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Im 18. Jahrhundert war das Zeigen des Dekolletés für Damen des hohen Standes ein Muss. Seitdem hat sich natürlich die Mode und auch der Geschmack verändert und somit auch die Tiefe und Form des Ausschnittes. Heutzutage sollte der Ausschnitt insbesondere danach ausgewählt werden, dass er eine vorteilhafte Silhouette zaubert.

Der V-Ausschnitt

Je tiefer der Ausschnitt des V sitzt, desto länger erscheint der Hals. Ein V-Ausschnitt eignet sich für viele Figurentypen, da er den Oberkörper streckt. Ein breites Gesicht erscheint dadurch schmaler, kleine Frauen wirken größer. Zu schmale Schultern und zu breite Hüften können ausgeglichen werden. Bei einer klassischen Bluse kann man diesen Effekt durch ungeschlossene Knöpfe erzielen.

Der U-Boot-Ausschnitt

Bei diesem Ausschnitt verläuft die Linie in mäßigem Bogen von einer Schulter zur anderen. Die Schlüsselbeine sind je nach Stärke des Bogens der Länge nach ganz zu sehen. Für Frauen mit kurzem Hals und breiten Schultern ist diese Form nicht geeignet, da er optisch den Oberkörper verbreitert. Für Gesichter mit Herzform eignet sich der U-Boot-Ausschnitt perfekt und ist die elegante Variante des Rundhalsausschnittes.

Der Rundhals

Die meist verbreitete Ausschnittform bei T-Shirts ist der Rundhals-Ausschnitt. Besonders bei weißen T-Shirts fungiert er als Basic-Element. Der Hals wirkt kürzer als bei einem V-Ausschnitt-Shirt, der Busen wirkt optisch größer, der Oberkörper massiver. Ein Rundhals ist für schlanke bis normale Frauen geeignet. Hochgeschlossene Blusen mit umgeklappten Kragen oder Bubikragen haben die gleiche Wirkung, wobei die Bluse auf alle Fälle die elegantere Variation ist bei wenig sichtbarer Haut.

Klassisch mit Kragen

Bei Blusen gibt es neben dem normalen Kragen eine Vielfalt an Kragenformen: Stehkragen, Doppelkragen, Schluppe, ohne Kragen – beim T-Shirt z.B. der Rollkragen oder der Polokragen. Der Ausschnitt fällt daher je nach Schnitt aus. Bei Blusen mit Knopfleiste bietet sich aber immer die Möglichkeit, mehr Dekolleté zu zeigen. Ein aufgestellter Kragen streckt optisch den Hals, komplett geschlossen und mit aufliegendem Kragen wirken die Schultern breiter. Ein Rollkragen kann je nach Stoff sehr elegant und sportlich wirken, lange Schwanenhälse wirken kürzer, kurze Hälse breiter.

Carmen-Blusen

Carmenbluse
Carmenbluse © net-a-porter.com

Die Carmen-Bluse zeigt sehr viel Schulter, und lässt den oberen Teil des Oberkörpers unbedeckt. Die Ärmel setzten erst auf Brusthöhe an. Vielfach trägt man diese Bluse bei Trachtenmode wie beispielsweise beim Dirndl. Sie eignet sich für Frauen mit schlanker bis normaler Figur. Bei einem großen Busen ist der Carmen-Ausschnitt unvorteilhaft, da er diesen optisch zu sehr verstärkt.

Oben Hui, unten Pfui?

Tipp: Wähle passend zu Bluse oder T-Shirt die entsprechende Unterwäsche. Bei eng sitzenden Shirts ist ein T-Shirt-BH der richtige, bei Blusen ist ein Push-up-BH meist die bessere Wahl. Die Farbe des BHs sollte jedoch weder unter dem Shirt, noch unter der Bluse durchblicken. Gerade im Büro ist schlichte Wäsche vorzuziehen.Der richtige AnlassTief geschnitten oder geizig für fremde Blicke, das Dekolleté sollte je nach Anlass gewählt werden. Am Abend darf es ein bisschen mehr sein, das klassische Business-Outfit verzichtet dagegen auf zu viel Einblick. Wer für Feierlichkeiten wie Cocktailparty oder Geburtstagsfest vorne lieber zugeknöpft bleibt, kann auf einen schönen Rückenausschnitt ausweichen. Aber auch hier gilt: Die Wahl der Unterwäsche sollte sich dem Ausschnitt anpassen – gleich ob Rücken oder Dekolleté. Perfekt eignen sich BHs mit individuell verstellbaren Trägern, die z.B. eine Neckholder- oder Überkreuzungs-Funktion der Träger haben. Farblich sollte die sichtbare Wäsche auf die Kleidung abgestimmt sein und besser unauffällig bleiben.

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