, ZAG Arena 13.05.24 Köln, Lanxess Arena 16.05.24 Leipzig, Arena 17.05.24 Hamburg, Barclays Arena 20.05.24 Frankfurt, Festhalle 21.05.24 Stuttgart, Schleyerhalle 24.05.24 Berlin, Waldbühne

  • 18.09.2023
  • 13:05 Uhr
Mister „Wellerman“ Nathan Evans mit neuer Single „Driving To Nowhere“
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Mister "Wellerman" Nathan Evans mit neuer Single "Driving To Nowhere"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte schließlich YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 01.09.2023
  • 14:44 Uhr
LOUA ist lieber „Mit Dir Wach“ als ausgeschlafen
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LOUA ist lieber "Mit Dir Wach" als ausgeschlafen

Wer LOUAs Werdegang von Anfang an im Blick hatte, wird vermutlich über ihr TikTok-Profil aufmerksam geworden sein, mit dem sie schon über 190.000 Follower:innen überzeugen konnte. Und schon da merkt man schnell, dass hier eine Künstlerin am Start ist, die ihr Handwerk in Sachen Gesang und Songwriting versteht. Das liegt vor allem daran, dass die Musik schon sehr früh in ihr Leben trat. "Meine Mutter sagt immer, ich habe gesungen, bevor ich sprechen konnte. Das ging also bei mir schon auf dem Schaukelpferd los." Alles was kreativ und künstlerisch war, habe sie von Anfang an angezogen, sagt sie. "Ich habe gemalt, aber auch früh angefangen mit Freundinnen und Kumpels eigene Sachen zu schreiben und die dann so hobbymäßig zu produzieren. Bei YouTube war ich ebenfalls recht früh mit ersten Cover-Versionen. So richtig interessant wurde es dann aber erst, als ich angefangen habe, Gesangsunterricht zu nehmen." Ihr Lehrer merkte nämlich schnell, dass diese junge Frau Talent, Drive und Stimme hat. Er machte LOUA mit besagtem Songwriter und Produzenten Tobias Röger bekannt, mit dem sie bis heute arbeitet. "Die beiden haben mir quasi erste Türen geöffnet." Als die Pandemie dann ihre ersten Steps zur Solokarriere ausbremste, konzentrierte sie sich voll auf TikTok, entwickelte kleine Reihen und fand ein großes Publikum mit ihren ganz eigenen Cover-Versionen, bei denen sie erfolgreiche Popsongs in den Strophen änderte und damit einen eigenen Spin gab.

  • 07.07.2023
  • 12:52 Uhr
Mister „Wellerman“ Nathan Evans mit neuer Single „Days Of Our Lives“
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Mister "Wellerman" Nathan Evans mit neuer Single "Days Of Our Lives"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte schließlich YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 16.06.2023
  • 14:58 Uhr
Fury In The Slaughterhouse wissen: die besten Zeiten sind „Always Now“
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Fury In The Slaughterhouse wissen: die besten Zeiten sind "Always Now"

Trotz Pandemie und Co. hatten Kai Wingenfelder (Sänger), Thorsten Wingenfelder (Gitarre), Christof Stein-Schneider (ebenfalls Gitarre), Rainer Schumann (Schlagzeug), Christian Decker (Bass) und Gero Drnek (Keyboard, Gitarre und auch mal die Mandoline) mit ihrer Band Fury In The Slaughterhouse in den letzten Jahren einen verdammt guten Lauf. Man könnte es fast "zweiter Frühling" nennen. Als sie sich 2021 entschieden, mit "NOW" ihr erstes Album seit über 13 Jahren zu veröffentlichen, sagte Christof Stein-Schneider: "Oft merkt man ja erst, was Dinge wert sind, wenn man sie nicht mehr hat." Wie gut die Entscheidung war, wieder gemeinsam ins Studio zu gehen, bewies auch der Erfolg der Platte: "NOW" brachte ihnen mit Platz #2 die höchste Charts-Platzierung ihrer der Karriere ein. Und auch die Touren – während und nach Corona – waren zum großen Teil restlos ausverkauft, was in dieser Zeit nicht allen Bands gelang. Die Freundschaft innerhalb der Band hat sich in der Zeit gefestigt. Das sagt auch Kai Wingenfelder: "Es war schon so, dass die 'NOW'-Produktion uns den Glauben daran zurückgebracht hat, dass es machbar ist, mit dieser Band im Studio eine Platte aufzunehmen. Das war ja vorher unser Problem. Konzerte waren immer super." "Schuld" daran, dass es da wieder funktioniert, war und ist Produzent Vincent Sorg, der Fury auch für "HOPE" wieder in seine "Principal Studios" ins beschauliche Senden eingeladen hat. "Vincent hat für uns einen Weg erarbeitet, wie wir zusammen Platten produzieren. Das ist neuerdings total stressfrei. Und macht wirklich Spaß."

