"Paula kommt": alles über Pornos

Porno: Die bunte Welt der Sex-Filme

Porno-Filme – nicht nur Männer schauen sich die erotischen Videos an, auch immer mehr Frauen lassen sich davon inspirieren. Dank "Fifty Shades of Grey" oder "9 1/2 Wochen" sind Erotikstreifen ohnehin salonfähig geworden. Für viele Zuschauer dürfen es sogar auch mal härtere Sex-Szenen sein, verrät Sex-Expertin Paula Lambert in ihren Videos.

Porno-Filme speziell für Frauen

In den 2000er Jahren wurden erstmals im großen Stil Porno-Filme gedreht, die sich besonders an heterosexuelle Frauen richten sollten. Die teilweise unter weiblicher Regie entstandenen Filme unterscheiden sich dabei tatsächlich vom üblichen Bild eines Pornos. Vielmehr haben die Erotikfilme das sogenannte "Puzzy Power Manifesto" zur Grundlage – eine Art Richtlinie für ästhetische und anspruchsvollere Porno-Filme, bei denen unter anderem auf extreme Nahaufnahmen und Cumshot-Szenen verzichtet wird. Diese Pornos für Frauen haben sich inzwischen unter dem Begriff HeartCore, in Anlehnung an den üblichen Gebrauch von Hardcore, etabliert. Häufig werden sie auch immer noch als Softpornos für Frauen bezeichnet.

Pornos

Bild: Pornos regen die erotische Fantasie an.

Mit dem feministischen Gütesiegel für Porno-Filme PorYes gibt es seit 2009 außerdem ein weiteres Merkmal für Erotikstreifen, die speziell auf die Bedürfnisse der weiblichen Lust zugeschnitten sind und gesteigerten Wert auf eine vielfältige sexuelle Ausdrucksweise legen.

Pornos für jede Vorliebe

Damit keiner zu kurz kommt – weder Frau noch Mann – gibt es inzwischen eine riesige Auswahl an Porno-Filmen aus unterschiedlichen Genres. Von Spielfilmen mit soften Sexszenen, über Scripted-Reality-Pornos, bei denen scheinbar willkürlich Personen auf der Straße angesprochen und zum vergnügten Treiben eingeladen werden, bis hin zu Gonzo- und Hardcore-Pornos, bei denen es wirklich nur um das eine geht.

Aber auch in den Sub-Genres kann so gut wie jede sexuelle Vorliebe befriedigt werden. Wen Fesselspiele anturnen, sollte es vielleicht mit einem Bondage-Porno (BDSM) versuchen. Wer sich mitten im Geschehen wiederfinden möchte, greift besser auf einen POV-Streifen (Point of View) in der Ich-Perspektive zurück und wen möglichst viele Darsteller richtig scharfmachen, kann es einfach mal mit einem Gangbang-Film probieren. Ob allein im Bett oder als Anregung für den Sex mit dem Partner, kann ein Porno zu noch mehr Erregung führen.

Fazit: Die Porno-Welt ist vielseitig, bunt, wild und sanft zugleich. Vor und hinter der Kamera steckt oftmals mehr dahinter, als man oft annimmt. Erfahrt hier mehr über die Welt der Porno-Filme. Sogar die Erotikdarsteller selbst packen über ihren Job aus. Paula Lambert lässt in ihren Videos dabei keine Fragen offen: Wie läuft ein typischer Dreh ab? Welche Dos und Dont's gibt es am Erotikset?