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Paula kommt

Paula kommt: BDSM Special Vorschau

Staffel 305.09.2018 • 23:10

Für Bibi und Oliver ist BDSM die Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche! Am Valentinstag 2015 unterhalten sich die beiden mit Paula Lambert über die Freuden von BDSM, das Thema Bondage und den Weg zu einem erfüllten Sexleben!

Softe Verführung oder harter Sextrend?

BDSM bei "Paula kommt" – darauf haben alle gewartet, spätestens seit Fifty Shades of Gray den Buchmarkt erobert hat. BDSM steht für Bondage & Discipline, Dominance & Submission sowie Sadism & Masochism. Es ist also eine Sammelbezeichnung für Sexspielarten, die häufig ineinandergreifen. Dabei gibt es in diesem Bereich die unterschiedlichsten Varianten und Härtegrade: Von spielerisch soft bis wirklich hart.

Bondage & Discipline meint Fesseln und Strafen. Mindestens ein Partner wird demnach fixiert und muss sich dem Willen des oder der anderen Mitspieler beugen. Geschieht dies nicht, folgt eine Strafe. Diese Strafe kann unterschiedlich ausfallen – je nachdem, welche Regeln für dieses Spiel aufgestellt worden sind.

Dominance & Submission also Dominanz und Unterwerfung legt ganz klar die Rollen der Parteien bei dieser Sexvariante fest. Der Dom – die Rolle ist geschlechtsunabhängig, wird aber häufig vom Mann übernommen – gibt den Ton an, der oder die Sub muss folgen. Ein Mitspracherecht gibt es nicht, nur das vorher festgelegte Safe-Wort kann das Spiel beenden.

Sadism & Masochism ist die härteste Spielart in diesem Sexgame und nicht für jedermann geeignet. Sadismus ist die Freude daran, anderen Schmerzen zuzufügen; Masochismus der Gegenpart – die Freude daran, Schmerz zu empfangen.

Wer sich auf BDSM einlassen möchte, sollte sich zuvor genau überlegen, wie weit er gehen möchte und dem Partner oder den Partnern seine Grenzen vorab nennen.

BDSM bleibt immer spannend

Wie im Video kurz angerissen, kann BDSM die unterschiedlichsten Spielvarianten beinhalten. Wer Lust hat, versucht sich im Rollenspiel. Und hier kann wirklich jede Fantasie ausgelebt werden. Dabei gilt: Je intensiver man sich in seine Rolle einlebt, desto spannender wird der Sex. Kostüme, ein passendes Ambiente sowie hochwertige Accessoires und gern sogar ein vorher festgelegter Plot, können ein Rollenspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Wer es abenteuerlich mag, kann passende Räumlichkeiten in Bordellen oder SM-Studios finden. Auch Swingerclubs sind eine Option, wenn man Lust auf Partnerwechsel oder Gruppensex hat.

Wer BDSM lieber in den eigenen vier Wänden praktizieren, die Lust jedoch vorher anheizen möchte, kann das Spiel in einem Club oder Restaurant starten und dort bereits mit ersten Dominance & Submission Games beginnen. Ein Essen im eleganten Restaurant ohne Slip aber im recht kurzen Rock? Für Neulinge häufig ein wirklich prickelndes Erlebnis.

BDSM für Fortgeschrittene

Anfänger leben BDSM häufig nicht konsequent aus, sondern spielen nur mit sanften Ablegern dieser Sexvariante. Leichtes Bondage mit dem Anfänger-Fessel-Set: die Augen verbinden und den einen oder anderen Klaps auf den Hintern. Das macht auf jeden Fall Spaß, ist sehr erotisch und garantiert, dass sich am Ende niemand schlecht fühlt.

Wer in den harten Kern der Szene vordringt, wird anderes erleben. Das bereits im Video angesprochene Buch gibt schon deutlichere Eindrücke. Schläge werden nicht mehr mit der bloßen Hand ausgeführt, sondern mit Peitschen oder Paddeln. Bondage bedeutet teilweise vollständige Fixierung und Dominanz eine knallharte Linie. An dieser Stelle endet die spielerische Leichtigkeit und weicht einer härteren Gangart. Wer in diese Szene eintauchen möchte, sollte sich dessen wirklich bewusst sein.

Ist das Interesse an echtem BDSM erwacht, sind Einsteiger gut in exklusiven Bordellen aufgehoben, da die Profis dort kein Interesse an der eigenen Lust haben, sondern nur die Bedürfnisse des Kunden befriedigen. Das Abbrechen oder Verändern einer sogenannten Session ist demnach kein Problem, wer zahlt, darf bestimmen.

BDSM in einer festen Beziehung

BDSM ist ein unglaublich weites Feld der sexuellen Spielarten und viele Paare haben sich schon daran versucht. Haben beide Partner Spaß an der Sache, ist es nicht schwer, die Grenzen weiter auszudehnen. Es gibt viele passende Toys zum Spiel und so kann sich eine BDSM-Beziehung langsam aufbauen.

Wichtig ist in jedem Fall Vertrauen und Ehrlichkeit bei dieser Art von Sex, da Schmerz, Lust und Unterwerfung hier Hand in Hand gehen. Hat ein Partner Lust, eine neue Spielart zu testen, kann die Variante vorab in Filmen angeschaut werden. Wird die Grenze eines Partners überschritten, ohne dass der andere es bemerkt oder es gar bewusst ignoriert, kann das schnell das Ende dieser Spielart sein oder auch der ganzen Beziehung. BDSM funktioniert nur im gegenseitigen Einverständnis, da beide Seiten – auch der Dom oder der Sadist – viel geben müssen, um ihren Part zu übernehmen.