Gepflegte Fingernägel sind für viele Frauen ein absolutes Muss. Gel-Nägel zum  Selbermachen sind da genau das Richtige. Besonders bei brüchigen und sehr weichen Nägeln sorgen sie für Abhilfe – und das ganz ohne den Besuch beim Nagelstudio.

Die Grundausstattung für Gel-Nägel zum Selbermachen

Die Gel-Nägel zum Selbermachen benötigen zwar einiges an Equipment, doch wer sich erst einmal die Basisprodukte angeschafft hat, der kann sich so oft er will seine Fingernägel verschönern . Zur Grundausstattung gehört neben dem Gel auch eine LED-Lampe, unter der das Gel hart wird. Außerdem gibt es spezielle Produkte zur vorherigen Reinigung der Nägel und zur Nachbehandlung. Eine Feile und ein kleiner Holzstab, mit dem das Nagelbett zurückgeschoben wird, sollten ebenfalls nicht fehlen.

So funktioniert die Nagelpflege

Zunächst sollten Rückstände, Flusen oder Staub vom vorherigen Feilen von den Nägeln entfernt werden. Um eine größere Fläche zu erhalten, kann das Nagelbett zurückgeschoben werden. Das Gel wird dann gleichmäßig aufgetragen. Die Schicht kann ruhig schön dick sein. Zum Aushärten wird der behandelte Nagel für eine Minute unter die LED-Lampe gelegt. Wer French Nails haben möchte, kann die Spitzen der Fingernägel anschließend mit einem speziellen weißen Gel lackieren und erneut unter der Lampe trocknen lassen.

Gel-Nägel farbig lackieren

Gel-Nägel zum Selbermachen können aber auch farbig sein. Hierfür wird die Gelschicht mit normalem Nagellack lackiert. Nachdem der Lack an der Luft getrocknet ist, wird er mit einem speziellen durchsichtigen Gel bestrichen und härtet weitere 60 Sekunden unter der LED-Lampe aus. Ein Wechsel der Farbe nach einigen Tagen ist ebenfalls möglich, Nagellackentferner greift die Gelschicht nicht an. Um die Gel-Nägel zum Selbermachen nach rund zehn Tagen wieder abzulösen, wird eine Ecke der Schicht angehoben und einfach abgezogen.