Jeremy Irons mimt im Familien-Epos als Rodrigo Borgia das Oberhaupt des Borgia-Clans. Dabei zeigt er: Der einstige Papst hatte viele Gesichter.

Als Papst Alexander VI zeigt Jeremy Irons wie skrupellos und machtgierig der mächtigste Kirchenmann Roms einst war. Weitere schauspielerische Glanzleistungen zeigen sich in seiner Karrierelaufbahn.

Jeremy Irons

1948 auf der Isle of Whight geboren, begann der britische Schauspieler seine Karriere zunächst am "Bristol Old Vic Theater" in England. Auf den Theaterbühnen sammelte er fortan weltweit Erfahrung, bis Jeremy Anfang der 1980er Jahre erste TV-Angebote wahrnahm. Auch am Broadway war er in Tom Stoppard’s "The Real Thing" zu sehen. Für das Stück gewann er sowohl den "Drama League Award" als auch den "Tony Award" als bester Schauspieler. Jeremy Irons schauspielerische Leistungen in Filmen wie "Bridesheade Revisited", "Love for Lydia" und "Die Geliebte des französischen Leutnants" brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen ein. Seine Rolle in "Die Affäre der Sunny B" verhalf ihm 1990 sogar zu einem Oscar. Trotz seiner mittlerweile großen Popularität in den USA, hat sich Irons nie vom europäischen Film abgewandt und ist seinem Markenzeichen als Charakterdarsteller stets treu geblieben.

Rodrigo Borgia

Als Familienoberhaupt des Borgia-Clans, wird Rodrigo Borgia zum Papst ernannt. Skrupellos und von der Gier nach Macht und Reichtum besessen, ist er stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Doch ganz so eindimensional lässt sich Rodrigo Borgias Charakter nicht beschreiben, denn trotz seiner korrupten Machenschaften, steht er stets treu und loyal zu seiner Familie. Seine Position als kirchliches Oberhaupt verhilft ihm zu Macht, Reichtum und viel Einfluss. Doch trotz seiner hohen Stellung, hat auch der Papst ein Laster: Seine Leidenschaft sind schönen Frauen und so macht er sich mehr als einmal stark verwundbar.