Prinzessin Diana war gerade einmal 20 Jahre alt, als sie Prinz Charles heiratete und von heute auf morgen ihre Mädels-WG für den Buckingham Palace verlassen musste. Ein Sprung ins kalte Wasser - besonders, weil sich damals, 1981, niemand die Mühe machte, die Kindergärtnerin gründlich in die Regeln des Hofes oder den Umgang mit den Medien einzuführen.

Erstaunlich, wie Diana es trotzdem schaffte, die Herzen der Menschen zu erobern und zur beliebtesten Prinzessin Europas zu werden. Wie ihre Geschichte allerdings final ausging, ist ebenfalls bekannt.

Kate Middleton ist erfahrener als Diana

Mit Kate Middleton, bereits seit gut neun Jahren mit Prinz William liiert, möchte der britische Königshof nun nicht den gleichen Fehler noch einmal machen. Auch, wenn sich Kate und Diana nicht besonders ähnlich sind: Kate (29), auch so schon erfahrener, älter und weltgewandter als Diana damals, soll es einfacher haben als ihre verstorbene Schwiegermutter.

Von Standardregeln - etwa, wie man winkt, höfische Konversationen führt oder fotogen aus einem Auto steigt - bis hin zum Umgang mit der Fernsehkamera und zum Unterricht in Außenpolitik stehen ab sofort viele Inhalte auf Kate Middletons Lehrplan.

Hochkarätige Lehrer für Kate

Laut "Hamburger Abendblatt" wurde für jedes "Studienfach" ein eigener Berater angeheuert: Der britische Ex-Washington-Botschafter Sir David Manning soll für den Unterricht in Staatsangelegenheiten und Außenpolitik verantwortlich sein, der führende "Fleet Street"-Kolumnist Quentin Letts fürs Medientraining und die Quizmasterin Carol Vorderman für Auftritte vor der Kamera. Sogar Carla Bruni-Sarkozy ist angeblich im Gespräch, der angehenden Prinzessin Französischunterricht zu geben.