Paula kommt

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Paula kommt

Staffel 4 Episode 5: Meine Freundin ist eine Domina - Zuhause habe ich die Hosen an!

Folge 5 Staffel 4

Mit einer Domina zusammen sein? Für viele Männer unvorstellbar, aber nicht für Marc. Zuhause hat er nämlich die Hosen an und nicht Domina-Freundin Lena. Neue Folgen "Paula kommt" immer mittwochs um 22 Uhr!

12.08.2015 22:00 | 29:57 Min | © SIXX

Die schlagenden Argumente einer Domina

Es ist ein reines Machtspiel: Eine Frau, die in die Rolle der Domina schlüpft, findet Gefallen daran, den Mann zu erniedrigen und ihn zu kontrollieren. Und Männer, die diesen Fetisch ausleben, begeben sich in eine Welt, in der sie – zumeist konträr zu ihrem Alltag – weder die Zügel noch den Körper der Frau in den Händen halten. Sie geben bei diesen Sado-Maso-Spielen ihre Kontrolle ab und nehmen eine devote Haltung ein. Der sogenannte Sub unterwirft sich der Herrin teils bis zum Äußersten und führt Befehle und Wünsche der Sklaventreiberin aus. Der besondere Kick dieser Sexualpraktik kann auch durch bewusste Widersetzung des Sklaven und die darauffolgende Strafe hervorgerufen werden. Weder Oral- noch Geschlechtsverkehr werden in der Regel während der Session praktiziert. Der Orgasmus kann – unter Androhung erzieherischer Maßnahmen – bis zum Schluss verboten werden.

Lust auf Schmerz

Der Lustschmerz, den der Sklave beim BDSM empfindet, wird kontinuierlich zugefügt und gesteigert – dabei ist alles, von Peitschenhieben und An-der-Leine-Führen über Bondage und Spanking bis zu eigens für diese Praktiken ausgestattete Räume, denkbar. Die Bezeichnung BDSM kommt aus dem englischen und fast die sexuellen Verhaltensweisen: Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammen.

Der Kinofilm Fifty Shades of Grey hat das Thema aufgegriffen und es, eine kurze Zeit lang, enttabuisiert und öffentlich gemacht. Ob Streckbänke, Käfige oder Andreaskreuze jedoch zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse in den Durschnittshaushalt einziehen, ist fraglich. Lack und Leder haben diesbezüglich bestimmt bessere Chancen.

Die Zauberformel fürs Zaubermittel

Die ursprüngliche Bedeutung von Fetisch lautet Zaubermittel. Doch auch magische Kräfte benötigen eine Formel – bei BDSM lautet diese ssc: safe, sane and consensual (sicher, gesund und einvernehmlich). Bevor die Rollen also verteilt werden, setzen die Herrin des Hauses, so die lateinische Bezeichnung für Domina, und der Sub (Schmerz-)Grenzen fest und vereinbaren Zeichen, die bei Anwendung das Spiel sofort abbrechen. Schließlich zahlen die Sklaven Geld für sadistische und dominante Praktiken, die ihnen schmerzhafte Freude bereiten und vornehmlich keine nachhaltigen Verletzungen zufügen sollen.

Domina in den eigenen vier Wänden?

Die meisten Männer können sich nicht vorstellen, in ihrem eigenen Zuhause, von der eigenen Frau, beim Sex diszipliniert zu werden. Übt eine Frau die Rolle als Herrin aus, tut sie dies zumeist laut Gesetz als Prostituierte. Verdient die Domina, die auch als Domse oder Domme bezeichnet wird und ihrem Namen oft Titel wie Herrin, Madame oder Lady voranstellt, ihr Geld mit sexueller Sklaverei, wird das in einer Beziehung zwar häufig akzeptiert aber mit dem Partner nicht unbedingt praktiziert. In der eigenen Partnerschaft lässt sich die Frau auch gerne vom Mann verwöhnen und gibt ihm nur beim Vorspiel einen kleinen Geschmack auf ihre anderweitigen Vorlieben. Frauen, die keine Dominaneigungen haben, aber dennoch neugierig auf dieses Thema sind, können ihren Partner mit Reizwäsche, Spielzeugen und Sextalk schon ordentlich auf Touren bringen und wortwörtlich an sich fesseln.

Die Fantasien der sich Unterwerfenden sind unterschiedlichster Natur: Ob Petplay, Windel- und Klinikspiel, Verkleidung als Frau oder dem Fesseln in einer Zelle ohne Wasser- und Nahrungsaufnahme – Fetische sind ein weites Feld. Für fast jeden Wunsch gibt es das passende Angebot – zumeist von einer Frau, die im Gegenzug Spaß daran hat, den Mann bis zur Abhängigkeit zu kontrollieren. Wie Lena und Marc diesen Fetisch in ihre Beziehung integrieren, seht ihr im Video.

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