Cynthia Nixon ist in New York bereits als Politaktivistin bekannt. Die 51-jährige Schauspielerin ist eine enge Vertraute des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio, unter dem sie 2014 Vorstandsmitglied eines Fonds wurde, der ärmere Bezirke in New York unterstützt.

Nixon kristisiert Cumo öffentlich

Jüngst setzte sich Nixon nicht nur für die Gleichberechtigung zwischen Homo- und Heterosexuellen, sondern auch für die Schulbildung ein. Sie kritisierte Andrew Cuomo, den aktuellen Gouverneur von New York, wegen seiner Bildungspolitik und vergleicht diese sogar mit der Politik von Trumps umstrittener Bildungsministerin Betsy DeVos. Zuletzt hatte Cynthia Nixon sich in der TV-Sendung "The View" über Cuomo ausgelassen: "Im Grunde beschwindelt Gouverneur Cuomo die Kinder in New York. Er ist zwar nicht gegen öffentliche Schulen, aber er möchte auch nicht für sie zahlen."

Chancen für Nixon stehen gut

Cuomo und sein Wahl-Kampagnenchef Bull Mulrow arbeiten momentan auf eine dritte Amtskandidatur hin. Nun könnte Nixon ihnen aber einen Strich durch die Rechnung machen, denn laut "Wall Street Journal" erwägt die Mutter von drei Kindern selbst für den Posten der Gouverneurin zu kandidieren. Billy Easton aus dem New Yorker Lehrerverband rechnet Nixon gute Chancen aus: "Sie ist eine Überraschungs-Kandidatin mit sehr modernen Ansichten."

Ob wir Nixon aka "Miranda Hobbes" bald als Gouverneurin von New York sehen werden oder nicht, wird das Jahr 2018 zeigen. Zutrauen würden wir es der Powerfrau allemal.

Bevor die Wahlen in New York anstehen, wird aber erst einmal in Deutschland gewählt. Am 24. September stehen die Bundestagswahlen an. Alle Infos gibt es hier.

Text: Anja Kauffmann