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In immer mehr Menschen findet ein Umdenken statt – der Wunsch nach tierfreundlicher Nahrung, Kleidung und Kosmetik steigt stetig an. Vegane Kosmetik kommt deshalb ganz ohne Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe aus.

Konventionelle Kosmetik verwendet tierische Zusätze

Stars wie Stella McCartney zeigen, dass der vegane Lifestyle ein großer Trend ist. Auch die Zahl der Vegetarier und Veganer steigt immer mehr an. Doch was viele nicht wissen: Auch Kosmetika enthalten tierische Produkte. Viele Seifen sind mit Rindertalg hergestellt, "natürliches Erdbeeraroma" stammt oft aus Hühnerfüßen, der rote Farbstoff Karmin in Lippenstiften wird aus Schildläusen gewonnen, Kollagen und Elastin stammen aus Sehnen und Keratin in Haarpflegeprodukten wird in der Regel aus zermahlenen Hufen, Hörnern oder Federn hergestellt. Wer auf solche Zusätze in seinen Haut- und Haarpflegeprodukten verzichten möchte, sollte zu veganer Kosmetik greifen.

Wie erkennt man vegane Kosmetik?

Natur oder Bio ist nicht gleich vegan, denn viele Hersteller von Natur- oder Biokosmetik verwenden Produkte von lebenden Tieren wie Honig, Bienenwachs oder Milch. Vegane Kosmetik kann auch chemisch hergestellte Inhaltsstoffe enthalten, die nicht an Tieren getestet wurden. An Gütesiegeln wie dem "Vegan-Siegel" der "Vegan Society" kann man erkennen, ob ein Produkt ohne tierische Inhaltsstoffe und Tierversuche hergestellt worden ist. Außerdem gibt es im Internet Auflistungen der Zusatzstoffe von Beauty-Produkten.

Vegane Kosmetik ist trendy

Auch Hersteller von veganer Kosmetik haben mittlerweile trendige Lippenstift-, Nagellack- und Lidschattenfarben im Angebot. Die tierfreundlichen Cremes wirken dank pflanzlicher Ersatzstoffe genauso gut oder sogar besser als konventionelle Pflegeprodukte. Moderne Designs entsprechen überhaupt nicht dem verstaubten Bild des seltsamen "Ökos" im selbst gestrickten Pulli.