Paula kommt

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Vorspiel: Petting

Ob Rummachen oder Fummeln - wie man es auch nennen mag, Petting ist der ideale Lustmacher vor dem Sex. Was ihr dabei beachten müsst, verrät euch sixx-Sexexpertin Paula Lambert.

03.08.2016 16:25 | 1:27 Min | © sixx.de

Zärtliche Entdeckungsreise

Petting: Alles rund um den Kuschelsex

Streicheln, küssen, lecken – beim Petting ist alles erlaubt, außer Geschlechtsverkehr. Ihr habt bei dem erotischen Vorspiel nicht nur die Möglichkeit, eure Körper besser kennenzulernen, sondern könnt dabei auch einen intensiven Orgasmus erleben.

Zärtliche Streicheleinheiten, leidenschaftliche Küsse und sich gegenseitig sexuell erregen: Petting ist alles, was vor dem "richtigen" Geschlechtsverkehr kommt. Im Grunde genommen ist die erotische Entdeckungsreise nichts anderes als ein Vorspiel. Hin und wieder wird das Petting auch als Kuschel- oder Blümchensex bezeichnet. Weshalb das Fummeln auch wieder in eurem Schlafzimmer häufig eingesetzt werden sollte, erfahrt ihr hier.

Woher kommt der Begriff Petting?

In Deutschland fiel das Wort Petting erstmals 1930 in der Ausgabe von "Die Revolution der modernen Jugend". "Von den Colleges und Universitäten mit coeducation rührt die petting party her, das heißt die Poussiergesellschaft, die von petting = streichen ihren Namen hat. Darunter verbirgt sich alles Mögliche bis zur sexuellen Intimität […]." Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Ausdruck Petting im Sinne von "sexuell erregende körperliche Reizspiele" aus dem Englischen übernommen. Der Begriff stammt vom englischen Verb "to pet", was so viel wie liebkosen bedeutet.

Ein Pärchen beim Petting
Nicht nur bei Teenies beliebt: das Petting. © Pixabay

Soft vs. Heavy Petting

Sexualforscher stufen das Petting in drei verschiedene Stufen ein, die je nach Intensitäten ausgemacht werden. Die harmlose Variante ist das sogenannte Soft Petting. Diese Form ist besonders zärtlich. Streicheln, berühren und ertasten lautet hier die Devise. In der Regel bleibt ihr weitgehend angezogen und könnt euch beim Necking, dem Streicheln und Küssen ohne die Geschlechtsorgane zu berühren, ausleben. Bei der mittleren Variante, die als Medium Petting bezeichnet wird, fallen die ersten Kleidungsstücke – aber nicht mehr als bis zur Unterwäsche.

Beim Heavy Petting geht es dann richtig zur Sache. Die Stimulation der Genitalien steht dabei im Vordergrund und beinhaltet das bewusste Herbeiführen des Orgasmus ohne Geschlechtsverkehr durch gegenseitige Masturbation. Ob Fingern oder Reibesex – beim Heavy Petting könnt ihr es zum Beispiel mit einem Handjob richtig krachen lassen.

Intensiverer Orgasmus für die Frau

Vor allem Frauen kommen beim Petting auf ihre Kosten. Durch die gefühlvolle, manuelle Stimulation der Klitoris kommen viele Ladys leichter zum Orgasmus als bei der direkten Penetration durch den Mann. Auch Männer macht das heißt , deshalb können sie natürlich ebenfalls durch die erotischen Liebkosungen zum Höhepunkt kommen.

Verpackte rote Kondome
Auch beim Petting solltet Ihr auf die Verhütung achten. © Pixabay

Auch beim Petting gilt: Safety first

So schön das Petting auch ist – die Risiken einer Schwangerschaft oder der Übertragung von Geschlechtskrankheiten sind vorhanden. Die Gefahr ist zwar geringer als beim Geschlechtsverkehr, dennoch gilt auch hier: Safety first. Der sogenannte Lusttropfen, der unmittelbar vor dem Samenerguss austritt, enthält ausreichend Spermien und gegebenenfalls auch Krankheitserreger. Hier genügt es schon, wenn einer von euch den Penis berührt und ihr anschließend den weiblichen Intimbereich verwöhnt. Also lautet das oberste Gebot: Auch beim Petting solltet ihr zur Verhütung Kondome benutzten .

Das perfekte Petting für ihn

Fakt ist: Männer lieben es, wenn ihr Penis ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt. Ganz klassisch kann Frau mit einer Aufwärtsbewegung beginnen. Für ein wenig Abwechslung sorgt eine Variante, die "Fäustchen wechsel dich" genannt wird. Wenn ihr mit der einen Hand oben an der Eichel angekommen seid, fahrt ihr mit der Handfläche drüber. Noch während ihr das macht, legt ihr die zweite Hand wieder unten an die Wurzel und wiederholen die Bewegung. Noch intensiver wird es beim "Scheibenwischer". Die Fingernägel solltet ihr am besten kurz tragen. Die Daumen zeigen nach oben und liegen auf dem Schaft, die Nägel zeigen zur Eichel. Streicht nun mit den Daumen wie ein Scheibenwischer an der Krone entlang – aber Vorsicht, die Eichel ist sehr empfindlich. Deshalb sollten die Bewegungen sehr sanft sein.

Zwei Hände bilden ein Herz
Zärtlichkeit ist das Wichtigste beim Petting. © Pixabay

Das perfekte Petting für sie

Um die Lust der Frau zu entfachen, gibt es verschiedene Varianten. Am empfindlichsten ist wohl die Klitoris, ihr sollte Mann große Aufmerksamkeit schenken. Hier ein paar Tipps: Mit einem Finger um Schamlippen und Kitzler kreisen. Daumen und Zeigefinger der anderen Hand zupfen an den großen, dann an den kleinen Schamlippen.

Eine andere Variante: Befeuchtet Daumen und Zeigefinger mit Gleitgel und dreht die Klitoris leicht zwischen euren Fingern. Aber Achtung: nicht zu fest drücken! Auch ziemlich prickelnd ist der sogenannte Bowlinggriff. Dabei schiebt er zwei Finger in die Vagina, während sich der Daumen dem Kitzler widmet. Für den besonderen Kick könnt ihr noch einen Finger in den Po einführen.

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