Henna wird in Asien, Indien oder im fernen Orient schon seit Jahrhunderten als Wundheilmittel und zum Färben von Haaren, Haut und Nägeln verwendet. Und auch in Europa wissen viele die gesunde Art, den Haaren einen anderen Farbton zu verpassen, mittlerweile zu schätzen.

Warum Henna besser ist?

Denn anders als herkömmliche chemische Kolorationen, die tief in das Haar eindringen und es dadurch belasten, hat Henna neben seiner Farbkraft auch eine pflegende Wirkung. Das aus den getrockneten Blättern des Hennastrauches gewonnene Pulver färbt lediglich die äußerste Schicht des Haares und wirkt außerdem wie ein Schutzfilm. Das Haar glänzt und feine Mähnen erhalten zusätzlich Spannkraft und Volumen .

Farbkraft aus dem Hennastrauch

Wie intensiv die Farbe allerdings am Ende aussieht, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen hat das Pulver nicht immer die gleiche Stärke, zum anderen kommt es auch darauf an, welchen Ton die ursprüngliche Haarfarbe hat.

Aufgepasst! 

Bei sehr dunklen Haaren zaubert Henna leichte rote Reflexe , bei brünettem Haar reichen die Ergebnisse je nach Braunton von Mahagoni bis Rot. Frauen mit blonden Haaren sollten allerdings aufpassen, da das Haar bei ihnen schnell orange oder karottenrot werden kann. Graue Haare nehmen Henna wiederum nur schlecht an.

Mit Henna färben: So geht's

Das Färben selbst ist ein Kinderspiel: Einfach Hennapulver mit heißem Wasser zu einem Brei anrühren, auf das Haar auftragen und je nach Farbwunsch zehn Minuten oder länger einwirken lassen.