Paula Lambert über das Phänomen "Herbsttitten"

Wie wirkt sich der Herbst auf unsere Brüste aus?

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Paula Lambert erzählt heute, was sie unter dem Phänomen "Herbsttitten" versteht und wie es sein kann, dass die weibliche Brust im Herbst größer erscheint als im Frühling. 

Ich schreibe heute, während es draußen regnet und stürmt, über ein warmes, weiches Phänomen, das in meinem Freundeskreis liebevoll "Herbsttitten" genannt wird. Ich weiß nicht, ob es anderen auch aufgefallen ist, aber jedes Jahr, wenn die Tage kürzer, kälter und auch sonst muckeliger werden, schwellen die Brüste der Frauen anIst das Phänomen etwas Hormonelles? Ich habe recherchiert, aber nichts dazu gefunden, darum weiß ich es nicht. Brüste im Herbst benehmen sich beinahe so, als würden sie sich für die Rollkragenpullover-Saison in Stellung bringen – wer mehr rausschaut, wird weniger übersehen.

Sind Brüste im Herbst tatsächlich größer als im Frühling? 

Und dann, jedes Jahr, kurz bevor  der Frühling über uns hereinbricht, verabschieden sich die herbstlichen Schwellungen und kehren zu T-Shirt-Kompatibilität zurück, fast so, als wollten sie nun nicht mehr aufdringlich sein. Wie ein Fahrradreifen, aus dem man ganz sachte die Luft ablässt, werden sie von D zu C, oder von B zu A, allerdings, und das ist die Krux, ohne tatsächlich die BH-Größe zu verändern. Es ist eher eine Ahnung, ein Hauch, als vielmehr tatsächlich messbare Sachlichkeit, aber dennoch sind sie existent, die Herbsttitten.

Physikalisch nicht erklärbar...

Nun könnte man argumentieren, dass durch die Pullover und Cardigans sowieso alles praller aussieht, aber wir haben es im Freundeskreis bestaunt: die Brüste stehen praller im Herbst. Physikalisch ist das Phänomen nicht erklärbar, weil sich die Dinge in der Kälte ja eher zusammenzeihen als ausbreiten. Psychologisch kann ich es mir nur so erklären, dass der Herbst traditionell Erntezeit ist und so ziemlich alle Göttinnen, die ich zu diesem Thema kenne, sind weiblich. Vielleicht versuchen im Herbst die Brüste, egal ob groß oder klein, der göttlichen Weiblichkeit zu huldigen. Das wäre doch eine schöne Erklärung.

 

Alles Liebe

Paula


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