Schief gewickelt ist halb gewonnen, wenn es um Batikmuster geht. Die coolen Designs aus der Hippie -Zeit waren zuletzt in den 90er Jahren total angesagt und sind nach zwei Jahrzehnten endlich wieder ein absolutes Must-Have für kreative Fashionistas.

Batikmuster: Was ist das?

Batikmuster stammen ursprünglich aus Indonesien und haben dort eine mehrere hundert Jahre alte Tradition. Dabei wurden Textilien mit einem Wachsmuster dekoriert und anschließend in Farbe getaucht. Das Wachs verhindert, dass an diesen Stellen Farbe aufgenommen wird und das Muster wird nach dem Färben sichtbar.

Die Technik ist heute einfacher, sodass sich die Batikmuster auch leicht selber machen lassen. Statt mit Wachszeichnungen das Einfärben des Stoffs an bestimmten Stellen zu verhindern, werden die Textilien mit Paketschnur, Klebeband oder Kabelbindern umwickelt und dann gefärbt. Dort, wo der Stoff abgebunden war, behält er seine ursprüngliche Farbe.

Batik-Mode selber machen: So gelingt es

Der Mode-Trend Batikmuster lässt sich zu Hause selber machen. Dazu braucht es ein Kleidungsstück aus hellem Stoff - am besten aus Baumwolle, Seide, Leinen, Viskose, Halbleinen oder Polyamid - sowie Material zum Abbinden. Für das Farbbad werden Färbesalz und Färbepulver benötigt, das für den jeweiligen Stoff geeignet ist. Noch Gummihandschuhe und eine Plastikwanne dazu, schon ist die Batik-Ausrüstung komplett.

Das Kleidungsstück wird nun nach Belieben umwickelt – je fester desto weniger Farbe kommt an die Stelle – und in das Farbbad getaucht. Die genaue Anleitung findet sich auf der Packung. Die Abbindungen werden entfernt und das It-Piece ausgespült, bis das Wasser klar bleibt. Trocknen lassen und fertig!