- Bildquelle: Chanel © Chanel

Wie riecht eine nächtliche Vision des Orients, der in Venedig beginnt und gleichzeitig endet? Das Haus Chanel hat versucht auf diese Frage eine Antwort zu geben und dies in einem neuen Parfum umzusetzen. Die Inspiration für den Duft „Coco Noir“ ist der sanfte Schimmer von nachtschwarzem Samt.

Coco Chanel in Venedig
Coco Chanel entdeckte erstmals 1920 Venedig und seine Sehens- würdigkeiten. Diese Fotografie von 1936 zeigt sie auf einem Ausflugzu Wasser. © Chanel

„Coco Noir“ soll die Stimmung Venedigs verkörpern, wohin Coco Chanel nach dem Tod ihres Liebsten Boy Chapel flüchtete. Im August 1920 entdeckt sie die schwimmende Oase und schöpft neue Kraft für sich und ihre Kollektionen aus zahlreichen Stadtausflügen. Durch die Reise wurde ihr die byzantinische Kunst bekannt, die sie von da an als unerschöpfliche Inspirationsquelle nutzte.

Die Vorgänger des Duftes waren „Coco“ aus dem Jahr 1984 mit der Geschmacksrichtung aus Hölzern, Blumen, Gewürzen und Früchten sowie „Coco Mademoiselle“ aus dem Jahr 2001 mit der süßeren Note aus Früchten und Blumen. „Coco Noir“ gilt nun als dritter Duft in dieser Reihe und ist als Barockduft mit Ingredienzien wie Grapefruit und Bergamotte in der Kopfnote, Rose, Jasmin und Narzisse in der Herznote und Patchouli, Vanille, Weihrauch und Sandelholz in der Basisnote versehen. Der Duftdesigner Jacques Polge wollte ein Parfum kreieren, das einerseits individuell ist, andererseits aber auch „nur wegen dem, was vor ihm war, existieren kann“.

Coco Noir ist ab sofort erhältlich, 50 ml Eau de Parfum ab 92 Euro.