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Luxusanwesen der Promis für bis zu 250 Millionen US-Dollar

Nur wenige hundert Meter vom Anwesen des adoptierten Prinzen Frédéric von Anhalt entfernt, steht in der Nähe von Los Angeles das teuerste Haus der USA zum Verkauf. Für 250 Millionen Dollar kann man diesen prunkvollen Wohnsitz erwerben, der offiziell als achtes Weltwunder vermarktet wird. Über 300 Arbeiter steckten in vier Jahren zwei Millionen Arbeitsstunden in die zwölf Schlafzimmer, 21 Badezimmer, drei Küchen, sechs Bars und 3530 Quadratmeter Wohnfläche des Luxusanwesens. Kaufinteressenten gibt es angeblich genug. Allerdings werden auch diese 250 Millionen US-Dollar nicht bar auf den Tisch legen, sondern den Immobilienkauf wie Otto Normalverbraucher finanzieren.

Hinterhof_Villa
© Pixabay

Das achte Weltwunder vor den Toren von Los Angeles wurde praktisch in den Berg geschlagen. Fast alle Wände sind aus Glas, so dass die südkalifornische Sonne hineinscheinen kann und die Bewohner das Häusermeer von Los Angeles aus fast allen Räumen bewundern können. Von der Straße aus sieht man nur die schöne Außenwand aus weißem Stein, ein paar Palmen und einen Helikopterlandeplatz.

Der stolze Kaufpreis von 250 Millionen US-Dollar umfasst nicht nur das Gebäude. Darin enthalten sind neben dem Haus auch noch mehrere luxuriöse Autos im Gesamtwert von 30 Millionen US-Dollar, eine komplett ausgestattete Bowlingbahn, ein privates Kino mit Platz für 40 Zuschauer sowie 125 Kunst-Installationen und last but not least der legendäre Helikopter aus der bekannten TV-Serie „Airwolf“.

Verkäufer der Immobilie ist übrigens der Unternehmer und ehemalige QVC-Handtaschenverkäufer Bruce Makowsky, der bereits den Rekord für die teuerste Immobilie von Beverly Hills hält. Für 70 Millionen US-Dollar verkaufte Makowsky im Jahre 2014 eine Villa an den schwedischen Entwickler des berühmten Computerspiels „Minecraft“.

Den Traum vom luxuriösen Eigenheim, in das man sich in Ruhe zurückziehen kann, haben auch andere Reiche, Schöne und Prominente dieser Welt. Natürlich geben sich Stars wie Justin Bieber, Miley Cyrus, Taylor Swift, Jennifer Lopez oder Pharrell Williams nicht mit einer schnöden Eigentumswohnung mit Balkon oder einem Reihenhaus mit kleinem Vorgarten zufrieden. Die Immobilien der Stars fallen in der Regel etwas größer, mondäner und luxuriöser aus. Ein Pool gehört dabei in der Regel ebenso zur Grundausstattung wie ein eigenes Fitness-Studio und ein eigener Tennisplatz.  

Schauspieler Johnny Depp kaufte sich gleich ein ganzes Dorf

Während sich die meisten bekannten Stars mit einem Luxus-Anwesen zufrieden geben, kaufte sich Johnny Depp 2001 gleich ein ganzes französisches Dorf zum absoluten Schnäppchenpreis von nur 25 Millionen Euro. Das 150.000 m2 große Anwesen in der Nähe von Saint Tropez besteht aus über einem Dutzend 200 Jahre alter Steinhäuser, darunter auch eine Kapelle, eine Bar, ein Restaurant, eine Werkstatt und eine Garage. Aufgrund finanzieller Probleme musste Depp das Areal im Jahre 2015 mit Verlust verkaufen.

modernes Bad
© Pixabay

In den Hollywood Hills findet man das italienisch anmutende Anwesen von Hollywoodstar und Oscar-Gewinner Jeff Bridges. Seine Villa Santa Lucia nördlich von Los Angeles könnte mit ihren Terrakotta-Ziegeln, rustikalen Steinfassaden, Olivenbaumhainen, einem eigenen Weinberg, einem richtigen Wasserfall, Zypressen und Meerblick auch mitten in der Toskana liegen. Sogar ein eigener Bach und ein ganz privater Wanderweg verlaufen durch das rund acht Hektar große Gelände. 

