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Sex-Ratgeber: Mysterium G-Punkt

Staffel 3

Paula Lambert gibt Tipps zum Mythos G-Punkt. Wo ist er genau und wie kann Mann ihn stimulieren? Alle Ratgeber, die Highlights aus "Paula kommt" und alle Folgen von Staffel 1 - 3 gibt's auf sixx.de

09.12.2014 15:27 | 1:27 Min |

Das Mysterium G-Punkt

Die Gräfenberg-Zone oder G-Zone – eine relativ unspektakuläre Bezeichnung für etwas, das Frauen bei Stimulierung hochjauchzen lässt und in Ekstase bringen kann. Doch was ist dieser vermeintliche G-Punkt genau? Gibt es ihn überhaupt und wo muss man danach suchen? Die Meinungen zu dieser erogenen Zone gehen, zumeist aus Unwissen, Unsicherheit oder einfach auch nur deshalb, weil man auf der Suche bisher erfolglos war, stark auseinander. Eins ist auf jeden Fall sicher: Einmal entdeckt, möchten wir auf gar keinen Fall mehr auf den magisch-mystischen Hot-Spot verzichten!

Die Technik ist entscheidend!

Der G-Punkt ist vielmehr eine Zone als ein einzelner, starr festzulegener Punkt. Rund zwei bis fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt, liegt das Drüsengewebe an der Vorderwand der Scheide. Zwischen Schambein und Uterushals. Durch lockeres Reiben oder kreisende Bewegungen - nicht durch penetrantes Stoßen – kann die G-Zone mit dem Penis, durch Lockbewegung der Finger oder mit Sexspielzeug stimuliert werden und dadurch zum vaginalen Orgasmus führen. Man kann sich also ein bisschen zurücklehnen, denn hier kommt es tatsächlich nicht auf die Länge oder den Umfang des männlichen Geschlechtsteils an, sondern auf Feingefühl.

Mit dem Finger kann man den G-Punkt spüren – ein Merkmal der Zone ist, dass sich die Struktur des Gewebes hier etwas geriffelt und rau anfühlt. Für noch mehr Lust sorgt die Anspannung der Beckenbodenmuskulatur. Die Formel ist ganz einfach: Mehr Reiz durch Reibung! Darauf, dass sich der G-Punkt bei jeder Frau an der gleichen Stelle befindet, sollte man sich allerdings lieber nicht verlassen.

Ein Lustpunkt kommt selten allein

Noch immer gibt es Kritiker, die die Existenz des G-Punkts leugnen. Dazu zählen Wissenschaftler ebenso wie Männer und Frauen, die bisher erfolglos auf Spurensuche gegangen sind. Dabei machen sich die meisten Lustpunkte der Frau durch intensive Stimulierung, sprich verstärkte Durchblutung, deutlich bemerkbar: sie schwellen an und die Frau wird ihre Erregung kaum verbergen können. Neben dem G-Punkt sollte auch der A-Punkt, der sich in der Scheidenvorwand, zwischen G-Punkt und Gebärmutterhals befindet, nicht vernachlässigt werden. Er sorgt dafür, dass die Frau feuchter wird und dass sie multiple Orgasmen erleben kann. Der U-Punkt ist rund um die Harnröhrenmündung zu finden und ebenfalls ein Garant für sexuelle Höhepunkte bei richtiger Stimulation. Als C-Punkt wird die Klitoris der Frau bezeichnet. Der klitorale Orgasmus ist eine der häufigsten Formen der weiblichen Befriedigung. Die Klitoris macht sich, wenn sie lustvoll gereizt wird, besonders durch Vergrößerung bemerkbar – also leichtes Spiel für den Mann, mit Technik zu punkten.

Beim Sex auf den Punkt

Um beim Sex den G-Punkt zu stimulieren, helfen folgende Stellungen: In der Löffelchenposition kommt der Partner besser an den vorderen Bereich der Vagina heran. In der Reiterstellung können Frauen leichter die Kontrolle und Führung und damit den Winkel, in dem der Penis eindringt, bestimmen. Um bei der Missionarsstellung den G-Punkt gut erreichen zu können, hilft es, die Füße auf die Schultern des Mannes zu stützen, um auch hier den Winkel besser anzupassen.