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Meryl Streep trug bei der diesjährigen Preisverleihung in Hollywood kein Kleid von Chanel, obwohl Karl Lagerfeld bereits an dem gewünschten grauen Seidenkleid mit Stickereien für sie gearbeitet hatte. In letzter Sekunde soll die Schauspielerin Medienberichten zufolge Geld dafür gefordert haben, als Werbeträgerin für das französische Modehaus durch das Blitzlichtgewitter zu laufen. Offenbar reichte es Streep nicht, ein Kleid im Wert von 100.000 Euro umsonst zu bekommen. Es gibt aber auch diverse Modehäuser, die nicht nur die teuren Roben kostenlos zur Verfügung stellen, sondern die Stars auch noch für das öffentliche Tragen bezahlen.

Heino Ferch gehörte schon früh zu den Lieblingen der Werbe-Industrie. Der deutsche Schauspieler fährt seit Jahren Jaguar und trägt maßgeschneiderte Anzüge von Boss, die ihm vom schwäbischen Modehaus kostenlos oder zumindest preisreduziert zur Verfügung gestellt werden. Wenn Heino Ferch in einem Boss-Anzug in einen Jaguar S-Type steigt, kommt es aus Sicht der Marketingprofis zu einem Synergie-Effekt, der alle Beteiligten glücklich macht, obwohl der tatsächliche Nutzen kaum messbar ist.

Unternehmen sponsern Promis mit ihren Luxusprodukten

Beim sogenannten VIP-Sponsoring werden hochwertige Marken wie Jaguar, Mercedes, Boss, Chanel oder Rolex mit zum gewünschten Markenimage passenden Prominenten zusammengeführt. Das ist unter dem Strich für die Unternehmen günstiger als die aufwändige Produktion und Ausstrahlung von Werbespots mit berühmten Promis. Darüber hinaus ist diese subtile Form der Eigenwerbung glaubwürdiger und aktuellen Studien zufolge auch effizienter. 

Wenn von Jaguar Promis wie Heino Ferch und Anja Kruse unter Vertrag genommen und mit einer Luxuskarosse zum Schnäppchenpreis ausgestattet werden, erwartet der Autobauer dafür als Gegenleistung öffentliche Präsenz und werbewirksame Aufnahmen der Stars in ihrem schicken Wagen. Jaguar verzichtet bewusst darauf, die Luxusautos zu verschenken, da sonst der Eindruck entstünde, die Stars würden die Wagen nur fahren, weil sie nichts dafür bezahlen mussten.

Der Münchener Autobauer BMW  sponsert ebenfalls schon seit Jahren Prominente wie Senta Berger, Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach, Gedeon Burkhard oder Götz Otto. Auch die Bayern stellen den Promis ihre sportlichen Karossen nicht kostenlos zur Verfügung. Angeblich erhalten Ochsenknecht, Lauterbach & Co. von BWM eine Rechnung, und berechnen BMW dafür im Gegenzug die Einsätze, die sie für das Unternehmen leisten.

Modeausstatter Boss, der neben zahlreichen Promis auch das Guggenheim Museum in New York und das Formel-1-Team von McLaren-Mercedes sponsert, legt Wert auf eine persönliche Beziehung zu den Stars. Deshalb hat man am Firmensitz im schwäbischen Metzingen einen VIP-Shop eingerichtet. Hier können die prominenten Werbeträger des Unternehmens wie Heino Ferch, Til Schweiger, Heiner Lauterbach oder Moritz Bleibtreu Jahr für Jahr für eine bestimmte Summe kostenlos shoppen.   

Colin Farrell ging mit einem Obdachlosem shoppen

Dass nicht alle Promis nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, zeigte sich im Jahre 2007 im kanadischen Toronto . Der irische Schauspieler Colin Farrell traf auf der Straße zufällig einen Obdachlosen, den er aus seiner Heimat Irland kannte, schleifte diesen in einen teuren Outdoor-Shop und forderte von den Angestellten: „Gebt ihm alles, was er will.“

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Im Einkaufswagen des ungewöhnlichen Shopping-Pärchens standen am Ende eine 500 Dollar teure Arc’Teryx Jacke, ein North Face Schlafsack und ein mit Socken, Stiefeln und Unterwäsche vollgestopfter Schlafsack -  alles aus dem Hochpreis-Segment. Insgesamt soll die Rechnung satte 2.100 Dollar betragen haben. Doch Farrells Großzügigkeit war noch nicht zu Ende: An einem Geldautomat hob der Star weitere 2.000 Dollar ab und vermachte sie dem Obdachlosen. Außerdem zahlte er diesem ein Jahr lang die Miete für ein Appartement, um ihn von der Straße zu holen.

Ein krass gegenteiliges Verhalten legte die amerikanische Schauspielerin Tara Reid an den Tag, die sich auf ihrer Promi-Schnäppchenjagd  in England ziemlich unbeliebt machte. In einem Geschäft der britischen Kette "All Saints" drehte die "American Pie"-Darstellerin regelrecht durch, da ihr an der Kasse kein Promi-Rabatt gewährt wurde. Augenzeugen zufolge soll Reid betrunken gewirkt haben und völlig aus der Rolle gefallen sein.

Schöner shoppen mit Gutscheinen und Rabattcoupons

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Natürlich kann nicht jeder auf mehr oder weniger kostenlose Luxuswagen von Jaguar und BMW oder maßgeschneiderte Gratis-Anzüge von Boss hoffen. Doch auch Normalverbraucher können mit Gutscheinen, Coupons und Sonderrabatten heutzutage beachtliche Summen sparen. Über entsprechende Google & Co. findet man schnell aktuelle Gutschein-Angebote für ausgewählte Produkte bei Händlern oder Herstellern. Noch bequemer und besser ist die Auswahl in spezialisierten Gutschein-Portalen , die täglich die neuesten Gutscheine für Produkte aller Art und fast jeder Marke präsentieren.

Seriöse und zeitgemäße Gutschein-Portale zeichnen sich durch eine breite Auswahl an Gutscheinen und Gutscheincodes für Produkte aller Art und fast alle gewünschten Marken aus. Die Suche nach dem passenden Rabatt wird durch zahlreiche Filterfunktionen und eine intuitive Navigation erleichtert. Für neu eingestallte Gutscheine gibt es hier meist ebenso eine eigene Kategorie wie für die beliebtesten Gutscheine. Nach Produkten bestimmter Kategorien kann ebenso komfortabel gesucht werden wie nach Herstellernamen oder Onlineshops. 

Wer einen digitalen Gutschein einlösen möchte, trägt im Kaufprozess einfach den Gutscheincode in ein dafür vorgesehenes Feld, um in den Genuss des Rabatts zu kommen. Wenn der Gutscheincode korrekt eingetragen wurde, reduziert sich der Kaufbetrag automatisch um den angegebenen Prozent- oder Summenrabatt. Um kein attraktives Schnäppchen zu verpassen, sollte man den Newsletter eines Gutschein-Portals abonnieren, der in der Regel täglich mit neuen Angeboten verschickt wird.