French Nails selber machen ist gar nicht so kompliziert. Mit etwas Geduld und Übung sind in ein paar Minuten Nägel wie beim Profi gezaubert.

French Nails: Vorbereitung ist alles

Zuerst muss der richtige Nagellack her: Für klassische French Nails werden für gewöhnlich Unterlacke in den Tönen Apricot, Beige oder Rosé gewählt. Wer es knalliger mag, darf sich aber auch mit bunteren Farben ausleben. Für die Nagelspitzen wird White-Tip-Lack benötigt, dazu kommt für das Finish ein klarer Überlack.

Die Nägel sollten gut gepflegt werden

Wer French Nails selber machen will, sollten die Nägel vorher gut pflegen . Nicht schneiden, sondern mit einer Sandblattfeile in die richtige Form bringen. Aber bitte die Nägel nicht zu lang lassen, das ist unpraktisch und wirkt schnell too much. Danach die Fingerspitzen einige Minuten in ein Handbad tauchen. Die Nägel sollten von Staub- und Fettresten befreit werden, dann hält der Lack länger. Außerdem lässt sich nach dem Einweichen die Nagelhaut leichter zurückschieben. Dafür am besten ein Wattestäbchen nutzen und vorher Nagelhaut-Entferner einmassieren.

Hellen Nagelrand selber machen

Jetzt kann es losgehen: Zuerst den Basis-Lack auf den ganzen Nagel auftragen und trocknen lassen. Jetzt kommt der schwierige Teil. Um den hellen Nagelrand, das Markenzeichen der French Nails, selber zu machen, wird weißer Lack in einer abgerundeten Linie gleichmäßig aufgetragen.
Besonders Anfänger müssen vielleicht erst ein wenig üben, bis sie den Dreh heraushaben. Es gibt aber kleine Helfer, wie spezielle Nagelschablonen, die das Auftragen vereinfachen. Der weiße Lack sollte außerdem immer seitlich und nicht von Oben nach Unten aufgetragen werden. Das Finish bildet ein aufhellender Topcoat.