Paula kommt

Playlist

Paula kommt

Daoistische Sexualpraktik - Sex-Ratgeber

Staffel 3

Wie wäre es, wenn einmal nur die Frau kommt? Paula erklärt die daoistische Sexualpraktik. Mehr Sex-Ratgeber gibt es hier auf sixx.de.

09.12.2014 15:27 | 2:05 Min |

Paula kommt

Daoismus-Sex: Die spirituelle Art sich zu lieben

Ein Liebesspiel endet dann, wenn er kommt. Doch was, wenn man den Spieß umdreht – und es nur um einen Orgasmus für die Frau geht? Genau das ist die Grundidee beim Daoismus-Sex. Wie ihr die Philosophie in die Praxis umsetzen könnt, erklärt eine, die sich mit der schönsten Nebensache der Welt bestens auskennt: Paula Lambert.

Daoismus – Sex ohne Ejakulation

Qi, also die Lebensenergie, ist einer der wichtigsten Punkte im Daoismus. Die energetische Substanz, die mit dem Qi verwandt ist, ist beim Sex allerdings von noch größerer Bedeutung – denn sie ist im Sperma enthalten. Ist das Jing verbraucht, stirbt der Mensch, so die daoistische Auffassung. Daher besteht daoistischer Sex im Wesentlichen darin, dass der Mann die Ejakulation vermeiden soll, um sich seine Lebensenergie zu bewahren. Im Umkehrschluss bedeutet das also auch, dass der weibliche Höhepunkt bei den daoistischen Sexualpraktiken im Vordergrund steht.

Daoismus beim Sex praktizieren
Beim Daoismus-Sex kommt vor allem die Frau auf ihren Kosten. © Igor Mojzes - Fotolia

Techniken, um Samenerguss zu vermeiden

Vom daoistischen Sex hat aber auch der Mann etwas: Er lernt nämlich, inne zu halten und den Körper besser zu kontrollieren. Um einen Samenerguss zu verhindern, werden im Daoismus-Sex zwei Techniken angewandt. Zum einen gibt es die Möglichkeit, den Penis kurz vor dem Orgasmus aus der Vagina zu ziehen – die Methode ist auch unter dem Begriff Coitus Conservatus bekannt - nicht mit dem Coitus interruptus zu verwechseln. Technik zwei ist, dass er auf den Damm drückt, kurz bevor er kommt. Dies führt dazu, dass die Ejakulation zurück in die Blase geht. Beim Daoismus-Sex ist neben jeder Menge Disziplin also auch die richtige Technik gefragt.

Fazit: Für die meisten Männer dürfte Daoismus-Sex eine echte Herausforderung sein, geht es doch bei der traditionell chinesischen Praktik darum, einen Samenerguss zu verhindern. Dadurch behält der Mann laut der Philosophie seine energetische Lebenssubstanz, übt sich in Selbstkontrolle und kann sich zudem ganz dem Orgasmus der Frau widmen.