Paula kommt

Playlist

Paula kommt

Callboys: Käufliche Liebe - Ratgeber 49

Staffel 1

Die meisten Frauen greifen oft auf ihre Ex-Freunde zurück, wenn sie unbedingt Sex wollen. Deshalb ist der Markt für Callboys relativ klein. Mehr Ratgeberclips findet ihr auf sixx.de !

07.01.2014 16:37 | 1:07 Min |

Paula kommt

Callboys tabu? Warum Frauen nur selten für Sex zahlen

Callboys sind in Hollywood-Filmen wie "Rent a Man" ein Thema. Im wahren Leben sind die männlichen Prostituierten allerdings eher selten. Warum die wenigstens Frauen für Sex zahlen, weiß unsere Sexpertin Paula Lambert und erzählt es im Video.

Von wegen Frauen wollen Callboys

Bei Anruf Liebe? Zwar werden die Callboys per Telefon bestellt, oder heutzutage eher online, doch mehr als ein paar heiße Stunden im Hotelzimmer oder sogar in der privaten Wohnung warten auf die zahlenden Kunden nicht. Zudem leben viele in dem Irrglauben, dass Callboys vor allem für sexuell selbstbewusste Frauen gedacht sind – das ist aber nicht der Fall.

Viele der bezahlten Liebhaber haben ihre Dienste auf homosexuelle Männer ausgerichtet. Der Grund: Kaum eine Frau will für Sex zahlen. Wenn sie schon für ein Schäferstündchen blechen müssen, dann besuchen sie gemeinsam mit ihrem Partner ein Bordell oder interessieren sich für Callgirls. Dass Frauen für Sex zahlen und sich von Callboys verwöhnen lassen, gehört eher in die Kategorie der Sex-Mythen.

Frau bezahlt einen Callboy für Sex
Nur selten zahlen Frauen für Sex. © Fotolia - dmitrimatura

Ein typischer Abend eines Callboys

Zwar gibt es zahlreiche Inserate im Internet, doch schnell stellt sich heraus: Bei den Callboys handelt es sich nicht um Profis, sondern eher um Männer, die sich ein nettes Nebeneinkommen versprechen. Diese Herren können in der Regel für einen Zeitraum von zwei Stunden gebucht werden. In Ausnahmefällen bleiben sie auch über Nacht und bieten sich als Reisebegleitung an. 150 Euro pro Stunde oder über 1.000 Euro für einen Tag verlangen sie dann. Die Zahlung erfolgt cash im Briefumschlag zu Beginn des Treffens.

Ralf Rötten, Sozialpädagoge und Callboy-Berater bei "Subway Berlin", weiß, dass um die 600 Callboys in Berlin arbeiten. Davon würden sich nur acht bis zwölf ausschließlich für Frauen anbieten. Für Sex zahlen, das will das schöne Geschlecht einfach nicht.

Fazit: Zwar gibt es in deutschen Großstädten tatsächlich einige Callboys. Die meisten wollen sich allerdings nur ein wenig Geld nebenher verdienen. Zudem sind nur die wenigsten männlichen Prostituierten auf Frauen spezialisiert. Viel eher sind es Homosexuelle, die für den Sex zahlen.