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Paula Lambert über den Blick beim Blow Job

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte - vor allem beim Blow Job

© Getty Images

"Kommst du?" - die Kolumne von Paula Lambert lest ihr wöchentlich neu, hier auf sixx.de. Paula Lambert, bekannt aus der sixx-Sendung "Paula kommt" oder "Paula kommt ... am Telefon", beschäftigt sich in ihrer Kolumne jede Woche mit einem aktuellen oder brisanten Thema rund um Frauen, Männer, Sex, Liebe, Lust und Beziehung. In dieser Kolumne geht Paula der Frage auf den Grund: Wie gucke ich beim Blow Job am besten? 

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Eben habe ich mich mit einer Freundin unterhalten, die ich sehr mag. Vielleicht mag ich sie auch deshalb so, weil sie sich aus dem Nichts über das Merkwürdigste tiefsinnige Gedanken macht und mich dann Dinge fragt wie: "Wie guckt man eigentlich am besten beim Blow Job?"

Der "Hier und Jetzt"-Blick

Ehrlich gesagt habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht, weil ich immer gucke, wie ich mich gerade fühle. Sicher ist es ideal, wenn man nicht völlig gedankenverloren in der Gegend herumschaut oder genervt mit den Augen rollt. Aber so ein gewisses Hier und Jetzt im Blick hat man ja eh, wenn man freiwillig einen Penis im Mund hat, denke ich. 

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Heißer Anblick für die Männerwelt 

Männer mögen diesen Anblick sehr. Es hat etwas von Machtausübung und Kontrollverlust zugleich (Zähne! Schluckauf!), und eine knusprige Sexualität speist sich aus diesem Spannungsfeld. Gleichzeitig spielt Hingabe eine Rolle und natürlich Zuneigung. Um einen Freund zu zitieren: "Der beste Sex ist immer der, wenn man das Gefühl hat, dass sie um nichts in der Welt in diesem Moment etwas anderes tun möchte, als mit mir Sex zu haben." Weil man das aber schwierig in einem Blick erklären kann, sagte ich: "Am besten ist, du guckst fröhlich-optimistisch."

"Was, wenn er den Blick falsch versteht?"

Optimistisch vielleicht auch deshalb, weil man bislang noch nicht vergessen hat, zu atmen oder mit einem verklemmten Gaumensegel erstickt ist. Fröhlich, weil Sex ja eine durchaus angenehme Tätigkeit ist und die Tatsache, dass sich das Geschlechtsteil eines anderen im eigenen Mund befindet, ja gewisse Rückschlüsse über zukünftige Zweisamkeit zulässt. Meine Freundin war mit dem Ratschlag aber nicht zufrieden: "Was, wenn er den Blick falsch versteht? Nachher denkt er, ich muss lachen!" Sie wolle aber auch nicht gelangweilt wirken oder gar desinteressiert. Zupackend-abenteuerlich würde aber auch nicht gehen, denn "davor haben Männer doch Angst, der denkt dann, ich beiß‘ ihm den Hahn ab." Sie habe, gab sie dann zu bedenken, die Sache mit dem Blow Job sowieso nie richtig verstanden, vielleicht läge es auch daran. Ich schlug ihr also vor, einfach ganz normal zu gucken, was ja in vielen Lebenssituationen der richte Schritt ist. "Eine gute Idee", sagte sie und präsentierte mir eine Auswahl an Gesichtsausdrücken, bei denen mir Angst und bange wurde. Aber bitte, es ist ja nicht mein Penis.

 

Alles Liebe
Paula

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