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Paula kommt

Paula kommt: Die perfekte Vagina

Staffel 4Episode 226.10.2017 • 00:45

Agi erzählt Paula, wie sie ihre Muschi lieben gelernt hat und wie viel Spaß der Sex ihr inzwischen macht. Sieh selbst, was eine perfekte Vagina, Vulva oder Muschi für sie bedeutet. Die perfekte Vagina ist dabei schwer zu definieren. Vielmehr kommt es doch darauf an, dass ihr euch unten herum mögt und alles perfekt findet. Schau dir doch einfach mal mit einem Spiegel unter den Rock und erlebe, welche Lustquelle da in dir steckt.

Tag der Vagina? Wir feiern sie das ganze Jahr!

Einen speziellen Tag der Vagina brauchen wir eigentlich nicht - schließlich ist sie das ganze Jahr hindurch ein wundersames Organ, dass Mann und Frau Lust bereitet. Nicht umsonst hat sie viele unterschiedliche Bezeichnungen. Natürlich kann man die Vagina als "schlauchförmiges primäres Geschlechtsorgan weiblicher Säugetiere und damit auch der Frau" bezeichnen, wie bei Wikipedia der Fall. Aber, und da stimmen uns die Herren der Schöpfung mit Sicherheit auch bei, wird das dem Gesamtkunstwerk Muschi, Scheide oder, wie es altertümlich so schön heißt, der "Bucht" nicht gerecht. Denn: Die "Liebesgrotte" hat es in sich! Aber auch "draußen" ist einiges was los.

Vaginas Anatomie

Anatomische Begriffe und Definitionen zur Scheide gibt es viele, aber was ist jetzt eigentlich was? Und vor allem wo und wie viele? Am weiblichen Körper von außen sichtbar ist die Vulva, die aus den inneren und äußeren Schamlippen, der Klitoris (einem erektilen Organ), dem Venushügel, dem Scheidenvorhof und der Harnröhrenöffnung besteht. Und für die Ästheten unter uns mögen an dieser Stelle auch die Schamhaare erwähnt werden – oder im Falle des „Full Brasilian Looks” das Nichtvorhandensein dieser. Der Intimrasur dieser erogenen Zone sind keine Grenzen gesetzt, vom Herz über den Streifen bis hin zum vollen Busch sind alle Frisuren und Varianten erlaubt – diese kreative Spielwiese ist nicht zu unterschätzen. Weiter geht's mit dem inneren Teil des weiblichen Geschlechtsteils, der Vagina. Diese beheimatet die Bartholin-Drüsen, die bei sexueller Erregung das Genital der Frau befeuchten. Je heftiger die Lust, desto höher die Sekretproduktion. Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, haben außerdem ein Jungfernhäutchen (Hymen), das beim ersten Mal zerstört wird. Natürlich ist das längst noch nicht alles, was die Scheide zu bieten hat: ihrem Namen Mutterschoß macht sie insofern Ehre, als dass sie Teil des Geburtskanals ist – wenn durch diesen ein Baby auf die Welt kommt, dehnt sie sich entsprechend aus. Und weil das nicht schon Wunder genug ist, wird sie zur Freude des Mannes eng, wenn sie beim Sex den Penis umschließt.

Sqirting - ein spritziges Erlebnis                                                                                            

Beim Sex gibt es Unterschiede zwischen dem vaginalen und klitoralen Orgasmus. Laut unterschiedlicher Studien ist die klitorale Befriedigung durch Stimulierung des Kitzlers weitaus häufiger vom Orgasmus gekrönt, als durch das Eindringen des Penis. Wenn es im wahrsten Sinne des Wortes richtig gut läuft, dann ist es genau richtig: in Form einer weiblichen Ejakulation, auch Squirting genannt. Selbst wenn die Existenz dieses Phänomens – ähnlich des Nachweises des G-Punkts – immer noch wissenschaftlich angezweifelt wird, ist es in der Praxis eine feine Sache. Beweise hin oder her, wir Mädels finden's richtig gut!

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer hat die schönste Vagina im ganzen Land?                  

Was ist eine normale Vagina, wie sähe das perfekte Bild einer schönen Vagina aus? Die eine hat schmale Lippen, die andere riskiert eine dicke Lippe und die Dritte lässt sie sich aufspritzen. Wir reden noch vom Mund; im Gesicht. Etwas weiter unten sieht es nicht viel anders aus: Auch hier begegnen wir einer ausgesprochenen Vielfalt, der mittlerweile sogar mit operativen Eingriffen nachgeholfen wird. Individuell und einzigartig, das bezieht sich auf jedes Detail unseres Körpers. Eine Vagina ist dann schön, wenn wir uns nicht nur mit ihr abfinden, sondern uns so wohl mit ihr fühlen, dass sie bei unserem Gegenüber oder beim Masturbieren ungezähmte Begierde weckt. Dass wir das Verlangen haben, sie zu berühren und begehrt zu werden: Beim Oralverkehr, mit dem Finger, vom männlichen Geschlecht und während der Selbstbefriedigung – und das ganz ohne einem angeblichen Muschi-Schönheitsideal entsprechen zu wollen.

Es gibt Männer, die allein beim Anblick der Vagina feuchte (Tag-)Träume bekommen. Viele Frauen sind jedoch wesentlich weniger angetan von ihrem eigenen Geschlechtsorgan. Dabei ist es eines der kostbarsten Geschenke unseres Körpers, dem sogar ein eigener "Vagina-Tag" gewidmet wurde. Sich nicht nur zu akzeptieren, sondern das Feuchtgebiet lieben zu lernen und so nach eigener Definition guten Sex zu genießen, ist das Ziel. Wie Paula Lamberts Gesprächspartner Agie zu diesem Selbstbewusstsein kam und welche Richtung sie am Scheideweg gegangen ist, erfahrt ihr hier.