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Es gibt viele Tipps, die euch bei der Tattoopflege helfen sollen – da kann man schnell den Überblick verlieren. Hier findet ihr die wichtigsten Regeln, damit die Farbe lange strahlt und keine unschönen Narben entstehen.

So pflegst du dein frisches Tattoo richtig

Genauso wichtig wie einen guten Tätowierer zu finden, ist die Tattoopflege nach dem Stechen. Die Erstversorgung wird im Studio übernommen. Nach etwa drei Stunden dürft ihr vorsichtig die Folie entfernen, die die Wunde vor Dreck und vorm Festkleben an der Kleidung schützt.

Nummer eins unter den Tipps zur Pflege ist die regelmäßige Reinigung mit lauwarmem Wasser. Achtung: Verwendet dazu keine Seifen oder Waschlappen, sondern einfach eure Hand. Am ersten Tag nach dem Stechen solltet ihr alle paar Stunden das Wundwasser abwaschen, damit keine Bakterien oder Schmutz in die verletzte Haut eindringen. So vermeidet ihr Entzündungen.

Diese Creme ist für die Tattoo Pflege geeignet

Am besten eignen sich Wund- und Heilsalben für die Tattoo Pflege nach dem stechen. Damit bleibt der Farbverlauf erhalten und die Pigmente können sich richtig unter die Haut legen. Denn auf diese Weise verhinderst du, dass sich eine Kruste bildet - stattdessen legt sich lediglich dünner Schorf auf die gestochene Hautpartie. Aber: Hände weg zu fettigen Produkten: Bei der Tattoopflege ist es entscheidend, dass die Haut atmen kann. Ein Fettfilm würde das verhindern. Es sammeln sich Bakterien und es kommt zur Infektion. Fragt ruhig bei eurem Tätowierer, welche Salben er empfiehlt. Denn unterschiedliche Körperstellen verlangen auch eine unterschiedliche Pflege nach dem Stechen. 

Ein weiterer Tipp für die Tattoopflege: Nicht nur nach dem Waschen solltet ihr euer neues Tattoo gründlich eincremen. Es empfiehlt sich, in den ersten 3-5 Tagen aller vier Stunden eine beruhigende Creme auftragen. Die Tätowierung sollte nie austrocknen.

Tattoopflege auch in der Nacht – Schutz vor Fusseln und Festkleben

Damit euer frisch gestochenes Tattoo (übrigens: an diesen Stellen tut ein Tattoo stechen lassen besonders weh) nicht an der Kleidung festklebt, solltet ihr keine engen Klamotten tragen. Auch fusselige Materialien gilt es, in der Heilungsphase zu vermeiden. Sollte doch mal etwas haften bleiben, könnt ihr die entsprechende Partie mit lauwarmem Wasser einweichen und danach den Stoff vorsichtig abziehen.

In der Nacht sind Tipps zur Tattoopflege besonders wichtig, damit nichts den Schorf abrubbelt und sich keine Fusseln in der Wunde festsetzen. Tragt deshalb in den ersten 2-3 Tagen nach dem Stechen beim Schlafen eine Folie. Dazu könnt ihr einfach Frischhaltefolie und etwas Pflasterband zum Fixieren verwenden. Vorm Schlafengehen alles gründlich reinigen und gut eincremen.

Solarium und starke Sonne sind nach dem Stechen tabu

Als letzter Punkt auf der Liste der Tattoopflege-Tipps steht der Schutz vor Schweiß und Sonne. Um das Verblassen der Farbe zu vermeiden und eure gereizte Haut vor einem Sonnenbrand zu schützen, ist es ratsam, direkte Sonneneinstrahlung und einen Besuch im Solarium in den ersten vier Wochen zu vermeiden. Auch wenn alles gut verheilt ist, solltet ihr euer Tattoo mit Sonnencremes oder Sunblockern schützen. Sport strapaziert ebenfalls und könnte durch die Anspannung der Haut zu Rissen im Wundschorf führen. Deshalb besser ein paar Wochen auf körperliche Ertüchtigung verzichten. So schafft ihr die idealen Voraussetzungen, dass eure Tätowierung lange schön bleibt.

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