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Die US-amerikanischen Farben blau-weiß-rot sind sein Markenzeichen: Das Fashionlabel Tommy Hilfiger prägt seit den Achtzigern die Modewelt mit dem klassischen, schnörkellosen Preppy-Style und Vintage-Mode im Collegestil der Siebziger. Die Karriere des Modedesigners Tommy Hilfiger ist dabei eine echte "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Geschichte.

Tommy Hilfiger: Eine echte Erfolgsgeschichte

Thomas Jacob Hilfiger wächst als zweitältestes von neun Kindern in einfachen Verhältnissen in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New York auf. Schon als Achtzehnjähriger schmeißt Tommy Hilfiger die Schule und beginnt, seine eigene Mode zu kreieren. Während der wilden Hippie-Zeit kauft er alte Schuhe und Schlaghosen auf und verändert die Kleidungsstücke nach eigenen Vorstellungen, um sie im neuen Look wieder zu verkaufen.

Tommy Hilfigers Mode kommt super an und so eröffnet der Designer kurze Zeit später seine erste Boutique "People’s Place" in seiner Heimatstadt. Als die Konkurrenz in der Kleinstadt zu groß wird, greift er nach den Sternen und gründet 1985 sein eigenes Fashionlabel. Bereits nach fünf Jahren bringt die Marke jährlich über 25 Millionen Dollar ein und Tommy Hilfiger wird 1995 zum "Designer des Jahres für Herrenmode" gewählt.

Vintage-Mode und Preppy-Style

Mit klassischen Schnitten und schnörkellosen Designs steht Tommy Hilfiger für den unverwechselbaren Preppy-Look – anständige und ordentliche, aber trotzdem extrem coole Mode für Männer und Frauen mit Stil. Weiße Blusen unter einem dunklen Blazer können auch mit Blue Jeans kombiniert ohne Probleme im Büro oder auf einer Party getragen werden.

Tommy Hilfiger war es auch, der für das Revival der lässigen Jacken im Collegestil der 70er und Shirts im Vintage-Style gesorgt hat. Seine Vintage-Mode hat das verstaubte Tweedkostüm und große, bunte Karo-Muster aus den siebziger Jahren wieder zum coolen Modetrend gemacht.