Pain & Fame

Von Hobbyzeichnungen zum "MiNiSTyLE".

Pain & Fame-Kandidatin Miss Mini

Die Tätowiererin Miss Mini aus Bayern tätowiert seit 19 Jahren und besitzt seit 2001 ihr eigenes Studio "Miss Mini" in Pegnitz.

Wie bist du zur Tätowiererin geworden?
Ich bin mit meiner gezeichneten Vorlage ins Tattoo-Studio, um es mir stechen zu lassen. Pinky meinte damals, er hat es selten bis nie, dass er eine selbstgezeichnete Vorlage von Kunden nicht mehr abändern muss. Er fragte mich, ob ich denn nicht Lust hätte, für ihn Motive zu zeichnen. Damals hab ich das dann – neben meiner Ausbildung zur Bauchzeichnerin Hochbau – als Hobby gemacht. Später verbrachte ich immer mehr Zeit im Studio und habe dann mein Hobby zum Beruf gemacht – und es bis heute nicht bereut.
 

Welchen Stil tätowierst du?
MiNiSTyLE J Schwarzrote Tattoos mit filigranen Linien und grafischen Elementen.
 

Welches Motiv war dein erstes, eigenes Werk?
Mein erstes Mal an lebender Haut waren damals Wolken, die ich blau schattieren durfte. Und mein erstes eigenes Werk war ein Tribal an der Wade.
 

Welches Motiv tätowierst du am liebsten?
Ich tätowier alles gern. Natürlich am liebsten, wenn ich meinen eigenen Stil mit einbringen kann.
 

Was war das Abgefahrenste, das du jemals tätowiert hast?
Auf den linken und rechten Hintern: „‚Hier könnte ihre Werbung stehen“, „Plakatieren verboten“ und in der Mitte „EXIT“.
 

Was war dein erstes eigenes Tattoo?
Mein erstes Tattoo war ein von mir selbstgezeichnetes sogenanntes „Arschgeweih“ ;)
 

Welches ist dein Lieblings-Tattoo? Welche Bedeutung hat es für dich? Wie lange hat es gedauert, bis es fertig gestochen war?
Ich mag sie beide. Mein so genanntes Arschgeweih war mein Erstes. Ich war damals 18 Jahre alt. Mein Lehrmeister ‚Pinky‘ hat es gestochen. Er ist leider mit 40 Jahren an Krebs gestorben. Somit auch mein Andenken an ihn. Mit diesem Tattoo hat alles angefangen. Und mein zweites Tattoo hab ich selbst gestochen. Am linken Fuß, Richtung Wade, als ich meinen Laden in Pegnitz eröffnet habe.
 

Tattoos sind für mich …
... mein Leben.
 

Wie hast du deine lebende Leinwand gefunden?
Lisa ist eine Kundin und hat bereits drei Tattoos von mir. Ein kleines und zwei größere.
 

War deine lebende Leinwand auf Anhieb von der Teilnahme bei „Pain & Fame“ begeistert?
Lisa war gleich dabei. Sie ist Fan von meinen Arbeiten und lässt mir viel freie Hand.
 

An meiner lebenden Leinwand finde ich besonders gut …
… sie ist taff, lustig und eine ganz Liebe.
 

Wie hast du dich auf „Pain & Fame“ vorbereitet?
Ich hab zu sämtlichen Themen, die eventuell kommen könnten, Ideen gesammelt und Hintergründe gespeichert, weil ich fast alle Entwürfe in Photoshop mache.
 

Wie habt ihr euch gemeinsam auf „Pain & Fame“ vorbereitet?
Ich hab mit Lisa besprochen, welche Körperstellen ich bei ihr tätowieren darf und welche Motive sie auf keinen Fall haben möchte.
 

Mein Tattoo-Tipp für Einsteiger:
Man sollte sich nach wie vor bewusst sein, dass ein Tattoo für immer ist. Auch bei der heutigen Zeit mit Laser & Co. Sich über die Arbeiten des Künstlers ausreichend informieren und auch Hygiene ist ein ganz wichtiger Teil eines Tattoos.
 

Meine sonstigen Hobbies sind…
… Musik (Keyboard, Klavier, Schlagzeug, Gesang). Meine Tiere. Bilder auf Holzleinwände malen. Quad- und Radfahren, Klettern, Reiten. Meine Freunde.

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