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Blue Jeans: Unverwüstliche Arbeitskleidung

Der Grundstein für die Jeanslegende wird gelegt, als der Deutsch-Amerikaner Levi Strauss 1853 gemeinsam mit seinem Bruder das Textilunternehmen "Levi Strauss & Co." in San Francisco gründet. Weil die Goldgräber während des amerikanischen Goldrausches dringend strapazierfähige Arbeitskleidung benötigten, ließ Levi Strauss Hosen aus dem widerstandsfähigen, indigoblau gefärbten Denim-Stoff nähen. Die Nähte wurden besonders robust vernäht und an den Taschen mit Nieten verstärkt, was sich die Unternehmer sogar patentieren ließen. Die Blue Jeans war geboren.

Von da an wollte jeder die solide blaue Hose tragen. Das Unternehmen florierte und versorgte bis zur Jahrhundertwende ganz Amerika und Europa mit der unverwüstlichen Jeans.

Imagewandel: "Levi's" wird zur Kultmarke

Die Jugend der 1950er Jahre machte die Blue Jeans dann zu ihrem modischen Statement gegen überkommene traditionelle Strukturen. Kurz darauf entwirft "Levi's" mit der legendären Five-Pocket-Jeans "501" die wohl bekannteste und meist getragene Hose der Welt. Nach dem Imagewechsel machen neue Modelle und Designs die Denim-Hose seit der Mitte des letzten Jahrhunderts dann zum coolen und zeitlosen Fashion-Objekt, das längst nicht mehr nur von Arbeitern getragen wird.

Heute steht das Mode-Label "Levi's" für die komplette Bandbreite an lässiger Denim-Fashion – von der klassischen Five-Pocket-Jeans über die knallenge sexy Röhre bis hin zum aktuell angesagten Used Look. Ganze Damen- und Herrenkollektionen sowie Accessoires tragen heutzutage das berühmte "Red Tag", das rote Stoff-Fähnchen von "Levi's". Sie sind von den großen Laufstegen der Welt nicht mehr wegzudenken, und sind gleichwohl auch Bestandteil vieler heimischer Kleiderschränke.