  • 06.04.2023
  • 17:04 Uhr
Art Garfunkel Jr "Wie Du - Hommage an meinen Vater (2. Edition) 2022
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Art Garfunkel Jr. und The Golden Voices Of Gospel singen die deutsche Version des Klassikers "When a man loves a woman" („Wenn es Nacht wird in Harlem“)

"Mrs. Robinson", "The Sound of Silence" und "The Boxer" zählen zu den beliebtesten Popsongs aus den späten Sechzigern und den frühen Siebzigern. Paul Simon und Art Garfunkel haben als Sänger- und Songwriter-Duo zweifelsohne Musikgeschichte geschrieben. Auf "Wie Du: Hommage an meinem Vater" erinnerte Art Garfunkel Jr. auf besondere Weise an die musikalischen Glanztaten seines Vaters. Was man dabei wissen muss: Die Familie Garfunkel hat deutschsprachige Wurzeln, und der Junior ist großer Fan des deutschen Schlagers. Auf diesem Album brachte er nun beides zusammen. Art Garfunkel Jr. selbst sagte: "Es ist reines Tribute-Album im wahrsten Sinne des Wortes. Ich verneige mich vor meinem Vater und den vielen, vielen tollen Sachen, die er gemacht hat." Art Garfunkel Jr. habe schon mit seiner Großmutter als kleiner Junge immer Deutsch gesprochen und sei dann als Teenager nach Deutschland gegangen, um sich selbst zu finden. "Jetzt gehe ich zurück zu den Wurzeln: Ich öffne mich wieder diesen frühesten Einflüssen… denn ich bin auch einfach ein zu großer Fan von der Musik meines Vaters." Nachdem er schon 2018 und 2019 mit seinem Vater auf großer Deutschland-Tournee war, verneigt er sich nun also auf Albumlänge vor dem Oeuvre von Mr. Garfunkel sr. und lädt auf "Wie Du – Hommage an meinen Vater" noch gleich die halbe Schlagerprominenz ein. So hört man auf "Wie du" (im Original: "Bright Eyes“) die große Marianne Rosenberg, Eloy de Jong ist bei „Geh mit mir durch den Regenbogen" zu hören, das im Original natürlich "Bridge Over Troubled Water" ist. Bernhard Brink steht Garfunkel Jr. bei "Du sollst die Tränen niemals sehen (Crying In The Rain)" zur Seite, während Olaf von Die Flippers "Mrs. Robinson" verfällt.

  • 19.12.2022
  • 17:48 Uhr
Sarah Connor wünscht uns allen eine herzliche „Not So Silent Night“
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Sarah Connor wünscht uns allen eine herzliche "Not So Silent Night"

