Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017

Wahlen 2017: 5 Fakten zur Bundestagswahl

Am 24. September 2017 wählt Deutschland. Schon jetzt läuft der Wahl-O-Mat heiß. Hier gibt es ein paar Fakten zur Wahl.

Deutschland steht vor einer wichtigen Entscheidung: Am 24. September 2017 wird gewählt. Und jede Stimme zählt. 61,5 Millionen Deutsche sind wahlberechtigt. 3 Millionen davon sind Erstwähler. Hier kommen noch mehr wichtige Fakten:

1. Von 61,5 Millionen Wahlberechtigten sind 31,7 Millionen Frauen und 29,8 Millionen Männer. Doch seit 1953 liegt die Teilnahme der Frauen an der Bundestagswahl stets unter der der Männer. Wie kann das sein? Das Frauen-Wahlrecht wurde am 30. November 1918 gesetzlich beschlossen. Das erste Mal konnten Frauen am 19. Januar 1919 ihr Wahlrecht nutzen. Dieses lang erkämpfte Recht zu wählen, sollten Frauen besser ausnutzen. Es ist Zeit, dass die Frauen-Quote steigt.

2. Besonders die Wahlbeteiligung junger Frauen im Alter von 21 bis 25 Jahren ist in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 20 Prozent gesunken. Sie liegt bei in etwa 60 Prozent. Ein Drittel aller Frauen lassen also lieber über ihr Leben bestimmen als selbst die Zukunft in die Hand zu nehmen und ein Kreuz zu machen.

3. Die Wahl-Beteiligung sinkt leider auch generell stetig. Bei den Bundestagswahlen 1972 war sie mit 91,1 Prozent am höchsten. 2009 mit 70,8 Prozent am niedrigsten, 2013 waren es mit 71,5 Prozent kaum mehr Wähler. Für 2017 könnte die Wahlbeteiligung wieder steigen, weil die Flüchtlingsdebatte viele Nicht-Wähler wieder auf den Plan ruft.

4. Bei der Bundestagswahl 2013 haben bereits 24,3 Prozent der Wahlberechtigten per Briefwahl absgestimmt. Seit 2008 ist es auch nicht mehr notwendig, spezielle Gründe für die Briefwahl anzugeben. Ein Wahlschein kann bis Freitag (22.9.) 18 Uhr vor dem Wahltag beantragt werden. Bis spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr muss er dann bei der zuständigen Stelle eintreffen. Später eingegangene Wahlbriefe werden nicht berücksichtigt. Die zuständige Stelle ist vorne auf dem roten Wahlumschlag vermerkt. Um der deutschen Post genug Zeit zu geben, sollte der Wahlbrief spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abgeschickt werden.

5. Im Ausland lebende Deutsche können natürlich auch wählen. Rund 37.000 haben sich bisher ins Wählerverzeichnis eintragen lassen - ungefähr doppelt so viele wie noch 2013. Die Wahl erfolgt ebenfalls postal.

Wer noch nicht weiß, wen er wählen soll, kann hier den Wahlomat durchklicken.

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