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Ganz gleich, ob du auf Kerzen setzt, auf LED-Lichter oder Lampenöl – mit wenigen Handgriffen kannst du deine Garten-Windlichter auch selbst machen. Wer hat Lust auf individuelle Gartengestaltung?

1. Schaukeln im Wind: Hängelichter mit Einmachgläsern

Marmeladenglas ausspülen, Kerze reinstellen, fertig. So einfach machen wir es uns natürlich nicht. Aber aus Einmach- oder Marmeladengläsern lassen sich wirklich tolle Windlichter basteln, vor allem, wenn man Gläser mit schöner Form gefunden hat. Als Hängelichter, zum Beispiel an einem Ast oder an Haken an der Terrasse befestigt, sehen Glas-Windlichter besonders toll aus – ideal auch als DIY-Hochzeitsdeko!

Du brauchst dazu:

  • eine Rolle dünnen Metalldraht (zu finden im Baumarkt oder Bastelladen)
  • einige große Gläser, z. B. Joghurtgläser oder Einmachgläser; wichtig ist, dass sie einen Schraubdeckelrand haben
  • etwas Vogelsand oder Zierkies, um die Kerzen im Glas zu stabilisieren
  • evtl. Deko – z. B. grobes Band oder Metall-Anhänger

Und so geht’s:

Wickele den Draht um den Hals von jedem Glas, sodass der geriffelte Schraubverschluss-Teil als "Stopper" dienen kann. An beiden Seiten dieses Draht-Kragens befestigst du ein langes Stück Draht zum Aufhängen. Wenn du magst, kannst du noch etwas rustikales Band um die Öffnung des Glases schlingen. Nun noch ein wenig Sand oder Kies in das Glas füllen, ein Teelicht hineinstellen und aufhängen – fertig. Besonders dekorativ wirken diese Hängelichter, wenn du mehrere nebeneinander in unterschiedlichen Höhen an einen Ast hängst.

2. Upcycling: Windlichter aus Konservendosen

Konservendosen kommen diesmal bitte nicht in den gelben Sack, sondern werden säuberlich ausgespült: Ohne Deckel kannst du daraus nämlich ruckzuck individuelle Windlichter basteln. Einfach mit einer Stechahle (wenn du ein solches Werkzeug nicht hast, geht auch ein kleiner Schraubenzieher) von außen Loch neben Loch in die Dose stechen – in Herzform, als Schriftzug oder in grafischen Mustern. Kerze rein, auf den Balkon oder die Terrasse stellen und sich über die leuchtenden Motive freuen.

3. Retro-Look für den Gartentisch: Windlichter aus alten Tassen

Auf fast jedem Flohmarkt gibt es den ein oder anderen Wühltisch mit altem Geschirr in Einzelteilen. Hier solltest du das nächste Mal genauer hinschauen – vielleicht findest du vier bis sechs schöne Kaffee- oder Teetassen aus Omas Zeiten. Natürlich in unterschiedlichen Formen und mit verschiedenen Mustern oder Farben. Die Tassen musst du nur noch auf dem Tisch aufstellen, eventuell mit etwas Vogelsand oder Zierkies auffüllen und je ein Teelicht hineinstellen – fertig ist die individuelle Tischbeleuchtung im Retro-Look.

4. Immer an der Wand lang: Windlichter aus Blechdosen

Alte Keksdosen oder andere großformatige Blechdosen sind beliebte Vorratsbehälter – sie geben aber auch tolle Hängelichter für den Garten ab: Dafür wird etwa auf halber Höhe ein Loch in die Dosenwand gebohrt und ein stabiles Band hindurchgezogen. Die Dosen können dann mit dem Dosenboden zur Wand aufgehängt werden. Durch das metallische Innere der Dose entstehen tolle Lichteffekte. Du solltest aber am besten LED-Leuchten verwenden, da das Metall sehr heiß werden kann.

5. Grundsätzliche Tipps

  • Kerzen und Öllampen solltest du nie unbeaufsichtigt brennen lassen, auch wenn sie durch das Windlicht vermeintlich sicher sind. Verwende immer
  • Kerzen in der passenden Größe für dein Windlicht: Ist eine Kerze zu groß oder zu lang, kann sich das Glas oder Metall des Windlichts stark erhitzen.
  • Leicht brennbare Naturmaterialien wie Bast, Stroh und Baumrinde sehen zwar toll aus, sind als Deko an Windlichtern aber ungeeignet – Brandgefahr!
  • Bei aufgehängten Windlichtern solltest du dünnen Metalldraht oder feine Metallketten zum Aufhängen verwenden, da diese bei Erwärmung nicht brennen oder schmelzen können.