Sarah Connor wollte in diesem Jahr ein Themenalbum aufnehmen. Das hatte sie sich sozusagen als guten Vorsatz mit in das Jahr 2022 genommen. Entweder eine Platte mit Kinderliedern sollte es sein oder zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder ein Weihnachtsalbum. Ein "normales" Album wollte sie aus einem ganz bestimmten Grund umgehen: "Weil ich lange kein neues Album veröffentlicht habe, aber auch keine Kraft hatte, so viel über die Zeit nachdenken zu müssen, in der wir gerade leben. Klima- und Energiekrise, Pandemie, Kriege, Überkonsum… Viel zu viele Krisen auf der Welt." Sie habe sich nach "Leichtigkeit, Spaß, nach Aufrichtigkeit und Wärme" gesehnt. Aber der vollgepackte erste "richtige" Tour-Sommer nach der Pandemie stand vor der Tür. Was bedeutete, sie hätte nicht die nötige Zeit gehabt, in Ruhe ins Studio zu gehen, um neue Songs zu schreiben. Also dachte sie, "es sei ein guter Zeitpunkt, ein kleines Experiment zu wagen. Völlig zwanglos. Ich hatte keine Lust auf meine typische Schwermut und Melancholie. Ich wollte auch im Studio Lachen und Leichtigkeit und ein bisschen unter Leute kommen." Zuerst rief sie ihren guten Freund und Produzenten Nico Rebscher an und fragte, ob er Lust auf ein Weihnachtsalbum hätte. Hatte er. Nächster Schritt: "Ich miete das Black Rock Studio auf der griechischen Vulkaninsel Santorini. Ende Januar und Ende Februar, jeweils für sechs Tage. Wir laden eine Hand voll Freunde und Kollegen ein, deren Arbeit mir in der Zeit gefallen hat und schauen mal, was dabei rauskommt. Gesagt getan. Max Wolfgang, Ali Zuckowski, Kelvin Jones, Nico Santos und Kalli&Joe kamen vorbei. Wir hatten tolle Gespräche und eine fantastische Zeit, haben gelacht bis wir geweint haben, haben abends zusammen gekocht und reichlich Raki getrunken. Aber vor allem haben wir Musik gemacht. Viel mehr, als ich zu Hause mit vier Kindern und dem dazugehörigen Alltag je machen kann."

  • 15.12.2022
  • 15:01 Uhr
LOUA 2022
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LOUA weiß "Liegt nicht an mir"

Trennungslieder sind im Pop ja eine ganz eigene Geschichte. Es gibt zwar viele gute, aber einige sind doch sehr von Misogynie geprägt. Egal ob alternde Rockstars, oder aktueller Deutschrap-Nachwuchs: Kaum singt ein Mann von Trennung, weiß man, wer schuld ist. Viele dieser Lieder sind dabei – das darf man ruhig mal feststellen – über die Jahre nicht gut gealtert. Das wird LOUA mit ihrer Debütsingle "Liegt nicht an mir" nicht passieren. Sie stellt schon gleich in den ersten Zeilen fest: "Es liegt nicht an mir, es liegt an dir / Ich kann mal ganz sicher nichts dafür, dass du mich heute Nacht verlierst / Gib dir mal schön selbst die Schuld dafür / Denn es liegt nicht an mir, es liegt an dir." Ihre klare, selbstbewusste Stimme wird dabei von gut abgeschmeckten elektronischen Popsounds umspielt, die sich angenehm zurückhalten. Ein Ohrwurm mit Rückgrat, der sicher nicht zufällig zur ersten Single von ihr geworden ist. Louisa Bücheler alias LOUA sagte dazu in einem Interview: "Erst einmal ist es mir sehr wichtig, dass ich jetzt und in Zukunft nicht fehlinterpretiert oder falsch eingeschätzt werde. Ich bin eine starke Persönlichkeit und lasse mich nicht gern unterbuttern – genau diesen Eindruck soll meine erste Single vermitteln. Ich habe eine emanzipierte Herangehensweise an mein Leben und deshalb auch an meine Karriere. Und ich bin sehr direkt und sehr ehrlich. Ich hatte mal einen Typen, der per SMS mit mir Schluss gemacht hat. Ich war eine Woche traurig und habe dann gedacht: 'Warum eigentlich? Das ist kein Verlust.' Diese Mentalität will ich mit diesem Lied ein bisschen streuen, auch weil ich glaube, dass sich viele Frauen manchmal nicht trauen zu sagen: 'Hey, ich find' mich eigentlich ganz geil!‘ Oder das vielleicht gar nicht fühlen. Da ich manchmal auch mit meinem Selbstbewusstsein struggle, finde ich es sehr wichtig, dass es Trennungslieder mit dieser optimistischen, starken Position gibt."

  • 07.09.2022
  • 09:16 Uhr

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