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Dieser Mann steht zu seinem Wort: Da soll noch einer sagen, der jungen Generation fehle es an Werten! Vor bereits sieben Jahren macht Ben Moser ein scheinbar gar nicht so ungewöhnliches Versprechen: Er will seine damalige Schulfreundin Mary Lapkowicz zum Abschlussball begleiten. Der Grund, weshalb diese Geschichte aus Pennsylvania gerade ganz Amerika zu Tränen rührt ist, dass Mary mit Down-Syndrom geboren wurde.

Mary wurde wegen Down-Syndrom ausgegrenzt

Alle Klassenkameraden mieden Mary damals wegen des Down-Syndroms. Sie fanden sie komisch, erzählt ihr Bruder. Aber der einzige, der sich dennoch immer um sie gekümmert und sie beschützt hat, war Ben. Eine ehemalige Lehrerin der Susquehanna High School erinnert sich, wie Ben immer um ihr Wohlbefinden bemüht war. Wenn sie traurig zu sein schien, ging er zu ihr und hat sie wieder aufgebaut.

Ben und Mary – der Kontakt bricht ab

Doch dann ist der Kontakt zwischen Ben und Mary vor fünf Jahren abgebrochen, weil sie zu ihrem Vater zog. Er ist Mathematiklehrer und Football-Trainer an der Central Dauphin High School. Jeder der beiden ging seinen eigenen Weg. Wie das bei männlichen Teenagern in den USA oft der Fall ist, zog es Ben - wie Marys Vater - zum Football. Dass er mittlerweile Quarterback und deshalb unabkömmlich für sein Team ist, beweist, dass er mit dieser Entscheidung goldrichtig lag.

Wiedersehen und Happy End

Ohne diese richtungsweisende Änderung in seinem Leben, hätten sich Mary und Ben vielleicht erst viel später wieder getroffen. Wie das Schicksal es so wollte, spielte das Team der Susquehanna High School eines Tages gegen das Football-Team von Marys Vater. Da hat er sich an sein Versprechen erinnert und seinen Plan in die Tat umgesetzt. Ben und Mary sind zusammen zum Abschlussball und Mary verlebte einen der schönsten Tage ihres Lebens.

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