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Oscar® , Golden Globe und diverse andere Preise: Ben Affleck hat mit seinem Film "Argo" richtig abgeräumt. Doch trotz des überwältigenden Erfolgs droht dem Regisseur nun Ärger von anderer Seite. Der Iran ist über den Politthriller alles andere als erfreut und erwägt eine Klage gegen Affleck und seine Kollegen.

Wird Ben Affleck für "Argo" angeklagt?

Laut der Nachrichtenagentur "Mehr" will das dortige Regime gerichtlich gegen "Argo" vorgehen, auch wenn noch nicht feststeht, wie genau. Zwar habe das Land eine französische Anwältin engagiert und sich bereits mit dieser besprochen, doch Genaueres sei über das Vorgehen noch nicht bekannt.

Große Kritik aus dem Iran

Sicher scheint jedoch, dass der von George Clooney (51) mitproduzierte Film im Iran nicht gerade auf Gegenliebe gestoßen ist. Immerhin geht es darin um die Befreiung amerikanischer Geiseln im Jahr 1980, die im Zuge der Islamischen Revolution und der Besetzung der US-Botschaft in Teheran von der CIA in einem wahnwitzigen Manöver befreit und nach Hause gebracht werden.

Preise für "Argo" politisch bedingt

Hauptdarsteller und Regisseur Ben Affleck (40), Clooney und Co-Produzent Grant Heslov (49) hatten sich bereits zuvor Vorwürfe aus Teheran anhören müssen, alle Preise für "Argo" seien politisch bedingt, wie "Promiflash" berichtet. Die Geschichte verzerre die Geschichte und beweise eine anti-iranische Tendenz. Ebenso sei auch der Auftritt Michelle Obamas (49) als Laudatorin bei der Oscar® Verleihung ein Indiz für die politische Motivation der Preisvergabe, so das Online-Portal.