Was ist Femcore?

Man könnte sagen: Femcore ist Ausdruck von Persönlichkeit zum Anziehen. Der Trend ist außerdem die logische Nachfolge des großen Megatrends Normcore, bei dem man noch vor drei Jahren in Jeans, T-Shirt und weißen Sneakers möglichst viel Unauffälligkeit vorgetäuscht hat, um in der Masse unterzugehen. Femcore ist die emanzipierte Weiterentwicklung davon, weil man einfach anzieht, was zu einem passt und was gefällt. Das darf ruhig ganz anders sein als das, was alle anderen tragen.

Dafür muss kein Slogan auf einem T-Shirt stehen, der beteuert, dass jetzt wirklich alle mal Feministinnen sein sollten. Femcore bedeutet, dass man Feministin ist, weil man sich so anzieht wie man will. Und wie man ist. Feminin und sexy, gleichzeitig entspannt und cool. Der Look lebt von schlauen Stilbrüchen, der alle Facetten seiner Trägerin betont. Sie ist niedlich im Blumenkleid, rockig in einer Lederjacke, sportlich in Sneakers oder verführerisch in spitzen High Heels.

Das trägt man beim Modetrend Femcore

Gleich vorweg: Die einzige Regel ist im Prinzip, dass es keine Moderegeln gibt. Man muss nicht die neuesten Trends shoppen und auch nicht die teuersten Klamotten tragen. Stattdessen würfelt man kreativ zusammen, worauf man Lust hat und was einem steht.

Der letzte Punkt ist entscheidend. Femcore heißt nämlich auch, sich in seinem Outfit wohlzufühlen. Also nicht verkleiden, nicht übertrieben mit Schmuck behängen und nicht in die unbequemsten Heels zwängen. Lieber auf Kontraste setzen: Wer rosafarbene Kleider mag, kombiniert dazu Chucks. Zu Jeans und T-Shirt passen Pumps mit viel Glitzer, zur Jogginghose eine schicke Bluse.

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