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Die Liebe in Zeiten der Corona ist eine echte Belastungsprobe. Nicht nur, weil man sich wahnsinnig leicht auf den Keks geht, sondern auch, weil man, derart zusammengepfercht, auch Seiten am Partner zu entdecken droht, die man im Alltag vielleicht einfach weglächelt oder die einem vielleicht gar nicht auffallen. Schlimmer wird es nur dadurch, dass man selbst plötzlich mit einer gewissen Tätigkeitsarmut konfrontiert wird, die ihrerseits wiederum in Reizbarkeit umschlägt. Kurzum: Es ist ein Gräuel. Oder es könnte eines werden.

Hier in Kürze ein paar Beschäftigungstipps für Paare in Zeiten von Corona:

  • Gemeinsam bis in die Tiefen aufräumen. Klingt banal, ist aber etwas, dass man sich immer vornimmt und dann doch nicht tut. Die Wohnung einmal umzubauen, die Kleiderschränke zu entmisten und neu zu sortieren, ist nicht nur nötig, sondern etwas, dass beide mit so tiefer Zufriedenheit erfüllt, dass man die Nervigkeit des Alltags vergisst.
  • Getrennt voneinander in alten Fotos wühlen. Sentimentalität nimmt dem Zorn die Spitzen. Es sei denn natürlich, man merkt dabei, dass man den Ex-Partner doch irgendwie besser fand.
  • Kochen und über Skype mit Freunden essen. Nichts ist schlimmer, als das Gefühl, keine Alternativen zur Unterhaltung zu haben.
  • Aufschreiben, wie man sich die Zukunft vorstellt. Am besten auf einzelne Karten. Dann diskutieren, was man sich bei dem jeweiligen Wunsch gedacht hat und was man sich dabei erhofft.
  • Sport. Kein Spaß: Sport baut Spannung ab. Wer den kreativeren Corona-Zirkel baut, gewinnt!

Für Singles ist das Ganze natürlich ein bisschen kniffliger. Dating geht momentan gar nicht, oder sollte zumindest nicht, aber wir sollten auch nicht vergessen, dass Rapunzel quasi in Quarantäne gelebt und trotzdem einen Prinzen gefunden hat. Die nächsten Wochen sind zum Beispiel ideal, um die eigenen Vorstellungen nochmal genau zu überprüfen und vielleicht auch darüber nachzudenken, warum man beim letzten Mal die blöden Muster doch nicht so gut überwunden hat.

Tipps für Singles in Zeiten von Corona: 

  •  Aufschreiben, warum man sich was von einem Partner wünscht. Für welches Grundbedürfnis steht was und wie wäre dieses Bedürfnis tatsächlich zu stillen (kleiner Tipp: die Antwort liegt in dir, nicht in einem Partner)?
  • Wer keine direkten Nachbarn hat, mit denen man sich über anderthalb Meter Entfernung austauschen kann, der kann natürlich zu Facetime, Skype etc greifen, um sich mit Freunden zu treffen. Die Gelegenheit kann man ganz prima nutzen, um zu evaluieren, auf welche Trigger man anspringt und wie erfolgreich das Modell in den letzten Jahren so war. Aufschreiben, denn schwarz auf weiß brennt sich besser ins Gehirn ein!
  • Eine Studie hat herausgefunden, dass Menschen größere Beziehungschancen haben, wenn sie sich erstmal schriftlich austauschen. Das muss heute nicht mehr auf dem Postweg sein, sondern geht auch per Mail oder Whatsapp. Das tolle daran: Man kennt den anderen schon ein bisschen, sollte es wirklich zum Treffen kommen wenn das alles wieder ruhiger geworden ist.
  • Einen Onlinekurs machen. Es gibt tausende von großartigen Angeboten. Warum nicht endlich mal Klingonisch lernen?

So oder so: Bleibt gesund. Alles Liebe ,
Paula