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Der Welpentrainer - Auf die Pfoten, fertig, los!

Im Körbchen bleiben

Staffel 1Episode 207.04.2019 • 17:20

Die Welpen müssen lernen, im Körbchen zu bleiben - auch bei einer noch so großen Verlockung. André Vogt weiß, wie es geht. Jetzt mehr erfahren beim "Welpentrainer".

Auf Ansage im Körbchen zu bleiben, fällt vielen Welpen schwer. Vor allem, wenn eine Menge Verlockungen warten. "Welpentrainer" André Vogt zeigt, wie ihr eurem Liebling das Kommando trotzdem leicht beibringen könnt.

Schritt 1: Hund ins Körbchen führen

Dem Hund beizubringen, auf Kommando im Körbchen zu bleiben, ist gar nicht so schwer, wie Hundetrainer André Vogt zeigt. Zunächst führt er das Tier ins Körbchen und lässt die Leine fallen.

Anschließend entfernt sich der Trainer und läuft ein wenig durch den Raum.

Bleibt der Hund weiterhin ruhig im Körbchen sitzen, kann die nächste Phase starten.

Schritt 2: Mit Verlockungen ablenken

Auch bei Ablenkungen soll der Hund im Körbchen bleiben. Dies trainiert Vogt, indem er dem Tier verschiedene Verlockungen anbietet: Er wirft zunächst Leckereien auf den Boden rund ums Körbchen.

Schafft es der Hund, dieser Versuchung zu widerstehen, lockt Vogt den Vierbeiner mit Spielzeug. Vor allem unruhigen Jagdhunden falle es sehr schwer, das Spielzeug zu ignorieren und nicht hinterherzulaufen, erklärt Vogt.

Folgt der Hund – entgegen dem Befehl – seinem Instinkt und springt aus dem Körbchen, gilt es, das Tier ruhig wieder zurück an seinen Platz zu führen. Im Anschluss: Wieder weggehen und den Reiz wiederholen.

"Immer, wenn ich korrigieren musste, versuche ich, die Situation nochmal eins zu eins nachzustellen", erklärt Vogt. Denn nur so kann der Hund das Verhalten korrigieren und lernen.

Schritt 3: Situation auflösen

Am Ende gilt es, das Kommando aufzulösen. Das bedeutet: Mit dem Hund Kontakt aufzunehmen und ihm zu signalisieren, dass er aus dem Körbchen heraus darf.

Eine typische Reaktion des Tieres ist Vogt zufolge diese: Der Hund nähert sich dem Trainer zunächst sehr zögerlich, senkt den Kopf und wedelt aufgeregt mit dem Schwanz. Dies seien Zeichen von Akzeptanz, betont Vogt. Daraufhin dürfe der Hund belohnt werden – mit Leckerli, ausgiebigem Toben und jeder Menge Streicheleinheiten.