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Der Welpentrainer - Auf die Pfoten, fertig, los!

Duftende Verlockungen beim Spaziergang

Staffel 1Episode 314.04.2019 • 17:20

Pferdeäpfel sind für die meisten Hunde eine große Versuchung. Erfahrt hier, was der "Welpentrainer" euch zu diesem Thema rät.

Pferdeäpfel sind für die meisten Hunde eine große Versuchung. Auch andere duftende Verlockungen warten auf die Vierbeiner beim Spaziergang. Wie ihr euren Hund davon abhaltet, die teils ungesunden “Leckereien” zu fressen, verrät euch der "Welpentrainer" in dieser Folge.

Hunde haben oft kulinarische Vorlieben, die ihre Halter nicht unbedingt nachvollziehen können. So fressen die meisten Vierbeiner unheimlich gern Pferdeäpfel oder andere für Menschennasen übelriechende Fundstücke, die sie auf ihrem Spaziergang entdecken.

Warum Hunde nicht einfach alles fressen sollten

Der “Welpentrainer” André Vogt rät davon ab, Hunde einfach alles fressen zu lassen, was ihnen schmeckt. Denn Pferdeäpfel zum Beispiel enthalten möglicherweise auch Medikamente, Wurmkuren oder andere Inhaltsstoffe, die potenziell schädlich oder zumindest unbekömmlich für den Hund sind.

Unerwünschtes Verhalten des Welpen korrigieren

Aus diesem Grund trainiert André Vogt mit seiner Welpenklasse, an duftenden Verlockungen wie Pferdeäpfeln entspannt vorbeizugehen. Dafür hat er auf einem Stück Feldweg ein paar Pferdeäpfel verteilt und erklärt den Hundehaltern, dass sie versuchen sollen, mit ihren Tieren an lockerer Leine daran vorbei zu spazieren.

Sollten die Vierbeiner nicht den gewünschten Meidebogen um die “Delikatessen” herumlaufen, sondern sich den Pferdeäpfeln nähern, wird dieses Verhalten korrigiert. André Vogt zeigt, wie das geht: Sobald sich der Welpe den Pferdeäpfeln nähert, geht der Trainer dazwischen, sagt “Hey” und hält den Hund davon ab, von den “verbotenen Früchten” zu naschen.

Körpersprache gegenüber dem Hund einsetzen

Damit der Hund auch wirklich versteht, was sein Halter von ihm will, müsse man körpersprachlich präsent sein, betont André Vogt. Das bedeutet, dass du als Halter stets aufmerksam sein solltest, ob dein Vierbeiner wirklich das tut, was du von ihm möchtest, und dass er auch wirklich verstanden hat, was er darf und was nicht.

Das gelingt, indem du mit deiner Körpersprache klare, eindeutige Signale sendest, die der Hund begreifen und richtig deuten kann. Am Anfang musst du dafür ganz genau aufpassen, was dein Hund tut, und unerwünschtes Verhalten sofort unterbrechen und korrigieren. Mit der Zeit verinnerlicht der Vierbeiner das und dann kannst du mit ihm auch mal ohne Leine laufen, ohne dir Sorgen machen zu müssen, dass er sich an Pferdeäpfeln und Co. gütlich tut.