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Für Tom hat sich vor ein paar Monaten seine ganze Welt dramatisch verändert. Die Ärzte diagnostizierten bei ihm ALS. Die Krankheit lähmt den Körper, sodass sich die Betroffenen irgendwann nicht mehr bewegen können. Im weiteren Verlauf setzen dann auch die Atmung und der Herzschlag aus. Obwohl der junge Mann weiß, dass er höchstwahrscheinlich nicht sehr alt werden wird, hat er seinen Lebensmut nicht verloren. Er lacht gerne und genießt die kleinen Dinge wie schöne Blumen oder den Blick nach draußen. Mittlerweile lebt er in einer betreuten WG und ist 24 Stunden am Tag auf die Hilfe der Pfleger angewiesen.

ALS-Schock muss erstmal verdaut werden

Die Diagnose ALS kam als ein riesiger Schock, wie Tom laut "Huffington Post" berichtet: "Durch die Ice Bucket Challenge wusste ich ja, was das für eine Erkrankung ist. Ich habe sofort angefangen zu weinen. Der Oberarzt hat mir dann alles ganz genau erklärt: Er hat mir meinen Körper aufgezeichnet und erklärt, was alles gelähmt sein wird und wie die Lähmungen eintreten werden." Als wäre die Krankheit nicht schon schlimm genug, hat sie es auch noch ziemlich eilig, wie Tom erklärt: "Die Erkrankung schreitet so schnell voran, dass ich mit meinem Kopf einfach nicht hinterher komme, um das alles zu verstehen und zu verarbeiten." Vor wenigen Wochen war er noch relativ selbstständig, doch nun muss er gefüttert werden und kann sich kaum bewegen. Eine Tatsache, die er versucht, zu akzeptieren.

Hündin Charlotte ist sein großer Ansporn

Statt sich hängen zu lassen, versucht Tom die Befürworter der Ice Bucket Challenge auf seinen Fall aufmerksam zu machen. Er möchte Spenden sammeln, damit er sich seinen größten Traum erfüllen kann: "Ich weiß ja auch gar nicht, wie viel Zeit mir bleibt, vielleicht geht es ja weiter so schnell wie bisher. Deshalb habe ich mit der Krankheit ein paar ernste Worte gewechselt und zu ihr gesagt, sie soll mal etwas das Tempo raus nehmen, weil ich noch etwas zu tun habe." Tom möchte einige Zeit an der Ostsee verbringen "und natürlich ist mein Herzenswunsch, meine geliebte Weimaraner-Hündin Charlotte wieder bei mir zu haben." Die durfte leider nicht mit in die Pflege-WG einziehen.

Kraft schöpft Tom vor allem aus den Augenblicken, in denen er über seinen letzten Wunsch nachdenkt: "Nach Ahrenshoop aufs Fischland zu kommen wäre so schön, ich sehe mich dort auch oft in meinen Tagträumen mit meinem Elektrorolli langjagen und Charlotte, die im Wasser spielt." Wenn das Geld tatsächlich zusammenkommt, um die beiden benötigten Pflegekräfte zu bezahlen, dann könnte aus dem Wunsch bald Realität werden.

Wollt ihr Tom unterstützen und ihm seinen Herzenswunsch erfüllen? Dann schaut auf diese Seite , dort erfahrt, wie ihr helfen könnt.

Wir drücken Tom die Daumen, dass er genug Geld zusammen bekommt. Durch Spenden konnte ein kanadisches Paar ihre Traumhochzeit feiern - obwohl der Bräutigam an Krebs erkrankt war. Der kleine Airryn kämpft im Kleinen für mehr Toleranz: Als seine Mutter aufgefordert wird, die kleine Schwester auf der Toilette zu stillen, gibt er gekonnt Parole.