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Es ist heiß da draußen. Aber ich ahne, dass nicht alle von euch sich jetzt lockerflockig ins Badegewand werfen, um ein paar Runden zu schwimmen oder wenigstens im Gras zu liegen, in der Hoffnung auf ein kühles Lüftchen. Ich weiß nicht, ob du auch dazu gehörst zu dieser Armee der Zweiflerinnen. Zu den Frauen (und Männern), die sich fragen, ob sie so etwas dürfen, ihren Körper zeigen.

Man ist nicht "zu"... 

Das übliche Parameter dafür, etwas nicht zu tun, ist das Wörtchen "zu". Ich bin zu alt, zu dick, zu vernarbt, zu haarig, zu irgendwas. Was man sich damit aber verwehrt, ist die Chance, schöne Erinnerungen zu schaffen. Solche, die einem später die kalten Wintermonate versüßen, weil man sich voller Freude daran erinnert.

Lasst das Leben gewinnen!

Wenn ein speckiger Mensch die Kleidung ablegt, wird es immer Kommentare geben. Leider. Disziplinlos, faul, unkontrolliert und so weiter. Und wer ist schon in solchen Momenten schlagfertig genug, adäquat darauf zu reagieren? Stattdessen wird häufig mit Vermeidung reagiert und die unangenehme Konfrontation vermieden. Dabei ist das so schade! Denn das bedeutet, dass die Arschgeigen gewinnen und das Leben verliert. Ich schreibe es auch in meinem neuen Buch, aber ich kann es dir auch hier sagen: Wenn du zurückblickst und an Menschen denkst, die dir wichtig sind, woran denkst du dann? Denkst du daran, wie blau ihre Augen waren oder doch eher, wie loyal die Person sich dir gegenüber verhalten hat? Ich wette, letzteres. Und das trifft auch auf dich zu. Wenn deine Freunde über dich sprechen, dann werden sie nicht sagen: "Erinnerst du dich, wie Sabines Speckrolle am Bauch damals über den Bikini gehangen hat? Pfui!" Sondern eher so etwas wie: "Einer der schönsten Nachmittage des Sommers 2021 war der, als wir mit Sabine am See waren und um die Wette Arschbomben gemacht haben!"

 

Und jetzt raus mit dir.

Alles Liebe,
Paula