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Je nach Hauttyp können die Farben der Kleidung den Teint unterstreichen oder ihn blass erscheinen lassen. Die Grundtypen werden nach dem aus der USA stammendem „color me beautyful“-Konzept eingeteilt: Man unterscheidet gleich wie die Jahreszeiten den Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertypen. Jedem dieser vier sind bestimmte Farben zugeordnet, die besonders positiv wirken und über mehr Ausstrahlung der Trägerin entscheiden.

Der Frühlingstyp

Frauen mit hellem Teint (Porzellan, Elfenbein, Pfirsich), rosigen Wangen, meist Sommersprossen, hellen und goldenen Blondtönen bis warmen Goldbraun bei den Haaren mit meist blauen, grünen bis goldbraunen Augen sind dem Frühlingstypen zuzuordnen. Grundfarben bei der Kleidung sind Creme- und Beigetöne, Aquamarinfarben mit violettem Unterton, Grüntöne mit gelber Tönung und Apricottöne. Zu empfehlen sind helle Farben mit klarem, warmem Ton. Starke Farben können als kleine Akzente gesetzt werden bei hellen Frühlingstypen, bei dunklen können kontrastreiche Farben getragen werden. Unvorteilhaft sind Schwarz, dunkles Grau, strahlendes Weiß und gedämpfte Farben.

Der Sommertyp

Der Hautton des Sommertyps hat einen kühlen, ins bläuliche gehenden Unterton, eine rosig bis graubraune oder kühl beige Gesichtsfarbe. Die Haare sind grau- oder aschblond, mittelbraun oder Mausgrau. Die Augenfarbe liegt zwischen Blaugrau, Graugrün und Haselnussbraun. Optimal stehen diesem Typen kalte Pastellfarben, Puderfarben wie Blau oder Rosa, Brauntöne mit Roséstich, Blau-Grün-Töne, sehr viele Blautöne, Kirschrot und Zitronengelb. Sommertypen sollten auf Schwarz, Dunkelbraun und Farben mit Gelbstich verzichten. Königsblau und Weinrot sind ebenfalls ungünstig. Outfits Ton-in-Ton sind für den hellen Sommertyp sehr schön, dem dunklen Sommertyp stehen die kräftigen Farben sehr gut.

Der Herbsttyp

Mit warmem, gelblichem Hautton und oft mit rötlichen Sommersprossen erscheint der Herbsttyp. Olivgrün, honig- bis goldbraun und dunkelbeige ist der Teint, die Augen sind satt Grün, Haselnuss- bis Kaffeebraun, Petrolblau bis Schwärzlich. Die Haare treten in Nuancen von Kastanienbraun, warmen Rottönen, Dunkelblond und braunschwarz auf. Perfekte Farben für den Herbsttypen sind die meisten Braun-, Erd- und Beigetöne, Orange und Rost, Grün- und Goldtöne. Matte oder klare Töne sind für helle Herbsttypen geeignet, leuchtende Farben stehen dem dunklen Typen sehr gut. Blaue Untertöne, sowie Schwarz und Schneeweiß stehen dem Herbsttypen allgemein nicht.

Der Wintertyp

Dieser Typ ist nordisch Hell oder südeuropäisch Dunkel, mit kühlem Unterton oder kühlem Braunton. Die Haare des Wintertyps sind Dunkelbraun, Schwarz, Silber und Schwarzgrau. Die Augen sind dabei Rot- bis Schwarzbraun, Oliv- bis Graugrün, in einem  Haselnusston oder dunklem Graublau. Schwarz, Weiß, eisige Farben wie Blau und Grün, Grautöne, Weinrot und lebendige, leuchtende Farben stehen dem Wintertypen sehr gut. Gedämpfte, matte Farben sind dagegen sehr unvorteilhaft, genauso wie Braun-, Gold- und Orangetöne. Dunkle Wintertypen können zu starken Kontrasten greifen, helle Wintertypen wählen Eisfarben und tiefe Nuancen von Winterfarben.

Tipps bei der Farbauswahl:

Farben wirken je nach Lichtsituation. Kleidung sollte daher im Tageslicht betrachtet werden. Das künstliche Licht in der Umkleidekabine kann durchaus täuschen. Um im Geschäft zu testen, ob das Kleidungsstück farblich zum Typ passt, kann man es mit der Haut am Unterarm abgleichen. Hier sieht man schnell, ob es mit dem Hautton harmonisch wirkt oder den Teint unschön erscheinen lässt. Zu Hause lassen sich die Kleidungsstücke am besten neben dem ungeschminkten Gesicht testen. Wirken die Augen müde, die Wangen fahl, dann ist die Farbe unpassend für Sie. Erstrahlen Sie im Gesicht, ist es eine positive Farbe für Ihren Typen.
Es sollten in der Regel nur drei Farben pro Outfit kombiniert werden, ansonsten kann der Look zu unruhig wirken. Bei Schwarz und strahlendem Weiß sollten nur Winter- und einige Frühlingstypen greifen.