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Glanz und Geschmeidigkeit: Ebenso wie das richtige Shampoo und die passende Pflegespülung entscheidet die Wahl der Haarbürsten, ob die Frisur gut aussieht.

Haarbürsten: Natürlich ist besser

Da kann man schon einmal überfordert sein: Die Auswahl zwischen verschiedenen Haarbürsten ist heute scheinbar unendlich – aber wie groß kann der Unterschied schon sein? Meist greift Frau deshalb zur erstbesten billigen Bürste. Dabei kann die das Haar wirklich kaputt machen!

Grundregel Nummer 1 lautet also: Immer Bürsten mit Naturborsten wählen. Denn die sorgen für glänzendes Haar und rauen die Schuppenschicht beim Kämmen nicht auf. Besonders Wildschweinborsten werden von Experten empfohlen. Haarbürsten aus Plastik dagegen können große Schäden hinterlassen. Sie richten die Schuppen an den Haaroberflächen auf, wodurch sich die Strähnen aufladen. Außerdem kratzen Metallborsten die Kopfhaut auf.

Welche Bürste für welche Haarstruktur?

Grundregel Nummer 2 lautet: Es sollte immer eine Haarbürste gewählt werden, die aus der natürlichen Haarstruktur das Beste macht. Schwer kämmbares Haar wird perfekt mit einer ganz klassischen Bürste mit Borsten und Stiften gezähmt. Für langes Haar eignen sich Paddlebürsten . Sie verteilen den Talg gleichmäßig bis in die Spitzen – dadurch wird Spliss verhindert. Paddlebürsten verhindern außerdem, dass sich keine Knoten in der Mähne bilden.

Die Rundbürste sorgt bei glatter Haarstruktur für mehr Volumen . Weil die Bürste mit Löchern durchsetzt und innen hohl ist, dringt beim Föhnen die Luft hindurch und schafft mehr Fülle. Für lockiges Haar gibt es spezielle Lockenkämme. Sie haben wenige breite und weit auseinanderstehende Zinken. Damit können relativ schmerzfrei verhedderte Stellen gelöst werden.