Brustkrebs

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Brüste abtasten: so geht es richtig

Dieses Thema geht jede Frau an: So tastet Frau ihre Brüste richtig ab. Legt selbst Hand an - Sex - und Beziehungsexpertin Paula Lambert macht es unter dem Motto "know your lemons" vor.

28.09.2017 15:06 | 1:34 Min | © Short Clip Studio

Wie oft man die Brust abtasten sollte

Die Vorsorgeuntersuchungen vom Frauenarzt oder der Ärztin erfolgen nicht besonders häufig – in der Regel einmal jährlich. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du deine Brust regelmäßig selber abtastest, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Das Abtasten der Brust sollte einmal im Monat erfolgen – am besten 7 bis 10 Tage nach Beginn der Periode. Klar, die ersten Male fühlt es sich noch komisch an und man weiß gar nicht so recht, was genau man da eigentlich ertastet. Du bist mit deinem Gewebe und deinen Lymphknoten einfach noch nicht so vertraut und musst erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie sich deine Brust anfühlt. Aber mit der Zeit wirst du deine Brüste besser kennen und so verdächtige Knoten schnell entdecken. Diese vier Schritte helfen dir, deine Brust richtig abzutasten.

1. Sieh dir die Brust im Spiegel an

Oft erkennt man Abweichungen in den Brüsten schon beim genauen Hinsehen. Schau dir also deine Brüste von verschiedenen Richtungen im Spiegel an: frontal, seitlich, mit gehobenen und herunterhängenden Armen – wie Paula im Video.

  • Erkennst du etwas Ungewöhnliches? Ist vielleicht eine Brust größer als die andere? Ist die Form von einer Brust eigenartig? Ist eine Brust gerötet oder kann man einen Ausschlag erkennen? Zieht sich die Brust an einer Stelle merkwürdig zusammen oder hängt höher oder tiefer als die andere?
  • Kleine Unterschiede zwischen den beiden Brüsten sind ganz normal: Es kommt sogar sehr oft vor, dass eine Brust etwas größer als die andere ist. Wichtig bei der Untersuchung im Spiegel ist aber die Frage: Sind die Unterschiede deutlicher geworden oder sind neue hinzugekommen?

2. Untersuche deine Brustwarzen

Im nächsten Schritt widmest du dich den Brustwarzen. Wenn eine der beiden Brustwarzen wehtut, ist das oft kein gutes Zeichen. Beim leichten Zusammendrücken der Brustwarzen kann Flüssigkeit austreten. Das muss nichts Schlimmes sein, kann aber ein Indiz für möglichen Brustkrebs sein. Merke dir hier auf jeden Fall die Farbe des Ausflusses. Auch wenn sich eine Brustwarze ungewöhnlich nach innen zieht, solltest du einen Arzt aufsuchen.

3. Die Brust richtig abtasten

Jetzt geht es ans richtige Abtasten der Brust. Dafür hebst du die Brust mit einer Hand an und tastest mit der anderen die gesamte Fläche der Brust ab. Dafür nimmst du am besten die drei mittleren Finger der freien Hand. Starte beim Abtasten außen an der Brust und arbeite dich nach innen zur Brustwarze vor. Vergiss nicht, die Achselhöhle und den Bereich beim Schlüsselbein abzutasten.

Der ganze Vorgang wird jetzt noch ein zweites Mal gemacht: und zwar im Liegen. Nur so kannst du deine Brust wirklich von jeder Seite abtasten und bis in das innere Gewebe vordringen.

4. Einen Arzt aufsuchen

Wenn du bei deiner Untersuchung etwas Ungewöhnliches entdeckst: Fackel nicht lang und suche deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin auf! Es muss natürlich nicht immer etwas Schlimmes sein, was du ertastest hast. Aber umso wichtiger ist es, dass dein Arzt oder deine Ärztin möglichst schnell etwas Bösartiges ausschließen kann. Je früher ein eventueller bösartiger Knoten entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen!

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