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Sieht der Frauenarzt, ob man sich selbst befriedigt

Kann der Frauenarzt eigentlich bei einer Untersuchung sehen, ob und wie oft man sich selbst befriedigt. Dieser Frage geht Sex-Expertin Paula Lambert auf den Grund.

18.11.2016 11:31 | 0:47 Min | © sixx.de

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Von Schweigepflicht und Selbstbefriedigung

 

Sieht der Arzt, ob ich mich selbstbefriedige?

 

Der erste Besuch beim Frauenarzt ist eine aufregende Angelegenheit. Kein Wunder, dass sich viele junge Frauen da auch fragen: "Sieht der Arzt, ob ich mich selbstbefriedige?" Aber keine Panik, Ladys, die Antwort wird euch besänftigen.

 

Selbstbefriedigung bleibt privates Vergnügen

 

"Sieht der Arzt, ob ich mich selbstbefriedige?" – eine Frage, die gar nicht so abwegig ist, wie sie zunächst erscheint. Doch keine Sorge, der Frauenarzt kann nicht erkennen, ob ihr euch selbstbefriedigt oder nicht. Schließlich verändert sich dadurch nicht eure Scheide. Das einzige, was er möglicherweise sehen kann, ist, wenn das Jungfernhäutchen durch das Handspiel verletzt oder gar durchtrennt wurde – aber auch das lässt sich nicht eindeutig auf Selbstbefriedigung zurückführen.

 

Selbstbefriedigung Frauenarzt

 

Generell geht es dem Doktor vielmehr darum, die Gesundheit des Mädchens zu überprüfen und nicht zu schauen, was sich im heimischen Schlafzimmer abspielt. Ihr braucht also keine Angst zu haben, dass er das, was er untenrum bei euch gesehen hat, euren Eltern erzählt. Zum einen weiß er, dass Selbstbefriedigung zum Erwachsenwerden dazugehört und nichts Ungewöhnliches ist, zum anderen schätzt er eure Privatsphäre und wird sie nicht berühren, solange ihr es nicht ausdrücklich wünscht. Das gehört im Übrigen auch zu seiner Schweigepflicht. Nur wenn ihr ernsthaft erkrankt oder gefährdet seid, wendet er sich an Dritte wie beispielsweise eure Eltern.

 

"Sieht der Arzt, ob ich mich selbstbefriedige?" Woher kommt der Mythos?

 

Der Grund, warum sich einige Jungen und Mädchen fragen, ob der Arzt sieht, ob sie sich selbstbefriedigen, basiert auf Mythen. So wird bei Jungs beispielsweise behauptet, dass Onanieren blind mache oder das Rückenmark schwinden lasse. Alles Humbug! Wenn sich die Farbe eures Geschlechtsorgans verändert oder aber die Vorhaut oder die Schamlippen wachsen, liegt es nicht daran, dass ihr euch gern selbst intim berührt. Es ist ein Prozess, den jeder Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenendasein durchläuft. Die Ausschüttung von Sexualhormonen verändert auch die Optik der Vagina und des Penis – damit hat Selbstbefriedigung gar nichts zu tun.

 

Fazit: Die Antwort auf die Frage "Sieht der Arzt, ob ich mich selbstbefriedige?" lautet ganz klar: Nein! Einerseits ruft Selbstbefriedigung keine optische Veränderung bei euch hervor und andererseits ist der Arzt in erster Linie auf eure Gesundheit bedacht – und nicht auf euer Sexleben.

 

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