Auch die meisten Hollywoodstars finanzieren ihre Immobilien mit Krediten

Hoch über der Metropole Los Angeles ist auch Sänger Pharrell Williams  happy geworden. Das Edelanwesen des Megastars heißt “The Skyline Residence” und bietet praktisch von jedem Raum aus einen traumhaften Ausblick auf L.A. Für rund sieben Millionen US-Dollar erstand Williams ein modernes Designerhaus mit zwei Etagen, 6.000 m2 Wohnfläche, sechs Schlafzimmern und einem scheinbar kantenlosen Infinity-Pool. Eine Fläche über der mächtigen Garage kann mit einer versenkbaren Leinwand als Außenkino genutzt werden.   

Auch wenn die Stars von Hollywood & Co. jedes Jahr Millionen verdienen: Für die Finanzierung ihrer Luxusimmobilien greifen auch die meisten Promis auf eine Finanzierung zurück, die momentan historisch günstig zu haben ist. Obwohl sie es eigentlich gar nicht nötig hätten, bekommen Promis von Banken meist Sonderkonditionen eingeräumt. Der eine bekommt bessere Konditionen, weil die Bank an seinem Vermögen mitverdient. Die andere bekommt einen günstigen Immobilienkredit, weil die Bank damit ihr Image aufpolieren kann.

Wer etwas in der Welt darstellt, wird bevorzugt. Prominente werden von den besten Kundenberatern unterstützt, zu Verhandlungen diskret in noble Konferenzzimmer gelotst und zudem von fast allen Instituten mit günstigen Konditionen umworben – und zwar auch ohne groß zu verhandeln. Als besonders gierige Bonusjäger gelten Schauspieler und andere Prominente des Show- und Mediengewerbes.

Mit der richtigen Finanzierung kann sich fast jeder ein Haus leisten

Hausbau_Baustelle
© Pixabay

Es müssen nicht die Hollywood Hills sein und geht auch eine Nummer kleiner: Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen sind aktuell auf einem historischen Rekordtief, sodass sich ein Großteil der Deutschen, der bisher zur Miete wohnt, tatsächlich ein kleines oder größeres Eigenheim leisten kann. Durch die anhaltend niedrigen Zinsen am Markt ist die Anschaffung einer Immobilie so günstig wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Mit dem nötigen Hintergrundwissen, das man bei seriösen Immobilienkredit-Ratgebern im Internet findet, kann der Traum vom eigenen Haus wahr werden.

Aktuell liegen die Bauzinsen für Immobilienkredite mit einer Zinsbindungsfrist von 5 bis 15 Jahren zwischen 1,2 und 2,65 Prozent. Je länger die Laufzeit, desto ungünstiger die Konditionen. Dafür hat man die ausgehandelten Konditionen über die gesamte Laufzeit sicher, auch wenn Kredite sich in den nächsten Jahren extrem verteuern sollten. Durch eine gute Planung und einen sorgfältigen Vergleich der Angebote von Kreditinstituten lassen sich bei Erst- und Anschlussfinanzierungen oft mehrere tausend Euro sparen.

Der wohl wichtigste Faktor für die Höhe der Bauzinsen ist für Otto Normalverbraucher der Eigenkapitalanteil. Zwar ist bei entsprechendem Einkommen (oder Promi-Status) auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich. Doch bei einer geringen Eigenkapitalquote oder gar keinem Eigenkapital muss man mit einem deutlich höheren Zinssatz rechnen. Daher empfehlen nahezu alle Experten, dass man zumindest die beim Kauf oder Bau der Immobilie anfallenden Nebenkosten mit Eigenkapital abdecken soll.

Das bedeutet, dass 10 bis 15 Prozent des gesamten Finanzierungsbedarfs aus Eigenkapital bestehen sollte. Noch besser ist eine Eigenkapitalquote zwischen 25 und 30 Prozent, denn bei einem solchen Eigenkapitalanteil sind die meisten Banken dazu bereit, ihre besten Zinskonditionen anzubieten. Dies setzt natürlich voraus, dass die Bonität auch ansonsten in Ordnung ist und nicht etwa ein negativer Eintrag in der Schufa vorhanden ist.

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